Archiv des Monats: April 2008

Steffen Kitzmann holt 4. Platz bei Hessischen Jugendmeisterschaften

Das stolze Team von Rhein und Nahe nach der ersten Meisterschaftsteilnahme - abgekämpft, ein wenig feucht, aber zufrieden. Bei regnerischem Wetter (ein wahres Mistwetter) fanden am vergangenen Samstag in Dreieichenhain die Offenen Hessischen Jugendmeister-schaften Doublette statt. In den drei Altersklassen Minimes (bis 11 Jahre), Cadets (12 – 14 Jahre) und Juniors (15 – 17 Jahre) traten insgesamt 19 Mannschaften an. Bei diesem grausigen Wetter hatte vermutlich das eine oder andere Team die häusliche warme Stube dem Spiel im kalten Dauerregen vorgezogen. Die zur Meisterschaft gekommenen Jugendlichen waren nach Berichten der Winkeler Schlachtenbummler / Betreuer mit Begeisterung bei der Sache. Mit dabei auch Steffen Kitzmann von der TG Winkel, der mit seinem Partner Marcel Böhm (aus Münster-Sarmsheim, startend für den PC Bacharach) den 4. Platz bei den Juniors erreichte. Gelobt wurde neben der Standhaftigkeit der jungen Spielerinnen und Spieler die Organisation und das ganze Drumherum in Dreieichenhain.

Aus der Sicht eines Beteiligten schildert der nachfolgende Bericht Stimmung und des Verlaufs dieses Spieltags .

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Blitzaktion: Neuer Bouleplatz in Geisenheim

Der neue Bouleplatz in Geisenheim liegt geschützt unter großen Bäumen mit Blick auf den Rhein und Versorgungsstand im Hintergrund.Mitte März 2008 kam es zu einem ersten Kontakt zwischen Klaus Hardt vom Fachbereich III – Öffentliche Sicherheit, Jugend und Soziales der Stadt Geisenheim und Walter Weishaupt vom Boule-Club Rheingau. Weishaupt hatte um die Erlaubnis gebeten, montags auf dem Platz der Deutschen Einheit in Geisenheim Trainingsstunden für Boulespieler abhalten zu dürfen. Klaus Hardt zeigte sich ebenso überrascht wie begeistert: „Auf einem solchen Platz kann man Boule spielen? Wäre nicht eine Boulebahn z.B. unten am Weinstand am Rhein viel angenehmer?“ Nichts gegen eine schöne neue Boulebahn – aber für ein Training sind etwas rauhere Geländebedingungen durchaus förderlich – eine Boulebahn am Rhein wäre aber trotzdem hoch willkommen. Im Gespräch sicherte Walter Weishaupt fachliche Unterstützung und Ideenfindung für ein Konzept zu.

Kurz danach ergab sich im persönlichen Gespräch zwischen Walter und Gerhard Kress, dass in den nächsten Wochen der Radweg am Rhein in der Gemarkung Geisenheim ausgebaut werden sollte. Beauftragte Firma: Kress-Gartengestaltung GmbH in Rüdesheim, die schon beim Bau der Boulebahn an der Fähre in Mittelheim ihre fachliche Kompetenz bewiesen hatte. Die spontane Überlegung: durch die bereits vor Ort befindlichen Maschinen und Mitarbeiter könnte man erhebliche Einsparungseffekte beim Bau einer Boulebahn im Bereich des Geisenheimer Weinstands realisieren. Aber ist ein solches Projekt so schnell zu entscheiden und auf den Weg zu bringen? Zweifel bleiben.

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Die wahre Wahrheit über Pétanque

Erfolg im Pétanquesport, den wir so vereinfachend mit „Boule“ benennen, ist offensichtlich nur sehr schwer zu erlangen. Da hilft auch das vom Deutschen Pétanque Verband besonders herausgestellte Motto „Pétanque – leicht zu spielen, schwer zu gewinnen!“ nicht wirklich weiter.  Ein für die Trainingsabende engagierter Trainer brachte uns vor Jahren die Grundtechniken im Spiel mit den Eisenkugeln bei: Legen durch Rollen, Halbportée oder Hochportée oder aber Schießen à la raffle, devant oder aufer und das Größte sollte ein carreau sur place sein – dazu noch anschneiden, Rückspin usw. Nicht nur mir schwirrt der Kopf.

Wir üben aber unbeirrt weiter, inzwischen mehrmals pro Woche und nun sogar mit organisiertem und akribisch vorbereitetem Training. Regelmäßige Turnierbesuche lassen kaum mehr Zeit für Verwandtenbesuche an Wochenenden. Einige Spieler der sportlich verbundenen TG Winkel versuchen sogar bei Spielen in der Hessenliga hinter die Geheimnisse des „Pétanque“ genannten Sports zu kommen. Die Erfolge halten sich aber bisher in überschaubarem Rahmen.

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Trainingsprogramm April 2008

Am Montag, 7. April beginnt unser zielgerichtetes Trainingsprogramm. Zielgruppe sind „fortgeschrittene Anfänger“, wobei wir den Begiff „Anfänger“ sehr weit auslegen: Wer regelmäßig bei Turnieren in der C- oder D-Gruppe nach drei oder vier Spielrunden ausscheidet, wer regelmäßig einen Platz in der zweiten Hälfte des Teilnehmerfeldes belegt, wer aber trotzdem schon praktische Erfahrungen mit den Kugeln hat und sich ab und an auf interne oder externe Wettkämpfe traut wird hier als „fortgeschrittener Anfänger“ angesehen. Oder formulieren wir es anders: Alle, die sich nicht als blutige Anfänger sehen (für die gibt es demnächst spezielle Einführungskurse).

Ziel des Training ist eine systematische Erarbeitung vorgegebener Techniken. Jeder Trainingsblock ist in vier Trainingseinheiten zu je 1,5 – 2 Stunden unterteilt, die innerhalb eines Kalendermonats (immer Montags ab 18:00 Uhr) stattfinden. Die Schwerpunktthemen eines Trainingsblocks werden in Abstimmung mit den Teilnehmern festgelegt und hier rechtzeitig veröffentlicht. Während der Trainingseinheiten finden keine Spiele statt – wir konzentrieren uns ausschließlich auf gezielte Übungen! Grundlage für Aufbau und Inhalte des Trainings ist in erster Linie „Das Handbuch für Pétanque-Trainer“ von Uwe Büttner und Jürgen Schrajer, herausgegeben vom Deutschen Pétanque Verband. Ergänzt wird dieses Konzept durch sinnvolle Übungen aus verschiedenen anderen Quellen.

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