Nach dem erfolgreichen Ausflug in die Provence im vergangenen Jahr, machten sich auch in diesem Jahr wieder elf Boulespielerinnen und Boulespieler des Boule Club RHEINGAU auf, zu einem Urlaub mit Kultur und Boulespiel in die Heimat des Pétanque, in die Provence. Als Domizil wurde wieder die Ferienhausanlage von Arts et Vie in Malaucéne ( ca. 40 km nördlich von Avignon) gebucht. Vier Teilnehmer hatten diesmal sogar für zwei Wochen gebucht, die restlichen sieben kamen eine Woche später nach, für nur eine Woche Aufenthalt.
Drei Teilnehmer wählten statt der üblichen Anreise mit dem PKW ( 930 km) die seit März bestehende neue Bahn-Direktverbindung mit dem TGV von Frankfurt nach Marseille. Für die Bahnfahrt von Frankfurt bis Avignon-TGV (ein neuer Bahnhof nur für die Schnellzugverbindung) braucht man genau 7 Stunden und eine Minute. Die Spitzengeschwindigkeit zwischen Lyon und Avignon lag bei 319 km/h. „Langsam“ ist der Zug auf der deutschen Teilstrecke: max 248 km/h und relativ viele Haltestationen. Aber die Zugverbindung ist nach unserem Eindruck ein Erfolg – schließlich waren sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt nahezu alle verfügbaren Plätze besetzt. Preislich kann die Bahnfahrt auf jeden Fall mit der Autofahrt konkurrieren: 120 € für Hin- und Rückfahrt pro Person (mit Bahncard 25) ist in jedem Fall eine sehr gute Alternative gegenüber Spritkosten und Maut.
Archiv des Monats: Mai 2012
Masters de Petanque in Wissembourg
Die 3.Runde des Masters de Petanque 2012 findet am 26.7. (Jugend) und am 27.7.2012 (Masters) in Wissembourg/Elsass statt. Ca. 90 Autominuten vom Rheingau sind zu fahren und man kann einen wesentlichen Teil der Weltelite live beobachten. Besonderes Highlight: Als Equipe C startet das für die WM im Oktober als Frankreich 1 nominierte Team. Die Besonderheit: Ein Team mit vier excellenten Schiessern. Das verspricht eine überaus offensive Spielweise. Wie schon im vergangenen Jahr erwarten wir Petanque vom Feinsten.
Hier die aktuell gemeldeten Teams (Stand Ende Mai 2012), die am jeweiligen Spielort durch ein regionales Team ergänzt werden.
Equipe A : Madagascar : Mandimby, Maminirina, Razanadrakoto, Rakotondrainibe
Equipe B : Monaco : Lucchesi, Perez, Ndiaye, Motte
Equipe C : France : Lacroix, Le Boursicaud, Suchaud, Rocher
Equipe D : Fournié, Sarrio, Savin, Malbec
Equipe E : Sévilla, Quintais, Gasparini, Cortes
Equipe F : Darodes, Weibel, Philipson, Radnic
Equipe G : Wild Card : Fazzino, Foyot, Schatz, Milei
Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Seite der Masters-Turnierserie
Vincenzstift: Tag der offenen Tür
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wo: St. Vincenzstift in Aulhausen
was: anlässlich des Tages der offenen Tür im St. Vincenzstift
präsentiert der Boule Club RHEINGAU das Boulespiel im Rahmen des integrativen Projektes „Boulespiel für Menschen mit und ohne Behinderung“.
BCR 1 startet mit zwei Siegen in 2. Liga
Der erste Spieltag der Saison 2012 in der Pétanque-Hessenliga war von den Spielerinnen und Spielern des Boule Club RHEINGAU mit großer Ungeduld und Spannung erwartet. Doch bereits am frühen Morgen bekam die positive Erwartungshaltung einen Dämpfer: es hatte in der Nacht lange geregnet und auch jetzt, vor der Abfahrt zu den Spielorten sah es nicht so aus, als würden sich die Prognosen der Wetterpropheten als falsch erweisen – es sollte im Laufe des Tages sogar noch schlimmer kommen. So ereilte uns im 4. Jahr der Ligazugehörigkeit nach vielen, vielen Sonnentagen erstmals etwas, was man mit Fug und Recht als „Sauwetter“ bezeichnen durfte.
Die 1. Mannschaft des Boule Club musste nach Viernheim in den südlichsten Zipfel unseres Bundeslandes, während die 2. Mannschaft grad mal um die Ecke nach Wiesbaden-Schierstein fahren musste. Das Spielgelände in Viernheim war uns gänzlich unbekannt und zeigte sich als ein äußerst rustikales und schwieriges Terrain. Mit viel Einsatz hatten die Schiersteiner Boulespieler ihr Debüt als Ausrichter vorbereitet. Entstanden aus dem dortigen Tennisclub, lag es nahe, dass man auf inzwischen nicht mehr benötigten Tennisplätzen Boulebahnen hergerichtet hatte. Die Plätze sahen sehr glatt aus und waren es auch. Schon die ersten Kugeln rollten dank fehlender Bremswirkung oft über das Bahnende hinaus. Aber trotz des Regens waren die Plätze in einem überraschend guten Zustand – was sich allerdings im Laufe des Tages ändern sollte.
