Archiv des Autors: Volker

Und das Chaos gewinnt doch

Turnier im Boulodrome von Carpentras. Alles Kreuz und Quer und dazwischen noch Zuschauer auf ihren Stühlen. Und trotzdem funktioniert alles bestens - bewundernswert. Nach der Bouletrainingsstunde mit vielen a-ha-Erlebnissen bei den Trainingsteilnehmern und den Begleitenden stand am Nachmittag das Turnier in Carpentras an. Das Boulodrome von Carpentras, für mich das schönste, das ich kenne, stand schon während der ersten Überlegungen auf unserem Plan. Montags, donnerstags und freitags gibt es dort, jeweils am Nachmittag ein Turnier. Wir hatten uns den Donnerstag ausgesucht – 135 Spieler hatten den gleichen Gedanken und so wurden 45 Tripletten gebildet. Wie in Frankreich üblich in Form des Melée, d.h. die Formationen wurden aus den angemeldeten Personen per Los gebildet. Lizenz war an diesem Nachmittag natürlich Pflicht. Unseren Rheingauer Boulern wurden ausnahmslos französische Teampartner zugelost. So weit – so gut. Aber die Art der Teambildung sorgte für die erste Verwirrung:  Team 39 – CACERES Francois, JULLIARD Camille, KITZMANN Steffen – wunderbar, aber wer sind die beiden, mit denen Steffen spielen sollte? Niemand hatte eine Nummer oder sonst ein Kennzeichen und bei uns war es mit der französischen Sprache auch nicht so weit her.

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Jugendförderung à la Boule Club RHEINGAU

Steffen, Sebastien und Gerhild bei der Erläuterung einer Trainingseinheit auf dem Bouleplatz in Caromb. Für den Donnerstag stand ein ganz besonderer Programmpunkt auf der Agenda. Steffen Kitzmann, der mit Hilfe eines Sponsorenbeitrages kostenlos an dieser Fahrt in die Provence teilnehmen konnte, war zusammen mit seinem „Spezi“ Marcel Böhm aus Münster-Sarmsheim, mit dem er bereits einige Jugendturniere erfolgreich gespielt hat, zu einer Überraschung nach Caromb eingeladen. Beide machten sich schon seit Wochen Gedanken, was sie dort erwarten würde. Begleitet vom Tross der Mitfahrer machte man sich auf den Weg nach Caromb, etwa 12 km von Malaucène entfernt. Am Ende des Orts bog man ein in Richtung eines Sportgeländes mit mehreren Tennisplätzen. Hier wurden die Autos abgestellt und nach der nächsten Ecke erwartete uns ein großes Boulodrome. 64 Plätze, hier in der Provence keine Seltenheit, selbst in kleineren Orten – dazu neben den eigentlichen Spielbahnen noch einige durchaus ordentliche „Reserveplätze“.

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Kultur und Boule

Vor diesem prächtigen Palais der Päpste von Avignon stehen sogar Elefanten kopf. Avignon, die Stadt der Päpste im 14. Jahrhundert, stand am Mittwoch auf dem Programm. Der erste Eindruck: In dieser Stadt stoßen auch moderne Navigationssysteme (oder ihre Anwender) an Grenzen. Nach einer, wie wir später feststellten, völlig unnötigen Tour durch die Altstadt fanden wir die riesige, von Kennern der Stadt empfohlene Tiefgarage direkt unter dem Place du Palais. Nur wenige Treppenstufen nach oben und wir standen direkt vor dem Palais des Papes. Absolut beeindruckend. Ein Teil der Gruppe entschloss sich zu einer Führung im Palais. Die imposante Größe der Räume, deren Einrichtung nach den Schilderungen erst in den folgenden Jahrhunderten nach und nach geplündert wurden, lässt aber immer noch ahnen, welche Pracht hier seinerzeit entfaltet wurde.

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Mini-Bouleturnier für Senioren

Der Bouleplatz im Kurpark Schlangenbad. Im Rahmen eines Frühlingsfestes und Tag der offenen Tür der Residenz und Hotel „Am Kurpark“ in Schlangenbad veranstaltete der Bouleclub Rheingau ein Mini-Bouleturnier. Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Start des Turniers erschien der erste Gast und wollte das Boulespielen gleich ausprobieren. Also wurde kurzerhand eine Runde zum „Aufwärmen“ gespielt. Nach und nach füllte sich der Platz mit Interessierten. Mangels Sitzplätzen wurden kurz entschlossen zwei Bänke aus dem Kurpark „entwendet“ und an den Bouleplatz gestellt. Diese wurden sogleich von den Zuschauern in Beschlag genommen.

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Putztag in Walluf

Die Putztruppe des Boule Club RHEINGAU beim Abschlusstreff an der Feuerwache neben dem Wallufer Rathaus. Jeden Mittwoch treffen sich viele Boulespieler aus dem Rheingau auf dem Karl-Hans-Schmidt-Platz in Walluf zum inzwischen schon traditionellen Mittwochs-Bouletreff. Der Platz kommt in seiner Anlage den aus Frankreich bekannten Bouleplätzen in den Ortszentren sehr nahe – es fehlt vielleicht nur noch das kleine Bistro am Rande. Aber mit dem Spielplatz für Kleinkinder und den Boule spielenden Erwachsenen ist dieser Platz ein schönes Beispiel für Leben mitten im Ort.

Dieser Platz wird regelmäßig sauber gehalten und auch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben ein Auge auf den Platz. So wird ab und an die Oberfläche mit den entsprechenden Gerätschaften wieder glatt gezogen. Nun war es an der Zeit, dass sich die Boulespieler bei der Stadt für die Bereitstellung dieses schönen Platzes bedanken.

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