… in jeder Beziehung liegt hinter uns. Zuerst natürlich das Wetter – über 35 Grad um die Mittagszeit. Da half es auch wenig, dass wir an jedem Trainingstag eine Stunde früher begannen als geplant – die Mittagshitze holte uns ein. Dann gab es Übungen, die nicht nur den Trainer sondern auch manche der Spieler ins Schwitzen brachten. Nach dem Training in Walluf gab es am Samstagnachmittag den heißen Tanz des DFB-Teams mit den Argentiniern – Tango geht anders, aber es war schön anzusehen. Zum Abschluss des ersten Trainingstages gab es das Feuerwerk beim Sommerfest des Rheingau-Musik-Festivals über Schloss Johannisberg zu bestaunen. Und Sonntagfrüh wieder auf dem Platz – zur Trainingseinheit „Schießen kann jeder – nur das Treffen müssen wir noch üben“. Kurzum: Ein Trainingswochenende mit einem Trainer, der hohe Ansprüche stellt und vermittelt, aber dabei auch jene mitnimmt, die noch nicht ganz so weit sind wie andere. Klaus Mohr zu einer Trainingseinheit für Ligaspieler und Ligainteressierte des Boule Club RHEINGAU zu Gast gehabt zu haben, war ein Erlebnis.
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Trainingswochenende mit Klaus Mohr
Das im vergangenen Jahr neu gegründete Ligateam des Boule-Club-Rheingau hat gleich in der ersten Saison den Aufstieg aus der Einstiegsliga in die nächsthöhere Spielklasse geschafft – eine starke und beachtenswerte Leistung. In der spielstärkeren 3. Hessenliga Süd hat das Team bei zwei Spieltagen mit insgesamt fünf Begegnungen bisher 2 Begegnungen gewonnen und befindet sich damit auf einem guten Weg zum Saisonziel Klassenerhalt. Das ist eine besondere Belohnung wert, die gleichzeitig Motivation sein soll, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln und durch gezieltes Training die individuelle Spielstärke zu verbessern, sowie als Team weiter zusammen zu wachsen. Wer könnte uns dabei besser weiter helfen als einer der erfolgreichsten deutschen Pétanquespieler, der gleichzeitig über eine jahrelange Trainer- und Turniererfahrung in Frankreich verfügt.
Als Trainer für dieses Wochenende habe ich Klaus Mohr gewonnen. Klaus ist 8-facher Deutscher Meister und war WM-Fünfter in der Mitte der 90-er Jahre. Klaus habe ich nicht nur auf Turnieren, sondern insbesondere beim Besuch eines 14-tägigen Pétanquetrainings in 2008 in der Provence in seinem dortigen Trainingscamp kennen gelernt.
Liga: TG Winkel gewinnt Rheingau-Derby
Klar und ohne Wenn und Aber dominierte das Team der TG Winkel die Eröffnungspartie der 3. Liga Süd Gruppe A gegen die Spielerinnen und Spieler des Boule Club RHEINGAU – 5 : 0, ein deutliches Ergebnis. Die Spielerinnen und Spieler des Boule Club RHEINGAU mussten heute nicht nur die individuelle Überlegenheit der Gegenspieler anerkennen sondern mussten akzeptieren, dass der durch den Regen aufgeweichte Platz ihre Fähigkeiten oft einfach noch überforderte. Ein wenig wird auch die Nervosität beigetragen haben, was aber alles die Leistung der Winkeler Spielerin und Spieler nicht schmälern kann und soll – deshalb von hier: Herzlichen Glückwunsch.
Ligastart 2010 mit Rheingauer Derby
Am Samstag, 8. Mai 2010 startet die Saison 2010 der Pétanque-Hessenliga. An drei Spielorten in Kassel, Offenbach und Rüsselsheim absolvieren die hessischen Pétanquespieler in vier Ligaklassen die beiden ersten Spielrunden der neuen Saison. Dabei kommt es gleich am 1. Spieltag in der 3. Liga Süd, Gruppe A zum Rheingauer Derby zwischen den Teams des Aufsteigers Boule Club RHEINGAU und dem Team der Turngemeinde Winkel. Das Team der TG Winkel hatte im Vorjahr nach einigen Anstrengungen zum Ende der Saison mit einem 7. Platz noch klar die Klasse halten können. Die Neueinsteiger vom Boule Club RHEINGAU gewannen überlegen die Meisterschaft in ihrer Gruppe der 4. Liga Süd und konnten damit den direkten Aufstieg in die 3. Liga feiern.
Osterminiturnier der Montagsbouler
Bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Geschichte des Boule Club RHEINGAU wurde am vergangenen Ostermontag das Miniturnier der Montagsbouler für Clubmitglieder veranstaltet. Agnes Bornheim und Johann Marsch hatten alle Clubmitglieder eingeladen und neben der Turnierorganisation für manche freudige Überraschung gesorgt. Bei derzeit 37 Clubmitgliedern sind 25 Teilnehmer am Miniturnier eine fantastisch gute Quote – auch so kann man die Initiative von Agnes und Johann wertschätzen. Vielen Dank beiden für ihr Engagement.
