Archiv der Kategorie: Boule-Club Rheingau

5. Wintermastersturnier:
Stürmischer Abschluss der ersten Hälfte der Turnierserie

Die Wetterberichte für dieses Wochenende überschlugen sich in Warnmeldungen vor Sturm derart, dass man ernsthaft Bedenken haben musste, ob denn die Zufahrt zur Boulescheune überhaupt gefahrlos zu absolvieren sei. Aber bei genauerer Betrachtung der Situation fällt auf, dass die Klosteranlage Nothgottes, das Hofgut und damit auch die Boulescheune in einer Senke liegen und damit durch die umliegenden Höhen des Rheingaugebirges (Taunusausläufer) recht gut gegen Sturm aus jeder Richtung gesichert sind. Was dort noch an Wind ankam, wurde durch die massiven Mauern und durch die im Jahre 2013 unternommenen Abdichtarbeiten an den Scheunentoren und am Dach sicher abgehalten. Bei Sonnenschein und Temperaturen um + 15 Grad wurde das große Scheunentor geöffnet, was wie eine Heizung in der Scheune wirkte, so dass an diesem Turniertag nicht unbedingt die ganz schwere Wärmekluft angesagt war.

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4. Wintermastersturnier: Das erste richtige Winterturnier.

Dieser Bericht und die aktuelle Tabelle der Gesamtwertung kommen ungewohnt spät. War etwa der Berichterstatter bei dem ersten Wintereinbruch im Schnee stecken geblieben? Nein, aber so ein paar Tage Urlaubsentspannung zwischen Weihnachten und Jahreswechsel müssen auch mal sein. Die Südpfalz bietet neben viel Ruhe eine Vielfalt guter Weine von ambitionierten jungen Winzern – dem Rheingauer fällt die große Vielfalt an Sorten positiv auf. Außerdem finden sich viele Orte, deren Namen von vielen Turnieren der Region bekannt sind. Weil man schon mal in der Nähe war, bot sich auch die Gelegenheit, das nur 20 km entfernte Wissembourg auch einmal außerhalb der Masters de Pétanque zu besuchen und mit viel Muße und Zeit durch die sehr schöne Innenstadt zu bummeln, die wunderbaren Erzeugnisse der Patissiers zu bestaunen und einige auch zu kaufen. Ein Restaurantbesuch macht Lust auf mehr, vielleicht beim nächsten Masters Ende Juli.

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3. Wintermastersturnier: Hurtig, hurtig – schnell spielen ist kein Hexenwerk

Spielbetrieb während der Vorrunde - es bleibt noch Platz für jeden Einzelnen, auch wenn alle sechs Bahnen belegt sind. So soll es bleiben, deshalb die Begrenzung auf 24 Teilnehmer in Doubletteformationen. 20:02 Uhr – Das Finale ist gespielt und das Ergebnis im Spielplan eingetragen – nun noch die Siegerehrung und das Siegerfoto und schon hat ein erfolgreich absolvierter Spieltag der Rheingau-Wintermastersserie ein zeitiges Ende gefunden. Um 14:00 Uhr begonnen und kurz vor 20:30 Uhr war alles aufgeräumt und die Scheune zugeschlossen – 6 Runden einschl. Finale gespielt in 6 Stunden. Das geht sehr wohl, wenn auch von Seiten der Turnierleitung alles so zügig organisiert ist, wenn die Mitspieler nicht lange gebeten werden müssen und wenn in den Finalrundenspielen auch ohne Zeitbegrenzung zügig gespielt wird. Trotzdem bleibt Zeit für Pausen zur Verpflegung und auch noch für die Raucherpause. Ein großes Lob allen Beteiligten und die m.E. höchste Auszeichnung: Ein Turnierablauf fast so, wie wir ihn in der Provence so oft bewundert haben. Chapeau!

Großes Lob auch für die Helfer im Hintergrund: Weitgehend unbemerkt und ohne großes Aufheben hat Reiner schon vor 13:00 Uhr die Scheune geöffnet, die Spielfläche präpariert, glatt gezogen und befeuchtet, um die Staubentwicklung zu bändigen. Und am Ende noch die
Finalrunde in der Turnierleitung betreut und die Siegerehrung vorgenommen. Ein lobenswerter Einsatz, ohne den eine solche Turnierserie über die Wintersaison kaum durchzuziehen ist. Walter unterstützte wieder bei der Anmeldung und im Turniersekretariat während der Vorrunde, bis ihm zu kalt wurde und er sich mit Weihnachts- und Neujahrswünschen von den Teilnehmern verabschiedete. Inge war kurzfristig für den Thekendienst eingesprungen und hat mit ihrer Idee von frischem Schmalzenbrot (frisches Aulmanns Adventsbrot und Brohms Griebenschmalz) großen Anklang gefunden. Gerhild hatte Kartoffelsuppe mit Mettwursteinlage und Annemie einen köstlichen Butterkuchen beigetragen. Auch dafür großes Lob und herzlichen Dank.

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Ich boulte mal im Rheingau ….

Klausis musikalische Boulewanderung war stimmungsvolles Highlight der inzwischen traditionellen Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier der Mitglieder des Boule Club RHEINGAU. Doch bevor Klaus seinen ebenfalls traditionellen Auftritt als NikoKlaus angehen konnte war das Stärken von Leib und Seele angesagt. Also erst mal Essen und Getränke bestellen. Die Wartezeit überbrückte Inge mit drei Aufgaben aus ihrem Fundus Gedächtnistraining – d. h. erst mal Gehirnjogging statt Geschichten über Großtaten mit den Eisenkugeln. Besonders lustig war die letzte Aufgabe: Bilde einen Satz in dem alle vorkommenden Worte mit „Z“ beginnen. Hier mein Vorschlag:

Zwei Ziegenhirten zerren zur Zeit zehn zahme Ziegen zur zentralen Ziegenzuchtstation zum ziemlich zotteligen Ziegenbock zum Zwecke zeitnaher zünftiger Zeugung zahlreicher zarter Zicklein.“

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„Happy Birthday liebe Pat“

sangen 23 Teilnehmer des 2.Wintermastersturnier und gratulierten in der Pause nach der ersten Spielrunde damit Patchanee Latsch zum Geburtstag. Patchanee, Stammgast bei den Rheingau-Wintermastersturnieren, freute sich über den Chor der Gratulanten und eine Pikkolo aus der Sekt-Edition des Boule Club RHEINGAU. Leider gibt es kein Foto von diesem schönen Zwischenspiel – die richtigen Einfälle hat man oft etwas zu spät.

Die wegen der inzwischen sehr frühen Teilnahmemeldungen eingeführte interne kleine Warteliste bewährte sich am Freitag vor dem Turnier. Nach zwei Absagen konnten die freigewordenen Plätze sehr schnell telefonisch an Lothar Erb und Renate Hett aus Kirtorf vergeben werden So konnten wir an diesem Spieltag zwei neue Teilnehmer bei den Rheingau-Wintermasters begrüßen.

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