Archiv der Kategorie: Bouleturniere

1. Bergparkturnier in Kassel-Wilhelmshöhe

Eine freundlich fröhliche Turnierleitung, die auch ohne großen technischen Aufwand jederzeit den Turnierablauf im Griff hatte: Angela und Julia - so entspannt kann Turnierleitung sein. Bei Wikipedia ist zu lesen: „Der Bergpark Wilhelmshöhe, der sich im Stadtgebiet der nordhessischen Großstadt Kassel im Habichtswald befindet, ist der größte Bergpark in Europa und ein Landschaftspark von Weltgeltung. Georg Dehio, Nestor der modernen Denkmalpflege, sagt über den Park: „… vielleicht das Grandioseste, was irgendwo der Barock in Verbindung von Architektur und Landschaft gewagt hat.“.“
Stimmt! Und das kann man nicht nur aus verbliebenem heimatlichen Lokalpatriotismus sagen.

Mitten in diesem beeindruckenden und traumhaft schönen Park, direkt neben dem Schloss Wilhelmshöhe, veranstalteten die „Rumkugler Kassel“ das 1. Bergparkturnier. Wie man von Georg Hose, dem Vorsitzenden der Rumkugler, in der Begrüßung hörte, hatte Hannes Wader seine Kontakte zur mhk – museumslandschaft hessen kassel genutzt, um an diesem hausragenden Ort die Genehmigung für ein Bouleturnier zu erhalten. Man kann die Rumkugler, Hannes und natürlich insbesondere die Verantwortlichen der mhk nur beglückwünschen zu dieser wunderbaren Idee und ihrer Umsetzung.

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Anja hat Glück gehabt

Das Wort „Glück“ hat beim Boulespiel vielerlei Bedeutung. Das Glück des erstmals mit dem Kugelspiel in Berührung Kommenden – aufgenommen, mit Leihkugeln ausgestattet und gleich ins Spiel eingebunden zu werden, ist etwas, was in vielen Bouletreffs zu erleben ist. Da ist das schon sprichwörtliche Glück des Anfängers, beim unbeschwerten Wurf der Kugel den einen oder anderen traumhaften Spielzug zustande zu bringen. Da ziehen dann sogar die hartgesottenen Kugelwerfer symbolisch den Hut. Und nach einiger Zeit beim Spiel stellt sich die Form von Glück ein, deretwegen viele dieses Spiel betreiben: Das Glück, die Welt um sich herum zu vergessen und einfach nur zu spielen. Anja Baumgart-Pietsch hatte nun eine weitere Form des Glücks: Sie berichtete vom Versuch eines kleinen Bouleturniers anlässlich des Schlangenfestes in Schlangenbad am vergangenen Wochenende. Was wegen des nicht so tollen Wetters und mäßiger Beteiligung normalerweise nicht einmal Gehalt für eine kurze Erwähnung gehabt hätte und in jeder Redaktion bestenfalls unter „Ferner liefen“ abgelegt worden wäre, erreichte hier die den Status eines „Vierspalters“, der nur mit Text eine Viertelseite im „Wiesbadener Tagblatt“ auf der Frontpage des Lokalteils füllen durfte. Es ist ein wunderschöner Bericht und die Redaktion hatte Recht, ihm diesen hervorragenden Platz einzuräumen. Und an Anja geht unser Lob: Einen so schönen Bericht über das Boulespiel, der noch dazu alle klassischen Vorurteile (Käse und Rotwein, dazu die Baskenmütze) vermeidet und dabei einen wesentlichen Inhalt dieses Spiels rüber bringt, habe ich bisher noch nicht gelesen. Über die Infizierung Anjas mit dem Boulevirus mache ich mir übrigens keine Sorgen – wir haben da wirkungsvolle Medizin.

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Zwei wichtige Turniere:
Winkel und Bad Kreuznach

Der Einladungsflyer zum Oranienparktuernier 2011 in Bad Kreuznach. Im Monat Juni gibt es seit Jahren für die Boulespielerinnen und Boulespieler aus dem Rheingau und natürlich auch darüber hinaus zwei wichtige Turniertermine, die eigentlich ein MUSS darstellen. Die Turngemeinde Winkel veranstaltet den Rheingau-Boule-Cup in Winkel am 19. Juni 2011 im Sportpark an der Vollradser Allee in Oestrich-Winkel, Ortsteil Winkel. Danach am 23. Juni 2011 (Frohnleichnam) startet zum 8. mal das Oranienparkturnier bei unseren Freunden vom Pétanque-Club Bad Kreuznach. Beide Turniere haben den Turniermodus gemeinsam: Schweizer System mit 5 Spielrunden + Finale, wobei je nach Teilnehmerzahl eine Zeitbegrenzung je Runde möglich ist, um den zeitlichen Ablauf im Griff zu halten. Unterschiedlich sind allerdings die Formationen: In Winkel spielt man traditionell Triplette während in Bad Kreuznach ebenso traditionell Doublette gespielt wird. Bei beiden Turnieren ist es ratsam, sich sobald man die Formation gefunden hat, per eMail anzumelden, damit die Einschreibung entsprechend zügig ablaufen kann. Für die Clubmitglieder des BC RHEINGAU wollen wir das gerne zentral übernehmen, auch, um auf diese Weise einen Überblick zu haben, wer schon gemeldet und wer noch frei ist.

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DM Doublette: Bahn 25 wird zum Verhängnis

André und Steffen hoch konzentriert am Rande Ihrer Partie gegen das Team Saar02 bei der DM in Duisburg-Homberg. Deutsche Meisterschaften im Doublette am 21./22. Mai 2011 in Duisburg-Homberg. Mit André Wagener vom TV 1880 Dreieichenhain und Steffen Steffen Kitzmann vom Boule Club RHEINGAU haben sich als Team Hessen06 zwei junge, uns allen gut bekannte Spieler qulifiziert. Schon am Freitag waren beide mit „Teamcoach“ Moni Kitzmann nach Duisburg gefahren, um sich den Stress der morgentlichen Anreise zu ersparen. Außerdem fährt man nicht alle Tage auf eine Deutsche Meisterschaft und da darf man ruhig schon mal einen Tag länger diese Atmosphäre aufsaugen. Am Samstagmorgen machten sich dann auch Walter (der Chefe vom BC RHEINGAU) und Inge (die Partnerin von Steffen im Ligadoublette) auf, um den beiden Youngstern weitere Unterstützung zukommen zu lassen.

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Rheingauer Premiere in Petterweil

Viele interessierte Zuschauer bei einer 'Rudelbildung' nach Art des Pétanque Die Wetterprognosen für das Wochenende sind hervorragend – Jahreswärmerekord für Sonntag. Kaum zu glauben nach dem Osterwetter. Und der Rheingau wird am ersten wirklich schönen Wochenende in diesem Jahr wieder total überlaufen sein.
Am Samstagnachmittag spielen wir völlig außer der Reihe auf der nach der Winterpause wieder hergerichteten Boulebahn an der Fähre in Mittelheim. Übrigens: lässt sich jetzt wirklich toll spielen! Und was machen wir morgen? Vielleicht Boule spielen? Zwei Turniere stehen an: Otterbach bei Kaiserslautern (ca. 120 km) oder Petterweil (ca. 75 km). Petterweil? Wo liegt denn das?

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