Inzwischen ist die Anzahl der angemeldeten Teilnehmer für die Rheingau-Wintermasters auf 17 angestiegen. Da es keinen festen Anmeldeschluss gibt, ist durchaus zu erwarten, dass sich Einige noch entschließen, in das inzwischen angelaufene Turnier einzusteigen. Dazu kann man nur sagen: Herzlich Willkommen!
Archiv des Autors: Volker
Junioren-Schnupperkurs erfolgreich
Acht Junioren in der Altersklasse zwischen 9 und 11 Jahren, also die Klasse der Minimes, fanden sich zum Schnupperkurs „Boule“ im Rahmen der „Ferienangebote Herbstferien“ der Stadt Oestrich-Winkel auf dem Bouleplatz an der Rheinfähre in Mittelheim ein. Walter Weishaupt vom Boule Club Rheingau begrüßte zusammen mit Bernd Nungesser von der Stadtjugendpflege die Teilnehmer. Wer keine Kugeln hatte, bekam Leihkugeln und ohne lange Vorrede begann die erste Boulepartie. Eigentlich ganz einfach: Die kleine Zielkugel aus Holz wird geworfen und danach versucht man, mit der Eisenkugel so nahe wie möglich an die Zielkugel, auch „Schweinchen“ genannt, zu legen. Wer wann dran ist, wird schnell geklärt. Nachdem jede Mannschaft ihre sechs Kugeln gespielt hat, wird gezählt. Die Mannschaft mit der am nächsten liegenden Kugel erhält einen Punkt. Liegen mehrere Kugeln besser, als die beste der gegnerischen Mannschaft, gibt es sogar mehrere Punkte – soviele, wie Kugeln besser liegen. Immer noch ganz einfach und schon läuft das Spiel.
Dreimal Philippe und mehr sind zuviel für Sandhofen
Pétanque-Europapokal in Mannheim – das ist zwar nicht im Rheingau, aber nur wenige Kilometer rheinaufwärts. Im Achtelfinale des laufenden Wettbewerbs der Landesmeister traf BC Mannheim-Sandhofen, der Deutsche Meister des Jahres 2007, auf den französischen Meister D.U.C. de Nice. Die Aufstellung des Teams aus Nizza liest sich wie ein Ausflug der Weltmeister ins Nordbadische.
Über 400 Zuschauer – für deutsche Verhältnisse eine erstaunlich hohe Zahl – wollten diese Begegnung und insbesondere die illustre Truppe der Franzosen sehen. Dabei kamen Besucher auch von weither – so wurden auch Zuschauer aus Kassel (hallo Egon, hallo Georg) gesichtet – immerhin mehr als 300 km entfernt. Dazu viele Zuschauer aus dem südhessischen Raum und natürlich aus badischen Landen. Wann hat man schon mal Gelegenheit, solche Top-Spieler aus nächster Nähe live zu erleben. Diese Chance ließen sich aus dem Rheingau Steffen, Reiner, Johann und Walter nicht entgehen – und sie sollten es nicht bereuen.
Boulespass in Martinsthal
Das sehr schöne Gelände um den Weinprobierstand in Martinsthal war zum zweiten Mal Austragungsort eines Bouleturniers des CDU-Ortsverbands Martinsthal. Nach dem Erfolg der Premiere im Vorjahr hatte es Hannelore Braselmann über-nommen, auch in diesem Jahr wieder das Bouleturnier für Jedermann zu organisieren. Mit Walter Weishaupt vom Boule Club RHEINGAU stand ihr ein erfahrener Turnierleiter zur Seite. Das machte sich schon in einem Vorschlag für den Austragungsmodus bemerkbar: Die Anregung, die gemeldeten Teams der „Experten“ auseinander zu nehmen und so mehr Chancengleicheit für Alle zu schaffen, wurde gerne aufgenommen. Da das Wegschießen gut platzierter gegnerischer Kugeln ein wesentlicher Teil eines erfolgreichen Spiels ist, wurden acht erfahrene „Schießer“ als „Teamköpfe“ gesetzt. Sie zogen anschließend aus dem Topf der übrigen Teilnehmer jeweils zwei Namen ihrer Mitspieler im Team.
Jugendliche zeigen Boulepower
Der Boule Club RHEINGAU hatte vorbereitet und eingeladen: Ein Bouleevent für Jugendliche sollte den Boule- / Pétanque-Sport von einer eher ungewohnten Seite zeigen. Gemeinhin wird dieser Sport eher mit Begriffen wie „Freizeitbeschäftigung für Senioren“, „ruhige Kugel“ oder auch „wie in Frankreich – dazu noch Rotwein und Käse“ verbunden. Diese Vorstellungen als weitgehend falsch zu entlarven, hatte der Boule Club RHEINGAU vier Jugendspieler der Top-Klasse aus dem Saarland und aus Hessen in den Rheingau eingeladen.
Manuel Strokosch (14) und Eric Barthel (15) sind Mitglieder des Jugendkaders Saarland – Manuel wurde sogar als Mitglied der deutschen Junioren-Nationalmannschaft Anfang August in Holland EM-Fünfter. Aus Hessen kam André Wagener (15) aus Dreieichenhain. Statt der angekündigten Jasmin Gimbel (14), die an diesen Tag bei der Deutschen Meisterschaft der Frauen startete, kam Ann-Katrin Weißbäcker aus Dieburg. Ann-Katrin ist erst 10 Jahre alt und bereits auf dem Sprung in den Hessen-Jugend-Kader.
