Jeder hat sich sicher schon einmal gefragt: Müssen Bouleturniere eigentlich immer so lange dauern? Am frühen Nachmittag angefangen und dann bis nahe an Mitternacht oder sogar darüber hinaus. Das muss nicht so sein! In der Provence haben wir anfangs mit Erstaunen festgestellt, dass ein Nachmittagsturnier um drei Uhr beginnt und um halb sieben gehen die Einheimischen nach Hause, weil das Abendessen in der Familie wichtiger ist als Boulespiel. Aber alle Spiele sind gespielt. Wie geht denn das? Erstens spielt man einfach schneller und zweitens liegt es am Spielsystem. Gespielt wird dort überwiegend A-B-ko – das bedeutet, die erste Runde dient dazu, das Teilnehmerfeld in zwei Gruppen zu teilen: A-Gruppe sind die Gewinner und B-Gruppe die Verlierer der ersten Runde. Dann geht es in beiden Gruppen direkt im KO-System weiter. Ich höre schon sagen: Das ist aber ungerecht, wer im zweiten Spiel verliert ist ja schon draußen. Stimmt. Aber was ist schon gerecht beim Boulespiel und die Franzosen hatten darauf eine ganz einfache Antwort: Spiele besser und Du hast mehr Spiele.
Archiv der Kategorie: Bouleturniere
Eröffnung der Wintersaison in der Boulescheune
RHEINGAU-Wintermasters 2014/2015 starten am 15. 11. 2014
Die Wintersaison naht und die Frage nach einer Neuauflage der RHEINGAU-Wintermasters wurde bereits mehrfach gestellt. Inzwischen sind die organisatorischen Grundlagen geklärt und in Kürze wird die Boulescheune Nothgottes mit einem Arbeitseinsatz aus ihrem Sommerschlaf erweckt. Am 15. 11.2014 startet das erste Turnier unserer Winterturnierserie. Es wird wieder insgesamt 10 Wintermastersturniere geben, in jedem Monat sind zwei Turniere geplant. Die Regeln für die Turniere haben sich bewährt und bleiben deshalb unverändert. Details, die Ausschreibung und alle Termine sind nachzulesen unter RHEINGAU Wintermasters 2014/2015.
Oster-Miniturnier für BCR-Mitglieder
Traditionelles Oster-Miniturnier für Mitglieder des Boule Club RHEINGAU
Wie schon in den vergangenen Jahren spielen wir auch in diesem Jahr zum Spaß an Ostern ein kleines Miniturnier. Da wir in diesem Winter kein Hochwasser hatten und jetzt auch nicht befürchten müssen, treffen wir uns am Ostermontag wieder auf dem Bouleplatz an der Fähre. Da der Platz dort sehr beschränkt ist, bitten wir um Verständnis, wenn wir dieses kleine Spaßturnier auf Mitglieder des Boule Club RHEINGAU beschränken. Unter Leitung von Klaus werden wir ein paar lockere Partien spielen und irgendwie einen Tagessieger ermitteln.
“Startgeld” sind zwei (In Zahlen: 2) bunte Ostereier, die wir gemeinsam nach den Spielen am Weinstand verzehren wollen. Man darf übrigens, wenn man will, durchaus noch anderes Essbares mitbringen. Wein gibt es am Weinstand vom Weingut A. Dahn aus Winkel.
Wir hoffen auf schönes Wetter wie in den vergangenen Wochen und einen schönen Nachmittag beim Boulespiel am Rhein.
9. Wintermastersturnier:Es wird zur Jagd geblasen
Das neunte und vorletzte Turnier der RHEINGAU Wintermasters wurde offensichtlich als Signal verstanden, zur Jagd auf die Spitzenpositon der Gesamtwertung der Winterturnierserie zu blasen. Bart King führte seit dem 5. Turniertag die Gesamtwertung mit stetig wachsendem Vorsprung an, zuletzt nach dem 8. Turnier sogar mit 12 Punkten. Da an einem Turniertag durch den Tagessieg maximal 10 Punkte zu erreichen sind, war es nun in der Tat an der Zeit, den Vorsprung zu verringern, wenn man noch Chancen auf einen Gesamtsieg wahren wollte. Das schienen einige Teilnehmer voll verinnerlicht zu haben und nutzten ihre Chance.
Halbzeit bei den Rheingau Wintermasters
Nach dem fünften von geplanten zehn Turnieren ist bei den Rheingau Wintermasters in der Boulescheune Nothgottes „Halbzeit“ und – wie üblich in solchen Fällen – Anlass für eine Zwischenbilanz. Doch zuvor der Bericht zum 5. Turnier der Rheingau Wintermasters:
Mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war zum zweiten Mal in Folge die maximale Teilnehmerzahl erreicht bzw. gering überschritten. Während die Anzahl der Spielerinnen und Spieler aus dem veranstaltenden Boule Club RHEINGAU konstant bleibt, finden immer wieder neue Gäste den Weg in die Boulescheune und zu den Turnieren dieser Winterserie. So gab es auch bei diesem Turnier erstmals mitspielende Gäste von der anderen Rheinseite. Rheinhessen und sogar die Nord-Pfalz sind nun in der Gästeliste der Boulescheune vertreten. Wie schon im vorhergehenden Turnier erwies sich auch diesmal wieder das Los bei der Zusammenstellung der Teams als auch bei der Bildung der Begegnungen in der Vorrunde als glücklich. Zwei Familienteams – Inge und Walter Weishaupt (lange verheiratetes Ehepaar) und Moni und Steffen Kitzmann (Mutter und Sohn) fanden sich im Kreis arrivierter Teams wie z.B. Bart King und Hans-Jürgen Hildebrandt (2. und 3. der aktuellen Gesamtwertung) oder erstmals so formierter Teams. Auch diesmal gab es nach der Auslosung keinen eindeutigen Favoriten und so waren spannende Spiele um den Turniersieg zu erwarten.
