{"id":77,"date":"2008-06-30T11:46:18","date_gmt":"2008-06-30T10:46:18","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=77"},"modified":"2018-05-28T18:56:48","modified_gmt":"2018-05-28T16:56:48","slug":"sommerfest-in-dreieichenhain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=77","title":{"rendered":"Sommerfest in Dreieichenhain"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Acht feste Boulepl\u00e4tze umrahmt von einem alten Baumbestand bilden aus Boulersicht eines der Highlights der Sportanlage in Dreieichenhain.\" href=\"wp-content\/bilder\/Dreieichenhain2008-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Dreieichenhain2008-240.jpg\" alt=\"Acht feste Boulepl\u00e4tze umrahmt von einem alten Baumbestand bilden aus Boulersicht eines der Highlights der Sportanlage in Dreieichenhain.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Sommerfest? War nicht eingeladen zum Sommerturnier? Doch &#8211; aber es war durchaus ein Sommerfest. 85 Teams hatten den Weg nach Dreieichenhain gefunden, wobei aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden die Teams aus den umliegenden Gemeinden besonders zahlreich vertreten waren. Ein bemerkenswerter Anteil an Jugendlichen ist wohl der Startgeldfreiheit zu danken, aber auch dem Ruf der Dreieichenhainer als F\u00f6rderer des Boulesports f\u00fcr Jugendliche. So gab es an diesem Tag eine fr\u00f6hliche Ansammlung von Jung und Alt bei herrlichem Sommerwetter, bei allerbester Verpflegung und manch nettem Spielchen &#8211; ein Sommerfest eben.<\/p>\n<p>Auch aus Winkel hatten sich drei Teams aufgemacht. Wetterberichte und der erste Sonnenschein am Morgen lie\u00dfen die wichtigste T\u00e4tigkeit bereits erahnen: wirksamen Sonnenschutz auftragen. Herzlich begr\u00fc\u00dft wurden die Rheingauer von Sabine und Hendryk Wagener und ihrem Team auf der wundersch\u00f6nen Sportanlage in Dreieichenhain &#8211; wirklich beeindruckend &#8211; sowohl die Begr\u00fc\u00dfung als auch die Sportanlage. Da man fr\u00fch gefahren war, konnte man sich ein schattiges Pl\u00e4tzchen unter B\u00e4umen noch aussuchen, was sich an diesem Tag als besonders wertvoll herausstellen sollte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Bei der Begr\u00fc\u00dfung der zum Turnier versammelten Spielerinnen und Spieler zeigte sich Hendryk von der gro\u00dfen Teilnehmerzahl \u00fcberrascht. In Anbetracht des am Abend anstehenden Fu\u00dfball-EM-Finals wurde entschieden, nur f\u00fcnf Runden + Finale im Schweizer System zu spielen. Zus\u00e4tzlich wurde ein Zeitlimit von 60 Minuten plus einer Aufnahme pro Partie festgelegt &#8211; f\u00fcr den Modus des Schweizer Systems eine mehr als vern\u00fcnftige Ma\u00dfnahme. Damit blieb Allen, auch den Organisatoren, die M\u00f6glichkeit, die EM-\u00dcbertragung noch rechtzeitig zu erreichen. Sinn macht das aber auch ohne EM-Finale, weil man einfach zu einer noch ertr\u00e4glichen Zeit die heimatlichen Gefilde erreicht &#8211; gerade wenn man einen etwas weiteren Anreiseweg hat.<\/p>\n<p>Die Organisation sorgte bei den Rheingauern f\u00fcr einiges Erstaunen: Es gab keine Bahnnummern (nur die ersten acht Bahnen wurden zugeteilt &#8211; der Rest suchte sich sein Spielgel\u00e4nde irgendwo im weitl\u00e4ufigen Sportpark) &#8211; das kannte man\u00a0auch schon von anderen Turnieren. Aber hier gab es nicht mal Mannschaftsnummern. Gut, damit gab es auch keine Aufkleber, die sowieso nicht an der Kleidung haften und \u00fcber kurz oder lang irgendwo auf dem Boden liegen (es sei denn, es werden spezielle Textilaufkleber genutzt, aber die kennen die Wenigsten). Doch wie sollte das funktionieren? Wie findet man den zugelosten Spielpartner, wenn man nur den Namen hat, teilweise sogar nur den Vornamen und die SpielerInnen nicht kennt? Doch diese Gedanken l\u00f6sten sich bereits im Laufe der ersten beiden Runden auf. Zuerst half es noch, dass Walter inzwischen doch einige Leute aus der Bouleszene kennt und die Namen auch Gesichtern zuordnen konnte. Und wo das nicht der Fall war, kannte er jemanden, der den oder die Gesuchten wiederum kannte. Kurzum: irgendwie hat es funktioniert, auch wenn wir uns das nicht vorstellen konnten. Man lernt halt immer wieder dazu.