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wo: St. Vincenzstift in Aulhausen
was: anlässlich des Tages der offenen Tür im St. Vincenzstift
präsentiert der Boule Club RHEINGAU das Boulespiel im Rahmen des integrativen Projektes „Boulespiel für Menschen mit und ohne Behinderung“.
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wo: St. Vincenzstift in Aulhausen
was: anlässlich des Tages der offenen Tür im St. Vincenzstift
präsentiert der Boule Club RHEINGAU das Boulespiel im Rahmen des integrativen Projektes „Boulespiel für Menschen mit und ohne Behinderung“.
Der erste Spieltag der Saison 2012 in der Pétanque-Hessenliga war von den Spielerinnen und Spielern des Boule Club RHEINGAU mit großer Ungeduld und Spannung erwartet. Doch bereits am frühen Morgen bekam die positive Erwartungshaltung einen Dämpfer: es hatte in der Nacht lange geregnet und auch jetzt, vor der Abfahrt zu den Spielorten sah es nicht so aus, als würden sich die Prognosen der Wetterpropheten als falsch erweisen – es sollte im Laufe des Tages sogar noch schlimmer kommen. So ereilte uns im 4. Jahr der Ligazugehörigkeit nach vielen, vielen Sonnentagen erstmals etwas, was man mit Fug und Recht als „Sauwetter“ bezeichnen durfte.
Die 1. Mannschaft des Boule Club musste nach Viernheim in den südlichsten Zipfel unseres Bundeslandes, während die 2. Mannschaft grad mal um die Ecke nach Wiesbaden-Schierstein fahren musste. Das Spielgelände in Viernheim war uns gänzlich unbekannt und zeigte sich als ein äußerst rustikales und schwieriges Terrain. Mit viel Einsatz hatten die Schiersteiner Boulespieler ihr Debüt als Ausrichter vorbereitet. Entstanden aus dem dortigen Tennisclub, lag es nahe, dass man auf inzwischen nicht mehr benötigten Tennisplätzen Boulebahnen hergerichtet hatte. Die Plätze sahen sehr glatt aus und waren es auch. Schon die ersten Kugeln rollten dank fehlender Bremswirkung oft über das Bahnende hinaus. Aber trotz des Regens waren die Plätze in einem überraschend guten Zustand – was sich allerdings im Laufe des Tages ändern sollte.
Nach der ersten Urlaubswoche einiger Mitglieder des Boule Club RHEINGAU im vergangenen Jahr stand schnell fest: Das wollen wir wiederholen! Nun ist es soweit. Anfang/Mitte Mai werden insgesamt zwölf Mitfahrerinnen und Mitfahrer die Fahrt nach Südfrankreich antreten. Zwei Paare werden sogar zwei Wochen dort bleiben, alle anderen nur eine Woche. Einige werden, wie bisher auch, mit dem Auto fahren (ca. 930 km); andere werden die neue Direktverbindung der Bahn mit dem TGV von Frankfurt nach Avignon nutzen (nur 7 Stunden ohne Umsteigen!). Wir werden wieder in den Ferienwohnungen von Arts et vie in Malaucéne unterkommen. Der zentrale Bouleplatz direkt vor unseren Wohnungen hat es uns doch sehr angetan – so hört man schon vor dem Frühstück das Klacken der Kugeln und kann, wenn man will, noch bevor der Kaffee fertig ist, eine Kugel mitwerfen. Ich stehe da mehr auf dem morgentlichen Einkauf in der boulangerie mit dem Duft köstlich frischer Backwaren.
Nachdem das letzte Relegationsspiel gespielt ist, steht der Spielplan für die Hessenliga Saison 2012 fest und ist auf der Homepage des HPV veröffentlicht. Für die Teams des Boule Club RHEINGAU gibt es die Spielpläne hier direkt als Link für die 1. Mannschaft und für die 2. Mannschaft.
Die 1. Mannschaft startet in Viernheim in Runde 1 gegen BG Gross Gerau 1 und in Runde 2 gegen FPC Frankfurt 2 – also gleich zwei dicke Brocken. Aber wo gibt es schon leichte Gegner in dieser Klasse. Wir drücken auf jeden Fall ganz fest die Daumen für das Team um Teamcaptain Johann Marsch. Und denkt dran, jedes Spiel beginnt bei 0:0 und Boule ist auf dem Platz (frei nach Otto Rehagel).
Im Rahmen einer PR-Aktion der französischen Staatsbahn SNCF für die seit 23. März bestehende Schnellzug-Direktverbindung Marseille – Frankfurt und als Werbemaßnahme für die Marseillaise 2012, das größte Péanqueturnier der Welt mit fast 14.000 Mitspielern, wird Philippe Quintais, 12-facher Pétanque-Weltmeister, am 1. April 2012 fahrplanmäßig um 15:58 Uhr in Frankfurt eintreffen. Dort wird Philippe vom Vorstand des Hessischen Pétanque Verband mit Präsidentin Martina Becker an der Spitze, stellvertetend für den DPV empfangen.