Archiv der Kategorie: Allgemein

Wintermasters 7. Runde: Kleines Programm

Ein langer und immer wieder frostiger Winter fordert Tribut. Es ist bewundernswert, dass sich immer noch Spielerinnen und Spieler finden, die sich bei diesen Temperaturen überhaupt aufrappeln, die Eisenkugeln zu werfen. Zwischen 10 und 15 Personen sind das fast regelmäßig. Das ruft auch bei Außenstehenden in Mainz und anderswo, die unsere Berichte im Internet regelmäßig verfolgen, größte Bewunderung ob der gezeigten Hartnäckigkeit hervor.

Trotzdem wird es, wie schon an anderer Stelle erwähnt, schwierig, weitere Paarungen zu formieren. Das Turnier ist fortgeschritten und aufgrund des Turniermodus kann nicht mehr jeder mit jedem spielen, weil die maximale Anzahl der Spiele in dieser Formation ausgeschöpft ist. Wenn dann nicht alle Teinehmer anwesend sind, wird es schon eng. Mit Hilfe des neuen Programms zur Ermittlung möglicher Spielpaarungen erhoffen wir uns noch eine Erleichterung – allerdings können auch dann nur die spielen, die auch anwesend sind. Aber es besteht Hoffnung auf ein zunehmend milderes Wetter.

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Die kleinen Wunder der Mathematik

Die RHEINGAU Wintermasters laufen gut und machen den Beteiligten viel Spaß. Doch am vergangenen Mittwoch in Walluf wurde deutlich, dass es selbst trotz der übersichtlich erscheinenenden Tabellen immer schwerer wird, die noch möglichen Spielpaarungen herauszufinden. Mit wem habe ich noch nicht gespielt? Diese Frage ist anhand der Tabelle 1 noch leicht zu beantworten. Also ist schnell ein Paar als Team gebildet. Doch dann geht die Sucherei los. Gegen welche zwei Mitspieler wurden von einem der Beiden noch keine zwei Spiele absolviert? Hat man zwei mögliche Gegner gefunden, muss man auch noch prüfen, ob die bisher auch noch nicht miteinander gespielt haben – man darf ja laut Reglement nur einmal mit dem gleichen Partner eine Mannschaft bilden. Ach ja, dann muss man auch noch aufpassen, ob der Wunschpartner nicht vielleicht doch schon zwei Spiele in der aktuellen Wertungsrunde gespielt hat. Oh je, Oh je! Ob das noch was wird?

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Tolle Alternative:
Hinter der Brentanoscheune

Zwischen Schallschutzwand der Bahn und Brentanoscheune auf der Zufahrt zum Hintereingang finden die Rheingauer Boulespieler ein wunderbares Spielfeld. Freitagmittag – 14:00 Uhr – toller Sonnenschein. Ich gehe erwartungsfroh zur Boulebahn an der Fähre. Dort treffe ich auf den versammelten Konvent der Kanadagänse aus der Winkeler Bucht. Ungefähr 50 Tiere stehen auf der Boulebahn und drumherum. Alles ist aufgeweicht und der Boden darunter aber noch gefroren. So präsentiert sich eine einzige Matschlandschaft, eindrucksvoll gemustert durch die Fußabdrücke der Gänse. Als ob das nicht genug wäre, haben die lieben Gänse ihre Verdauungsreste zu 4 – 7 cm langen Würsten geformt auf der gesamten Boulebahn und deren Umfeld verteilt. Weil offensichtlich der Platz nicht ausreichte, wurden einige Würste auch in drei oder vier Etagen übereinander abgelegt. Soviel, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde zu der Aussage, dass der Bau einer Boulebahn direkt am Rhein die Gänse stört und vertreibt. Die sehen das offensichtlich ganz anders und versammeln sich bis in den Mai hinein täglich am reich gedeckten Tisch der Boulebahn: Dort gibt es nämlich feinste kleine, runde Kieselsteine – nicht als Delikatesse, sondern als notwendige Verdauungshilfe. Natur tickt halt manchmal etwas anders als mancher Mensch denkt.

Aber was machen jetzt die BoulespielerInnen?

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6. Hallenturnier in Rockenhausen:
Steffen und Marcel werden 2. im B-Turnier

Das Finale B: Steffen und Marcel gegen Annette und Jens. Zu einem festen Termin für einige Rheingauer Boulespieler wird das Hallenturnier in Rockenhausen. Bereits zum 3. Mal dabei, gab es diesmal wieder ein erfreuliches Ergebnis zu vermelden: Steffen Kitzmann und sein Partner Marcel Böhm vom PC Bacharach holten den 2. Platz im B-Turnier. Nachdem sie lange geführt hatten, wurden die Beiden am Ende mit einem spektakulären Sch(l)uss von Routinier Jens Dengler vom DISBU Rüsselsheim, der mit seiner Partnerin Annette Riederer im Finale stand, abgefangen. Eine gute Leistung und ein schöner Erfolg – herzlichen Glückwunsch allen vier SpielerInnen für ein spannendes Spiel.

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Sieger der 6. Runde: Der Winter

In der 6. Runde der Rheingau Wintermasters hatte der Winter das Geschehen fest im Griff. Eisige Temperaturen und Schnee sogar bis zum Rheinufer ließen keine Wertungsspiele zu. Einige eisenharte Boulespielerinnen und -spieler waren zwar auf den Spielplätzen im Rheingau zugange, aber es fand sich nirgends eine Konstallation von Mitspielern, die ein Wertungsspiel innerhalb der Wintermasters erlaubt hätte. So waren in der 6. Runde keine Ergebnisse zu vermelden.

Der Sieger dieser 6. Runde ist also der Winter. Da keine Spiele durchgeführt wurden, konnten auch keine Startgelder eingenommen werden. Damit gibt es auch keine Siegprämie. Pech gehabt, alter Junge!
Uns bleibt nur, auf milderes und trockenes Wetter für die 7. Runde zu hoffen – ansonsten ist ja noch Zeit bis Ende März.