Boule am Rhein fällt ins Wasser

Wo ist die Boulebahn? Dort im etwas helleren Bereich sollte sie sein. Die Boulekugeln würden im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen. Tauwetter und Regen im Süden Deutschlands bescherten das erste deutliche Rheinhochwasser seit längerer Zeit. Es ist schon abenteuerlich, auf die Fähre in Mittelheim zu gehen oder zu fahren und sich dabei in der Unterführung deutlich unter dem Wasserspiegel des Rheins zu befinden. Die Zufahrt ist durch Spundwände abgesperrt und die Pumpen arbeiten mit Hochdruck. Das hat natürlich, wie man auf dem Bild sehen kann, auch Auswirkungen auf unseren Bouleplatz an der Fähre.

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Hallenturnier in Rockenhausen

Die Rheingauer Bouletruppe beim 2. Hallenturnier der Saison 2010/2011 in Rockenhausen: Christel, Moni, Steffen, Stefan, Klaus und Reiner. Wenn die Tage kürzer werden, es draußen zunehmende kalt und ungemütlich wird und vielleicht auch schon die ersten weißen Schleier oder sogar Flocken das Land bedecken, ist es soweit: Die Hallensaison in Rockenhausen beginnt. In diesem Jahr war es am 13. November soweit. Und die Boule-Freunde „Le Cochonnet“ 1986 aus Rockenhausen können in diesem Jahr sogar auf die direkte Unterstützung eines Turniersponsors bauen: Die Privatbrauerei Bischoff aus Winnweiler in der Nordpfalz stiftet dem Sieger jedes Turniertages eine kleine Wegzehrung in Form eines Six-Pack – hier ist die Rede von Premium-Pils und nicht von der Höchststrafe in einer Aufnahme beim Boulespiel.

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Adventsturnier in Raunheim –
Rheingauer auf dem „Treppchen“

Pünktlich um 09.30 Uhr zum Einschreibeschluss waren fast alle Spieler/innen, und wie so oft  viele Bekannte aus der Bouleszene, zu dem beliebten Adventsturnier in Raunheim ein­getrudelt. „Alaska“ and friends waren hellauf begeistert über 38 Spielerinnen und Spieler, die trotz der Kälte gekommen waren. Uns erwartete gleich heißer Kaffee, Glühwein, belegte Brote und Brötchen sowie Kuchen zur Stärkung.

Hans-Jürgen saß unten im Keller des Vereinshauses im warmen Aufenthaltsraum, notierte alle Teilnehmer und nahm die Auslosung vor. Gespielt werden sollten 5 Runden Supermelée (jede Partie wird neu zusammengelost). Aufgrund der Anzahl der Teilnehmer verkündete Hans-Jürgen, dass jeder 4 Runden Doublette und 1 Runde Triplette spielen musste.

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1. Kaufunger Bädank Droffi

Die Organisatoren der 1. Kaufungen Bädank Droffi:  Angela und Laif. Was ist denn das??? Nun, da ist zu Anfang wohl die eine oder andere heimat- und sprachkundliche Erläuterung fällig. „1. Kaufunger“ deutet darauf hin, dass es sich um das erste Ereignis dieser Art in einem Ort namens Kaufungen handelt. Kaufungen ist eine nicht ganz kleine, manchmal etwas verschlafen erscheinende Gemeinde am östlichen Stadtrand von Kassel. Kaiserin Kunigunde, Ehefrau von Heinrich II., hatte zwischen 1008 und 1011 den Königssitz von Kassel nach Kaufungen verlegt und gründete hier im Jahre 1017 neben dem Königssitz ein Kloster, in das sie später auch selbst eintrat. 1011 wurde der Ort „Coufunga“ zum ersten Mal in einer kaiserlichen Urkunde erwähnt. Deshalb steht in 2011 die 1000-Jahr-Feier an. Soviel zur heimatkundlichen Seite. Aber was um Himmels Willen bedeutet „Bädank Droffi“. Die Nordhessen haben mit den Südhessen so manches gemein – auch wenn das beide Seiten nicht so recht wahrhaben wollen. So teilen die Kasseläner und Umländer mit den Frankfurtern das „Babba-P“. „Harte“ Konsonanten sind der Kasseläner Sache nicht, so erklärt sich auch das „Dröbbchen-T“. Der etwas breite Släng macht aus einem „e“ oft ein „ä“ und die Feinheit des „que“ am Ende eines Wortes findet sprachlich seine Entsprechung in einem kurzen und bündigen „k“. Alles klar? „1. Kaufunger Bädank Droffi“ steht einfach in der heimatsprachlichen Lautschrift für die „1. Kaufunger Pétanque Trophy“.

Sprachlich und heimatkundlich sind nun alle Klarheiten beseitigt – aber was ist denn nun eine „Pétanque Trophy“?

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