Die 5. Runde der RHEINGAU-Winter-Masters war wegen der Feiertage um den Jahreswechsel auf drei Wochen verlängert. Außerdem war es die erste Runde, die deutlich von winterlichen Bedingungen geprägt war. So waren die Spielareale sowohl am Rhein als auch in Walluf teilweise knochenhart gefroren. Der Aufschlag einer Boulekugel hörte sich an, als sei es hohl unter der Spielfläche. Folge dieses harten Bodens war ein Verspringen der Kugel bei der kleinsten Abweichung von der idealen Donnée. Hier war also in erster Linie das Aussuchen einer geeigneten Donnée ein absolutes Muss und anschließend natürlich das präzise Anspielen derselben.
Dies war die Stunde der Routiniers, wie sich in den Ergebnissen dieser Runde deutlich zeigte. Hatten in den vorherigen Runden gerade die „Neulinge“ aus den Sommerkursen mit hervorragenden Ergebnissen und Platzierungen überrascht, so zeigte sich hier, dass bei solch schwierigen Bodenverhältnissen oft einfach noch die Erfahrung fehlt, die Wurftechnik diesen Bedingungen anzupassen.
