Archiv des Autors: Volker

4. Wintermastersturnier: Das erste richtige Winterturnier.

Dieser Bericht und die aktuelle Tabelle der Gesamtwertung kommen ungewohnt spät. War etwa der Berichterstatter bei dem ersten Wintereinbruch im Schnee stecken geblieben? Nein, aber so ein paar Tage Urlaubsentspannung zwischen Weihnachten und Jahreswechsel müssen auch mal sein. Die Südpfalz bietet neben viel Ruhe eine Vielfalt guter Weine von ambitionierten jungen Winzern – dem Rheingauer fällt die große Vielfalt an Sorten positiv auf. Außerdem finden sich viele Orte, deren Namen von vielen Turnieren der Region bekannt sind. Weil man schon mal in der Nähe war, bot sich auch die Gelegenheit, das nur 20 km entfernte Wissembourg auch einmal außerhalb der Masters de Pétanque zu besuchen und mit viel Muße und Zeit durch die sehr schöne Innenstadt zu bummeln, die wunderbaren Erzeugnisse der Patissiers zu bestaunen und einige auch zu kaufen. Ein Restaurantbesuch macht Lust auf mehr, vielleicht beim nächsten Masters Ende Juli.

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Leise rieselt der Schnee

Samstagvormittag 10:20 Uhr: Nach einigen Telefonanrufen hier eine Zustandsbeschreibung des Wintereinbruchs im Rheingau:

Schneehöhe:   ca. 2 cm Nassschnee, ganz leichter Schneefall
Der Schnee taut, weil der Boden nicht gefroren ist  (gestern noch bis zu +6 Grad.
Die Straße den Berg hinauf von Rüdesheim nach Windeck sollte geräumt sein,  dort wohnen ja Leute. Zur Boulescheune könnte etwas Schnee liegen, aber bei guter Bereifung sicher kein Problem. Auf dem Waldweg ist eher mit Matsch zu rechnen.

Derzeitiger Stand: wir werden ab heute Mittag das 4. Rheingau-Wintermastersturnier spielen – die Spielfelder sind schneefrei!

3. Wintermastersturnier: Hurtig, hurtig – schnell spielen ist kein Hexenwerk

Spielbetrieb während der Vorrunde - es bleibt noch Platz für jeden Einzelnen, auch wenn alle sechs Bahnen belegt sind. So soll es bleiben, deshalb die Begrenzung auf 24 Teilnehmer in Doubletteformationen. 20:02 Uhr – Das Finale ist gespielt und das Ergebnis im Spielplan eingetragen – nun noch die Siegerehrung und das Siegerfoto und schon hat ein erfolgreich absolvierter Spieltag der Rheingau-Wintermastersserie ein zeitiges Ende gefunden. Um 14:00 Uhr begonnen und kurz vor 20:30 Uhr war alles aufgeräumt und die Scheune zugeschlossen – 6 Runden einschl. Finale gespielt in 6 Stunden. Das geht sehr wohl, wenn auch von Seiten der Turnierleitung alles so zügig organisiert ist, wenn die Mitspieler nicht lange gebeten werden müssen und wenn in den Finalrundenspielen auch ohne Zeitbegrenzung zügig gespielt wird. Trotzdem bleibt Zeit für Pausen zur Verpflegung und auch noch für die Raucherpause. Ein großes Lob allen Beteiligten und die m.E. höchste Auszeichnung: Ein Turnierablauf fast so, wie wir ihn in der Provence so oft bewundert haben. Chapeau!

Großes Lob auch für die Helfer im Hintergrund: Weitgehend unbemerkt und ohne großes Aufheben hat Reiner schon vor 13:00 Uhr die Scheune geöffnet, die Spielfläche präpariert, glatt gezogen und befeuchtet, um die Staubentwicklung zu bändigen. Und am Ende noch die
Finalrunde in der Turnierleitung betreut und die Siegerehrung vorgenommen. Ein lobenswerter Einsatz, ohne den eine solche Turnierserie über die Wintersaison kaum durchzuziehen ist. Walter unterstützte wieder bei der Anmeldung und im Turniersekretariat während der Vorrunde, bis ihm zu kalt wurde und er sich mit Weihnachts- und Neujahrswünschen von den Teilnehmern verabschiedete. Inge war kurzfristig für den Thekendienst eingesprungen und hat mit ihrer Idee von frischem Schmalzenbrot (frisches Aulmanns Adventsbrot und Brohms Griebenschmalz) großen Anklang gefunden. Gerhild hatte Kartoffelsuppe mit Mettwursteinlage und Annemie einen köstlichen Butterkuchen beigetragen. Auch dafür großes Lob und herzlichen Dank.

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Ich boulte mal im Rheingau ….

Klausis musikalische Boulewanderung war stimmungsvolles Highlight der inzwischen traditionellen Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier der Mitglieder des Boule Club RHEINGAU. Doch bevor Klaus seinen ebenfalls traditionellen Auftritt als NikoKlaus angehen konnte war das Stärken von Leib und Seele angesagt. Also erst mal Essen und Getränke bestellen. Die Wartezeit überbrückte Inge mit drei Aufgaben aus ihrem Fundus Gedächtnistraining – d. h. erst mal Gehirnjogging statt Geschichten über Großtaten mit den Eisenkugeln. Besonders lustig war die letzte Aufgabe: Bilde einen Satz in dem alle vorkommenden Worte mit „Z“ beginnen. Hier mein Vorschlag:

Zwei Ziegenhirten zerren zur Zeit zehn zahme Ziegen zur zentralen Ziegenzuchtstation zum ziemlich zotteligen Ziegenbock zum Zwecke zeitnaher zünftiger Zeugung zahlreicher zarter Zicklein.“

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Sehr gute Platzierung für Rheingauer Boulespieler
bei Adventsturnier in Raunheim

Auch beim 28. Adventsturnier des TSV Raunheim waren wieder vier Boulespieler aus dem Rheingau dabei – Reiner Kitzmann, Klaus Jäger vom BC RHEINGAU und Stephan Walter und Michael Freimuth von der TG Winkel. Klaus, am Vortag noch siegreich bei den Rheingau Wintermasters in der Boulescheune Nothgottes, konnte unter den 35 Teilnehmern in Raunheim den 3. Platz erreichen. Reiner landete nach fünf Spielrunden mit ebenfalls 4 : 1 Siegpunkten in der Supermeléewertung knapp hinter Klaus auf Platz 4. Stephan erreichte Platz 12 und Michael landete im Mittelfeld.

Bei guten äußeren Bedingungen und in gewohnt guter Atmosphäre war es ein schöner Turniertag der trotz wetterbedingtem Novemberblues Grund zur Freude bot.