Archiv der Kategorie: Boule-Club Rheingau

Frühlingswoche in der Provence

Dieser Winter hat seit Anfang Dezember nahezu ganz Europa fest im Griff. Wir wollen nicht in die allgegenwärtigen Klagen einstimmen und auch nicht, wie manche Medien, allein um der Sensation willen von Chaos sowie Schnee- und anderen -dramen reden. Halten wir es doch einfach mit einer Anspielung auf eine Liedzeile von Rudi Carell – es ist ein „Winter, wie er früher einmal war“. Aber jedem Winter wohnt unverrückbar die Sicherheit inne, dass selbst dem strengsten, kältesten und längsten Winter unweigerlich der Frühling folgt. Getragen von dieses Gewissheit haben wir vom Boule Club RHEINGAU bereits geplant: Anfang April – genau vom 3. – 10. April 2011 – wollen wir eine Frühlingswoche in Malaucène in der Provence gemeinsam erleben.

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Niko-klaus: Der Boule Club RHEINGAU,
das wär‘ mein Verein.

Sichtbare Freude beim Vortrag von Niko-Klaus - festgehalten für die Nachwelt von Edi. Ein Höhepunkt beim Jahresabschluss des Boule Club RHEINGAU war der Besuch und Vortrag von Niko-klaus. Den Begrüßungsgesang der Mitglieder beurteilte der mit dem geschulten Ohr eines Chorsängers ausgestattete Niko-klaus als von gutem Willen getragen, aber stark verbesserungsfähig. Die versammelten Engelscharen hätten ihm aufgetragen, so berichtete er, sich beim vorweihnachtlichen Jahresabschluss des Boule Club doch einmal sehen zu lassen. Um nun nicht ganz unbedarft in einer Boule-Expertenrunde zu erscheinen, versuchte Niko-klaus sich auf den Besuch vorzubereiten. Petrus‘ Erklärung: „Beim Boule wirft man mit Stahlkugeln nach einer Sau und wer mit seiner Kugel am nächsten liegen bleibt, bekommt den Punkt“ erschien dem Wissbegierigen dann doch etwas zu einfach. Das Vieh mit einer Kugel zu treffen, dürfte doch höchst einfach sein, war sein erster Gedanke. Und Kuscheln am Schweinchen, das die Franzosen zärtlich mit „biberon“ bezeichnen, erschien ihm durchaus verlockend. Aber wie groß war seine Enttäuschung, als er erfuhr, dass es sich bei der Sau bzw. dem Schweinchen um eine 30 mm kleine Holzkugel handelt. Und was soll an einem solchen Spiel so (ent)spannend sein?

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Spontan: Miniturnier in Schlangenbad

Die Sieger beim ersten Miniturnier in Schlangenbad: Reiner und Wolfgang. Für den letzten Samstag der Sommerzeit 2010 hatte Walter zu einem Bouletreff auf dem neuen Bouleplatz in Schlangenbad eingeladen. 16 Spielerinnen und Spieler des Boule Club RHEINGAU fanden sich an diesem Nachmittag bei schönem Herbstwetter im Kurpark am Drei-Länder-Felsen ein. Johann hatte seinen Spielpartner von der Platzeröffnung, Rolf aus der benachbarten Seniorenresidenz für eine Teilnahme im Kreis der Club-Mitglieder gewinnen können. Der Vorschlag von Walter, ein Miniturnier mit drei Spielrunden auszuspielen, wurde positiv aufgenommen. Schnell waren acht Doublette-Teams ausgelost und der Spielnachmittag konnte beginnen.

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Saisonabschluss der Montagsbouler

Die Montagsbouler feiern den Saisonabschluss im Eiserhof - die Qualität des Bildes zeigt, dass Mobiltelefone üblicherweise doch besser telefonieren als fotografieren. Die Montagsbouler sind schon ein sehr eigenes Völkchen – insbesondere sind sie um keinen Grund verlegen, sich zu treffen und einen netten Abend miteinander zu verbringen. Aber der Reihe nach! Montag der 25. 10. 2010 war der letzte Montag während der Sommerzeit. Wie an jedem Montag trafen sich die Montagsbouler auf dem Bouleplatz an der Fähre in Mittelheim. Strahlender Sonnenschein belohnte jene, die Zeit und auch Lust hatten, an diesem Nachmittag zum Boulespiel an den Rhein zu kommen. Letztlich reichte es für zwei Tripletten. In einer der beiden Formationen spielten Stephan, Wolfgang und Heinrich mehrere Spiele mit Emmi, Klaus und Walter. 

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Schlangenbad: Ein sehr schöner neuer Bouleplatz

Gerda Abadi-Fard, Residenzleiterin Residenz & Hotel 'Am Kurpark' in Schlangenbad überreicht den Siegern des 1. Schlangenbader Bouleturniers, Ellen und Eberhard Hucke, einen Gutschein für die Fahrt mit einem Bentley-Oldtimer mit Chauffeur durch den Rheingau. Viel Spaß dabei. Schlangenbad? Ist das nicht das kleine, etwas verschlafen wirkende Städtchen links der Staße vom Rheingau nach Bad Schwalbach? Ja, Schlangenbad hat ein Problem – das wurde am Samstag beim „Richtfest“ zum ersten Bauabschnitt des Stadtumbauprojekts im Rahmen des Förderungsprogramms „Stadtumbau in Hessen“ von den anwesenden Amtsträgern auch deutlich gesagt. Der Wandel im Kur- und Gesund-heitswesen, eine Bevölkerung, die zunehmend älter und multikultureller wird, eine nicht mehr auf Wachstum ausgelegte Einwohnerzahl – vielleicht aber auch der verbreitete Wunsch, alles doch bitte so zu belassen, wie es ist und schon gar nicht so viel von diesem neumodischen Kram einzuführen; die Folgen all dessen sind in Schlangenbad anhand von offensichtlichen Leerständen bei Hotels, Cafés und Geschäften zu besichtigen. Diesen etwas morbiden Charme abzuschütteln, galt es etwas zu tun und in Schlangenbad hat man konkret begonnen, etwas zu tun.

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