Trainingswochenende mit Klaus Mohr

Klaus Mohr beim Training in Malaucene / Provence. Das im vergangenen Jahr neu gegründete Ligateam des Boule-Club-Rheingau hat gleich in der ersten Saison den Aufstieg aus der Einstiegsliga in die nächsthöhere Spielklasse  geschafft – eine starke und beachtenswerte Leistung. In der spielstärkeren 3. Hessenliga Süd hat das Team bei zwei Spieltagen mit insgesamt fünf Begegnungen bisher 2 Begegnungen gewonnen und befindet sich damit auf einem guten Weg zum Saisonziel Klassenerhalt. Das ist eine besondere Belohnung wert, die gleichzeitig Motivation sein soll, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln und durch gezieltes Training die individuelle Spielstärke zu verbessern, sowie als Team weiter zusammen zu wachsen. Wer könnte uns dabei besser weiter helfen als einer der erfolgreichsten deutschen Pétanquespieler, der gleichzeitig über eine jahrelange Trainer- und Turniererfahrung in Frankreich verfügt.

Als Trainer für dieses Wochenende habe ich Klaus Mohr gewonnen. Klaus ist 8-facher Deutscher Meister und war WM-Fünfter in der Mitte der 90-er Jahre. Klaus habe ich nicht nur auf Turnieren, sondern insbesondere beim Besuch eines 14-tägigen Pétanquetrainings in 2008 in der Provence in seinem dortigen Trainingscamp kennen gelernt.

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Rheingau-Boule-Cup 2010:
Die Ritter aus Wächtersbach gewinnen Rheingauer Wein

Die Sieger des Rheingau-Boule-Cup 2010 Günter und Anja Gaug sowie Hubert Ritter (v.l.) mit dem Siegerpreis. Das Finale des Rheingau-Boule-Cup 2010 war die Neuauflage eines Spiels aus der 5. Spielrunde. Vor der letzten Hauptrunde im Schweizer System waren noch drei Teams ungeschlagen. Die Stammgäste „les 3 Willis“ aus Groß-Gerau (Elisabeth Hart, Michael Schuh und Willi Gunst) hatten in dieser Runde das Pech, gegen eine „hochgeloste“ Mannschaft mit bisher nur drei Siegen in dieser letzten Runde zu verlieren. Damit war der Traum vom Finale leider ausgeträumt. In der Partie des „Team Ritter“ mit Anja und Günter Gaug vom 1. PC Wächtersbach und Hubert Ritter vom VNH Hain-Gründau gegen die Rockenhausener Formation „Team Fitz 4“ mit Silke Müller, Flo Schloyer und Dominic Schick (1. LBC Otterbach) behielt noch auf dem Sportplatz die Rockenhausener Jung-Formation mit dem knappsten aller Ergebnisse (13:12) knapp die Oberhand. Damit belegten Silke, Flo und Dominic in der Endabrechnung der Hauptrunde ungeschlagen den 1. Platz. Anja, Günter und Hubert blieben aufgrund der hohen Buchholzzahlen vor dem Groß-Gerauer Team auf Platz 2. Damit musste es zu einer Neuauflage dieser Begegnung im Finale kommen.

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Eberhard Hucke und Marcel Schmidt gewinnen DFK-Turnier in Walluf

Die Sieger des Nachmittags in Walluf mit den Verantwortlichen der Turnierleitung vom DFK. 32 Spielerinnen und Spieler waren der Einladung des Deutsch-Französischen Komitee Walluf e.V. zum traditionellen jährlichen Bouleturnier auf dem Karl-Hans-Schmidt-Platz in Walluf gefolgt. Neben viel Rheingauer „Boule-Prominenz“ hatten sich auch Spielerinnen und Spieler aus der näheren Umgebung sowie einige im wahrsten Sinne des Wortes Hobby-Spieler eingefunden. Weil der Platz nicht für alle Spiele ausreichte, wurde teilweise auch auf dem angrenzenden Weg gespielt.

In der traditionellen Form der kleinen französischen Nachmittagsturniere erfolgte die Zusammenstellung der Teams zu Doubletten durch das Los – Melée also. Diese Form der Bildung von Teams kommt dem ursprünglichen Gedanken von Boule als geselligem und verbindendem Hobbysport am nächsten. So entwickelte sich auch an diesem Nachmittag ein entspanntes und entspannendes Spiel.

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Liga: BCR bleibt knapp im Soll –
TGW mischt weiter vorne mit

Voller Spielbetrieb auf den neuen Boulebahnen des Boulodrom auf der Tromm. Der zweite Spieltag der Saison 2010 in der Pétanque-Hessenliga fand für den großen Teil der Mannschaften aus Südhessen im neuen Boulodrom auf der Tromm statt. Der Bouleclub Tromm hat auf dem Sportplatz in Grasellenbach-Wahlen ein für deutsche Verhältnisse schon ungewöhnliches Boulodrom angelegt. Standardmäßig stehen 71 Bahnen mit internationalen Turnierabmessungen zur Verfügung, die bei sehr umfangreichem Platzbedarf im Rahmen des Reglements mit geringfügig verminderter Bahnbreite auf über 100 Bahnen erweitert werden können. Außerdem sind auf den Bahnen fünf verschiedene Beläge von weißem Odenwaldquarzit über Granitbruch bis Basaltsplit und Rundkornkies nahezu alle gängigen Beläge für Boulebahnen vorhanden. Optimale Voraussetzungen für einen Ligaspieltag und vermutlich demnächst auch für die eine oder andere Deutsche Meisterschaft.

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Boule-Bärchen-Turnier in Baunatal

Soviel Liebe zum Detail wie bei dieser Torte zum Boule-Bärchen-Turnier zeigten die Veranstalter während des gesamten Turniers. Nordhessen bildet auf der Turnierlandkarte der hessischen Boule- / Pétanquespieler nicht gerade das Zentrum der hessischen Turnierszene. Aber neben den überaus mitgliederstarken Rumkuglern aus Kassel gibt es in der Nachbarstadt Baunatal nicht nur das bekannte VW-Werk, sondern auch als Abteilung des KSV Baunatal eine über 40 Mitglieder umfassende Bouleabteilung mit dem schönen Namen „Boule-Bärchen“.  Mit viel Liebe zum Detail haben die Baunataler nicht nur ihr Namensgebermaskottchen gestaltet, sondern tun sich auch in gleicher Weise hervor als Ausrichter eines jährlich stattfindenen Turniers und als Gastgeber bei Ligaspieltagen. Das war nun auch einer kleinen Rheingauer Delegation einen Besuch in der VW-Stadt in Nordhessen wert.

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