Heijo Kox als ein Urgestein unter den Rheingauer Boulespielern zu bezeichnen, ist – in aller gebotenen Freundlichkeit – eine durchaus berechtigte und liebenswert gemeinte Auszeichnung. Heijo ist dabei, solange sich der Autor dieses Berichts erinnern kann – ehemals in Winkel, in Eltville und Walluf und seit einiger Zeit auch an der Fähre in Mittelheim. Nun hat Heijo zusammen mit Heribert Elsemann aus Eltville seinen meines Wissens ersten Turniersieg feiern können – beim CDU-Bouleturnier in Martinsthal. Herzlichen Glückwunsch!
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Zitadellenturnier der Freien Mainzer
(ergänzt um eine kleine Diaschau – Link am Ende des Berichts)
Am Sonntag fand in Mainz auf dem Gelände der Zitadelle das diesjährige Einladungsturnier der Freien Mainzer statt, das auch auf dieser Webseite unter „Termine“ angekündigt war. Da Walter als Turnierleiter in Martinsthal tätig war, hat Agnes einen Bericht vom Mainzer Turnier geschickt, den wir hier gerne veröffentlichen:
Trotz diverser Probleme bei der Anreise (Umleitungen wegen Baustellen und zusätzlich eingeschränkte Parkmöglichkeiten wegen des Zitadellenfestes) erreichten pünktlich zum Einschreibeschluss 23 Teams das 11. Zitadellenturnier der Freien Mainzer.
Herrliches Spätsommerwetter und eine gewohnt familiäre herzliche Atmosphäre sorgten für gute Stimmung und einen reibungslosen Turnierablauf. Diejenigen, die sich nicht mit einem 2. Frühstück eingedeckt hatten, konnten Verpflegung und Getränke direkt nebenan beim Zitadellenfest erwerben, denn dies war für die Mainzer Bedingung in diesem Jahr, dass keine eigene Bewirtschaftung anläßlich des Turniers zugelassen wurde.
Was sich sonst noch ereignete
In den vergangenen Wochen war viel los. Neben dem zentralen Thema Liga und Klassenerhalt (zumindest für die Ligaaktiven) gab es kleine und große Turniere in Nah und Fern, von denen es zumindest kurz zu berichten gilt. Und dann noch ein paar Dinge am Rande – nicht weltbewegend, aber für den Einzelnen doch wichtig. Deshalb fangen wir einfach mal an:
Beeindruckend: 19. Holstentorturnier in Travemünde
Das war eine wirklich beeindruckende Woche in Travemünde mit einem tollen Bouleturnier-Wochenende zum Abschluss. Eins vorweg: Travemünde 2010 war in jeder Hinsicht eine Reise wert!
Am Montagnachmittag der Woche vor dem 19. Holstentorturnier waren Inge und Walter bereits in Travemünde eingetroffen. Bereits Anfang März hatten sie sich zu diesem inzwischen größten Bouleturnier in Deutschland angemeldet. Nur für ein Wochenende nach Travemünde zu fahren ist einfach zu schade. Also hatte man beschlossen einen Kurzurlaub rund um das Turnier zu machen und für diesen Zweck eine Ferienwohnung gemietet.
Nocturne in Winkel
Nocturne – was ist den das? „Nocturne“ (gesprochen: [nɔkˈtʏʁn]) steht ursprünglich für eine Nachtmusik bzw. ein „gedankenvolles lyrisches Musikstück“ (lt. Wiktionary). Aber was hat das denn mit Boule zu tun? Nun, es hat sich eingebürgert, kleinere Bouleturniere, die erst am Abend beginnen und sich in die Nacht hineinziehen, mit „Nocturne“ zu bezeichnen. Da es dabei dann, wie hier im Falle des Winkeler Turniers, gegen Ende am Lagerfeuer auch wieder etwas sinnlich wird, ist die Anleihe aus der Musik sicher berechtigt.