<\/p>\n<p>Gerhard Kress und Marcel Schmidt hatten bei diesem Turnier ihre Premiere als gemeinsames Doublette. In der ersten Runde starteten die Beiden mit einem klaren Sieg und holten sich so das n\u00f6tige Selbstvertrauen f\u00fcr die folgenden Runden. Dann ging es gegen Anja Gaug und Christian Hirtz aus W\u00e4chtersbach &#8211; beide waren immerhin qualifizierte Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft im Triplette vor zwei Wochen in Durmersheim. Hier gelang den beiden ein knapper, aber verdienter Sieg, was jetzt nat\u00fcrlich die Klasse der zuzulosenden Gegner zwangsl\u00e4ufig ansteigen lie\u00df. Mit Ronny Schraml aus Viernheim (Bundesliga) und Boyd trafen sie dann auf ein Team, das durch Konstanz im Spiel beeindruckte. Hier wurde deutlich, dass wir in unserem Spiel trotz guter Ans\u00e4tze einfach noch zu viele Wellenbewegungen haben, die gegen ein solch ausgeglichen und konstant gut spielendes Team einfach zum Verlust der Partie f\u00fchren muss. Aber lehrreich war&#8217;s. Die folgende Partie konnte wieder gewonnen werden und so traf man in der letzten Runde schlie\u00dflich auf die amtierenden hessischen Juniorenmeister im Dublette: Aaron Sommer und Nicholas Mari aus Niedernberg\/Mechenhard. Hier gab es f\u00fcr das Winkeler Doublette nicht wirklich etwas zu ernten. Die Jugend schritt st\u00fcrmisch voran und lie\u00df dem Alter keine Chance. So endeten die beiden Jugendlichen mit vier Siegen auf dem 16. Platz (siegpunktgleich mit dem Viertplatzierten) &#8211; f\u00fcr unser Winkeler Premierenteam kam aber mit drei Siegen ein toller 25. Platz inmitten bekannter Spielerinnen und Spieler aus ganz S\u00fcdhessen heraus. BRAVO!<\/p>\n<p>Eberhard Hucke und Walter Weishaupt vom Boule Club RHEINGAU starteten an diesem Morgen sehr nev\u00f6s und noch dazu auf einem \u00fcberaus schwierigen (zugelosten) Platz gegen Lotte und Hermann Trenschel aus Dieburg. Letztlich gab die unterschiedliche Trefferquote beim Schie\u00dfen den Ausschlag zu Gunsten der Dieburger. In der zweiten Runde gelang mit (zugegebenerma\u00dfen) viel Gl\u00fcck ein 13:12 Erfolg gegen Christina B\u00e4r und Hans Pratzer, was den beiden wiederum eine bessere Platzierung als Rang 32 vermasselte. Sorry! Gegen Jenni und Fahri folgte dann eine Lehrstunde im Pr\u00e4zisionsschie\u00dfen bei unterschiedlichen Entfernungen. Das Ergebnis ist leicht vorstellbar. War es die Demonstration von Fahri oder die zunehmende Entspannung, die in der folgenden Partie Eberhard die alte St\u00e4rke im Schie\u00dfen unpassender gegnerischer Kugeln wiederfinden lie\u00df? Wie dem auch sei &#8211; wichtig ist die Erkenntnis, dass man durchhalten muss, auch wenn es mal nicht so l\u00e4uft. Irgendwann ist jedes Tal zu Ende und es geht wieder bergauf. Auch wenn dieses Spiel noch verloren ging, zahlte sich in der letzten Partie die wiedergewonnene St\u00e4rke aus und man konnte noch einen klaren Sieg landen. Zwei Siege und damit der 55. Platz &#8211; immerhin. Monika und Reiner Kitzmann hatten es gleich zu Anfang mit einigen starken Gegnern zu tun und konnten am Ende aber ebenfalls zwei Siege einfahren &#8211; das bedeutet Platz 62, nur einen Platz hinter Harald Goergen, dem Sieger im Winkeler Turnier vor zwei Wochen.<\/p>\n<p>Letzlich war man aber rundum zufrieden. Es war ein wunderbarer Tag in Dreieichenhain &#8211; so richtig zum Erholen. Boule ist eben ein Sport zum Abschalten &#8211; und wenn man will, kann man in den Spielpausen auch noch manche interessante Unterhaltung mit den Nachbarn f\u00fchren. Die konsequente, aber unaufdringliche Turnierleitung passte sich prima in diese entspannte Sommeratmosph\u00e4re ein. Gro\u00dfes Lob an das ganze Team von der Bouleabteilung des TV Dreieichenhain. Es war eben wirklich ein Sommerfest und damit mehr als ein einfaches Sommerturnier.<\/p>\n<p>Ach ja, gewonnen haben am Ende Gaby Kurtz und Hussein Assane (PSG R\u00fcsselsheim\/Kaiserslautern &#8211; das hier verlinkte Foto ist vom Hallenturnier in Rockenhausen &#8211; ansonsten w\u00e4re diese Bekleidung an diesem hei\u00dfen Tag etwas unpraktisch gewesen) im Endspiel gegen Ro-Tran und Le van Khoi (CP Schweinfurt \/ BC Tromm). Kader Amrane mit seinem Partner Gerhard R\u00fcthel, beide vom 1. PC W\u00e4chtersbach, hatten an diesem Tag, obwohl in der Hauptrunde ebenfalls ungeschlagen, knapp das Finale verpasst. Ihnen blieb der 3. Platz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommerfest? War nicht eingeladen zum Sommerturnier? Doch &#8211; aber es war durchaus ein Sommerfest. 85 Teams hatten den Weg nach Dreieichenhain gefunden, wobei aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden die Teams aus den umliegenden Gemeinden besonders zahlreich vertreten waren. 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