Saisonabschluss der Montagsbouler

Die Montagsbouler feiern den Saisonabschluss im Eiserhof - die Qualität des Bildes zeigt, dass Mobiltelefone üblicherweise doch besser telefonieren als fotografieren. Die Montagsbouler sind schon ein sehr eigenes Völkchen – insbesondere sind sie um keinen Grund verlegen, sich zu treffen und einen netten Abend miteinander zu verbringen. Aber der Reihe nach! Montag der 25. 10. 2010 war der letzte Montag während der Sommerzeit. Wie an jedem Montag trafen sich die Montagsbouler auf dem Bouleplatz an der Fähre in Mittelheim. Strahlender Sonnenschein belohnte jene, die Zeit und auch Lust hatten, an diesem Nachmittag zum Boulespiel an den Rhein zu kommen. Letztlich reichte es für zwei Tripletten. In einer der beiden Formationen spielten Stephan, Wolfgang und Heinrich mehrere Spiele mit Emmi, Klaus und Walter. 

Absolut überragend spielte an diesem Nachmittag Emmi. Die erste Kugel so vorgelegt, dass sich das gegnerische Team erst einmal an dieser Kugel abarbeiten musste. Aber selbst beste Schüsse und sofortiges Entsorgen der gut vorgelegten Kugel führten nicht zu einem Sieg – Emmi legte einfach auch Ihre zweite Kugel perfekt. So spielte sie an diesem Nachmittag nicht nur überragend und sorgte auf diese Weise immer wieder für eine gewonnene Partie. Ganz nebenbei erbrachte Emmi so den Beweis, dass eine starke erste Kugel den halben Weg zum Sieg bereitet. Gute Spiele mit viel Spaß an diesem Nachmittag.

Dann ging langsam die Sonne unter und sofort wurde durch die einsetzende Kälte deutlich, dass die Sommersaison nun wirklich zu Ende geht. Das war für Agnes im Vorfeld dieses letzten Montags in der Sommerzeit Anlass, die Montagsbouler zu einem gemeinsamen Saisonabschluss in den Gutsausschank Eiserhof in Winkel einzuladen. Dort trafen sich jene, die eben gerade noch am Rhein gespielt hatten und jene, die üblicherweise montags dabei sind. Gutes Essen und das eine oder andere Glas Wein sorgten für gelockerte Stimmung.

Agnes, der gute Geist der Montagsbouler, fasste die Saison in einem kleine Gedicht zusammen, das wir hier gerne wiedergeben:

Wir Montagsbouler

So wie ne Wildsau in de Kuhl’
So fühle mir uns wohl beim Boule.

Kugele schmeisse , dischbutiere.
un dodebei die Zeit verliere.

Mit nette Mensche Zeit verbringe,
un aach emol een Spiel gewinne.

N’ Gläsche Riesling oder Rote,
is dodebei aach net verbote.

Messe, gucke un emol setze,
alles derfste – nur net hetze.

Versaust a Kugel, derfste mol fluche
un nooch ner passend Ausred suche.

Wir Montagsbouler sin gut druff.
Selbst im dickste Winter mit nem warme Muff.

Do werd de Glühwoi ausgepackt
und extra Plätzcher für gebackt.

Ganz nebebei die Kugele rolle,
do lässt sich’s lebe, richtig dolle.

Ich hoff, ihr seid wieder fleißig dabei,
bei de Montags-Kugel-Schmeisserei.

Was seeht der Franzos „Allez le Boule“

 

‚Saisonabschluss‘ bedeutet aber nun keinesfalls, dass die Montagsbouler für dieses Jahr das Boulespiel einstellen. Das zu glauben, hieße, die Standhaftigkeit dieser Gruppe zu unterschätzen. Geändert hat sich lediglich die Anfangszeit: Montags (und auch freitags) beginnt man nicht mehr um 15:30 Uhr sondern bereits um 14:30 Uhr! Gespielt wird im Moment weiterhin auf dem Platz an der Fähre. Sollte es im Winter allzu ungemütlich werden, steht uns die Möglichkeit offen, auf der Zufahrt hinter der Brentanoscheune in Winkel in einem etwas geschützteren Umfeld zu spielen. Wird der Spielort verlegt, soll kurzfristig auf dieser Webseite, per eMail oder auch per Telefon informiert werden. Man sieht sich also weiterhin beim Boulespiel am Montagnachmittag bei den Montagsboulern und vermutlich auch bald wieder bei einem zu feiernden Anlass in fröhlicher Runde.