Nur noch eine Rheingauer Formation und nicht mehrere wie in früheren Jahren, machten sich auf nach Bacharach zum Mittelrheinpokal, dem nach wie vor größten Turnier in unserer Region. Klaus Jäger und Reiner Kitzmann hatten sich bereits vor einiger Zeit mit Laif Weishaupt von den Rumkuglern aus Kassel auf einen Start in Bacharach verabredet. Mirko Klauß, mit Laif zusammen aus Kassel gekommen und am Vortag beim Masters de Pétanque in Wissembourg, fuhr als Einzelspieler mit und fand in Bachrach natürlich zwei Mitspieler für diesen Tag. Gerhild war als clubeigener „Fanclub“ mitgefahren und wurde im Laufe des Tages verstärkt durch Inge und Walter, die per Fahrrad nach Bacharach gefahren waren.
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Neu auf der Rheingauer Turnierlandkarte: Budenheim
Am 30. März erreichte uns eine Einladung von Wolfgang Drogula von der DFG Budenheim zu einem Bürgermeister Bouleturnier im Juli in Budenheim. Nun sind wir zwar keine Bürgermeister, aber eine Einladung zu einem Bouleturnier stößt immer auf Interesse, noch dazu, wenn es sich um einen Turnierort handelt, den wir bisher noch nicht kennen. Bisher hatten wir von Boulespielern in Budenheim noch nichts Konkretes gehört. Gerüchteweise hörte man, dass schon einmal Gäste aus Budenheim beim Mittwoch-Bouletreff in Walluf gewesen sein sollen (Budenheim liegt über den Rhein genau gegenüber von Walluf). Also bekunden wir in der Antwort unser Interesse und bekommen für das Einladungsturnier Startplätze für zwei Teams (Doublette) zugesagt.
Ein ereignisreiches langes Wochenende
Ein langes Wochenende im Juni, in diesem Fall Fronleichnam am Donnerstag plus Brückentag und nachfolgend das Wochenende, das sind die Zutaten für ein langes und intensives Boule-Turnier-Wochenende. Start war am Donnerstag bei der 9. Ausgabe des Oranienparkturniers in Bad Kreuznach. Das Ambiente des Parks, die überaus freundlichen und organisatorisch starken Gastgeber sind Grund dafür, dass trotz recht mieser Wetterprognosen wieder ein neuer Teilnehmerrekord zu verzeichnen war: 111 Doubletteformationen aus dem Südwesten hatten sich zur Einschreibung eingefunden. Natürlich waren, wie inzwischen schon Tradition, auch wieder einige Rheingauer dabei. Fünf Runden nach Schweizer System plus Finale waren zu absolvieren und das Wetter passte sich der guten Stimmung der Teilnehmer weitgehend an, es blieb tagsüber trocken und erst während des Finales öffnete der Himmel dann doch noch seine Schleusen – Schade.
Einladung zum Bürgermeister Boule-Turnier in Budenheim
Uns erreichte eine Einladung der Deutsch-Französische Gesellschaft Budenheim e.V. mit zwei Teams (Doublette) am Bürgermeister Boule-Turnier teilzunehmen. Da nur 12 Spielfelder (welcher Luxus) zur Verfügung stehen, ist die Teilnehmerzahl dieses Einladungsturniers begrenzt. Hier gibt es den offiziellen Einladungsflyer. Mitglieder des Boule Club RHEINGAU, die an diesem Turnier teilnehmen wollen, melden sich bitte möglichst bald (es sind nur vier Plätze zu vergeben!) per eMail unter bcr@boule-im-rheingau.de.
Nachtrag am 4. 6. 2012 um 13:38 Uhr: Die zur Verfügung stehenden Startplätze für zwei Teams sind vergeben.
Erlebnis: Bouleurlaub in der Provence
Nach dem erfolgreichen Ausflug in die Provence im vergangenen Jahr, machten sich auch in diesem Jahr wieder elf Boulespielerinnen und Boulespieler des Boule Club RHEINGAU auf, zu einem Urlaub mit Kultur und Boulespiel in die Heimat des Pétanque, in die Provence. Als Domizil wurde wieder die Ferienhausanlage von Arts et Vie in Malaucéne ( ca. 40 km nördlich von Avignon) gebucht. Vier Teilnehmer hatten diesmal sogar für zwei Wochen gebucht, die restlichen sieben kamen eine Woche später nach, für nur eine Woche Aufenthalt.
Drei Teilnehmer wählten statt der üblichen Anreise mit dem PKW ( 930 km) die seit März bestehende neue Bahn-Direktverbindung mit dem TGV von Frankfurt nach Marseille. Für die Bahnfahrt von Frankfurt bis Avignon-TGV (ein neuer Bahnhof nur für die Schnellzugverbindung) braucht man genau 7 Stunden und eine Minute. Die Spitzengeschwindigkeit zwischen Lyon und Avignon lag bei 319 km/h. „Langsam“ ist der Zug auf der deutschen Teilstrecke: max 248 km/h und relativ viele Haltestationen. Aber die Zugverbindung ist nach unserem Eindruck ein Erfolg – schließlich waren sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt nahezu alle verfügbaren Plätze besetzt. Preislich kann die Bahnfahrt auf jeden Fall mit der Autofahrt konkurrieren: 120 € für Hin- und Rückfahrt pro Person (mit Bahncard 25) ist in jedem Fall eine sehr gute Alternative gegenüber Spritkosten und Maut.
