Die wahre Wahrheit über Pétanque

Erfolg im Pétanquesport, den wir so vereinfachend mit „Boule“ benennen, ist offensichtlich nur sehr schwer zu erlangen. Da hilft auch das vom Deutschen Pétanque Verband besonders herausgestellte Motto „Pétanque – leicht zu spielen, schwer zu gewinnen!“ nicht wirklich weiter.  Ein für die Trainingsabende engagierter Trainer brachte uns vor Jahren die Grundtechniken im Spiel mit den Eisenkugeln bei: Legen durch Rollen, Halbportée oder Hochportée oder aber Schießen à la raffle, devant oder aufer und das Größte sollte ein carreau sur place sein – dazu noch anschneiden, Rückspin usw. Nicht nur mir schwirrt der Kopf.

Wir üben aber unbeirrt weiter, inzwischen mehrmals pro Woche und nun sogar mit organisiertem und akribisch vorbereitetem Training. Regelmäßige Turnierbesuche lassen kaum mehr Zeit für Verwandtenbesuche an Wochenenden. Einige Spieler der sportlich verbundenen TG Winkel versuchen sogar bei Spielen in der Hessenliga hinter die Geheimnisse des „Pétanque“ genannten Sports zu kommen. Die Erfolge halten sich aber bisher in überschaubarem Rahmen.

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Trainingsprogramm April 2008

Am Montag, 7. April beginnt unser zielgerichtetes Trainingsprogramm. Zielgruppe sind „fortgeschrittene Anfänger“, wobei wir den Begiff „Anfänger“ sehr weit auslegen: Wer regelmäßig bei Turnieren in der C- oder D-Gruppe nach drei oder vier Spielrunden ausscheidet, wer regelmäßig einen Platz in der zweiten Hälfte des Teilnehmerfeldes belegt, wer aber trotzdem schon praktische Erfahrungen mit den Kugeln hat und sich ab und an auf interne oder externe Wettkämpfe traut wird hier als „fortgeschrittener Anfänger“ angesehen. Oder formulieren wir es anders: Alle, die sich nicht als blutige Anfänger sehen (für die gibt es demnächst spezielle Einführungskurse).

Ziel des Training ist eine systematische Erarbeitung vorgegebener Techniken. Jeder Trainingsblock ist in vier Trainingseinheiten zu je 1,5 – 2 Stunden unterteilt, die innerhalb eines Kalendermonats (immer Montags ab 18:00 Uhr) stattfinden. Die Schwerpunktthemen eines Trainingsblocks werden in Abstimmung mit den Teilnehmern festgelegt und hier rechtzeitig veröffentlicht. Während der Trainingseinheiten finden keine Spiele statt – wir konzentrieren uns ausschließlich auf gezielte Übungen! Grundlage für Aufbau und Inhalte des Trainings ist in erster Linie „Das Handbuch für Pétanque-Trainer“ von Uwe Büttner und Jürgen Schrajer, herausgegeben vom Deutschen Pétanque Verband. Ergänzt wird dieses Konzept durch sinnvolle Übungen aus verschiedenen anderen Quellen.

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Rheingauer Premiere in Petterweil

Viele interessierte Zuschauer bei einer 'Rudelbildung' nach Art des Pétanque Die Wetterprognosen für das Wochenende sind hervorragend – Jahreswärmerekord für Sonntag. Kaum zu glauben nach dem Osterwetter. Und der Rheingau wird am ersten wirklich schönen Wochenende in diesem Jahr wieder total überlaufen sein.
Am Samstagnachmittag spielen wir völlig außer der Reihe auf der nach der Winterpause wieder hergerichteten Boulebahn an der Fähre in Mittelheim. Übrigens: lässt sich jetzt wirklich toll spielen! Und was machen wir morgen? Vielleicht Boule spielen? Zwei Turniere stehen an: Otterbach bei Kaiserslautern (ca. 120 km) oder Petterweil (ca. 75 km). Petterweil? Wo liegt denn das?

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Start Sommerspielplan: 1. April!

Ungeduld im Rheingau – völlig ungewohnt in einer Weingegend, wo man doch gewohnt ist, sich in Geduld zu üben: Selbstverständlich im Weinberg und im Keller, manchmal – wie gestern bei schönem Wetter – auch in einer Straußwirtschaft oder einem Gutsausschank. So wurde von Manchem bereits mit scharrenden Hufen auf das erste Training auf dem Geisenheimer Parkplatz gewartet. Doch Geduld! Der April beginnt erst morgen. Deshalb treffen wir uns am Montag dem 7. April 2008 erstmals in Geisenheim zum Training (eine Vorschau auf den Trainingsstart findet Ihr an dieser Stelle spätestens am Mittwochabend). Aber morgen könnt Ihr bereits im Winkeler Sportpark beim Spielabend der TG Winkel die Kugeln werfen.

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Ostern ’08: Darmstadt – Mathildenhöhe

Ostern 2008 in Darmstadt auf der Mathildenhöhe: Komische Ostereier, kalt und knochenhart. Anfang März – Terminplanung: Ostern ist in diesem Jahr sehr früh. Sich in den Osterverkehr werfen oder im Stau stehen ist nicht unsere Sache. Aber Boulespielen, noch dazu in Darmstadt, aus dem Rheingau schnell zu erreichen, das wär‘ doch was. Zudem ist die Mathildenhöhe immer einen Besuch wert, sodass es selbst dann, wenn man sehr früh ausscheidet, ein schöner Ostersonntag werden könnte.

Am Karfreitag bekommt die optimistische Vorstellung die ersten ernsten Kratzer. Regen, Schnee und Hagel, dazu Blitz und Donner – alles gleichzeitig ist vielleicht doch ein wenig heftig. Aber war da nicht ein kleiner Sonnenschein? Muss wohl doch eine Fata Morgana gewesen sein – und das bei dieser Kälte. Django aus Rockenhausen fällt eine endgültige Entscheidung: ‚Bei dem Wetter friere ich mir doch nicht den A…. ab – mir reicht das vergangene Wochenende in Wiesloch‘. Erste tiefe Nachdenklichkeit bei Inge.

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