{"id":608,"date":"2009-02-14T21:18:59","date_gmt":"2009-02-14T20:18:59","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=608"},"modified":"2014-10-31T15:10:08","modified_gmt":"2014-10-31T14:10:08","slug":"trainingsstart-beim-ligateam-des-boule-club-rheingau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=608","title":{"rendered":"Trainingsstart beim Ligateam des <\/br>Boule Club RHEINGAU"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Nein, dies ist kein Foto vom Wintersport-Wochenende im Pf\u00e4lzer Wald, sondern das Team des Boule Club RHEINGAU beim Trainingsstart zur Saison 2009 in Rockenhausen. Von links sind zu sehen: Walter, Bart, Inge, Eberhard, Johann, Ellen, Reiner, Steffen und Gastgeber Django vor der verschneiten Kulisse des Boulodrome Hintersteinerhof.\" href=\"wp-content\/bilder\/2009-Rock-Training-006-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2009-Rock-Training-006-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Nein, dies ist kein Foto vom Wintersport-Wochenende im Pf\u00e4lzer Wald, sondern das Team des Boule Club RHEINGAU beim Trainingsstart zur Saison 2009 in Rockenhausen. Von links sind zu sehen: Walter, Bart, Inge, Eberhard, Johann, Ellen, Reiner, Steffen und Gastgeber Django vor der verschneiten Kulisse des Boulodrome Hintersteinerhof.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>14. Februar 2009 &#8211; der erste Blick aus dem Fenster zeigt eine f\u00fcr den Rheingau eher ungew\u00f6hnliche geschlossene Schneedecke. Jetzt ist klar, warum um 6:00 Uhr bereits der R\u00e4um- und Streudienst unterwegs war. Dieser Winter ist wirklich unendlich lang und dann soll heute auch noch die Trainungsvorbereitung des neu formierten Teams des Boule Club RHEINGAU f\u00fcr dessen erste Ligasaison beginnen. Hei\u00dft das etwa &#8222;Boule im Schnee&#8220;?<\/p>\n<p>Als man vor vier Wochen den Trainingsstart f\u00fcr Mitte Februar terminierte, hat man bereits m\u00f6gliche Wetterunbill mit einkalkuliert und deshhalb die Boulefreunde in Rockenhausen gefragt, ob man den Trainingsstart verbunden mit einem ersten Testspiel vielleicht in Rockenhausen durchf\u00fchren k\u00f6nnte. Wie sich heute zeigt, eine gute Idee. Django und der Vorstand in Rockenhausen nahmen dieses Ansinnen positiv auf und schnell war der entsprechende Termin unter Ber\u00fccksichtigung der laufenden Hallenturniersaison gefunden.\u00a0<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Und hier soll ein Bouletraining stattfinden? Das glaubt doch keiner.\" href=\"wp-content\/bilder\/2009-Rock-Training-005-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2009-Rock-Training-005-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Und hier soll ein Bouletraining stattfinden? Das glaubt doch keiner.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"right\" \/> <\/a>Nach einst\u00fcndiger Autofahrt traf die Rheingauer Bouletruppe gegen 10:00 Uhr im tief verschneiten Boulodrome Hintersteinerhof in Rockenhausen ein. Kein Auto auf dem Parkplatz. Aber da der Weg und die Treppe bereits vom Schnee ger\u00e4umt war, musste doch jemand da sein. In der Halle erwartete uns dann schon Django. Der Ofen spendete bereits wohlige W\u00e4rme\u00a0und die Halle verschaffte uns die Gelegenheit zu\u00a0einem schneefreien Trainingsstart.<\/p>\n<p>Wohl vorbereitet \u00fcbernahm Walter die Leitung des Trainings. Zuerst gab es eine Kurzpartie mit nur vier Aufnahmen, bei der Reiner und Walter viele Notizen sammelten. Boule im Sinne eines Freizeitvergn\u00fcgens und P\u00e9tanque als Sport sind halt doch irgenwie zwei verschiedene Dinge. Da im Team kaum Ligaerfahrung anzutreffen ist, gab es nat\u00fcrlich jede Menge Punkte anzumerken. So bewunderte Walter die seherischen F\u00e4higkeiten des Teams. Alle standen, wie von den Bouletreffs gewohnt, hinter dem Spieler im Wurfkreis. Wie man von dort das Gel\u00e4nde und dessen reichlich vorhandene T\u00fccken studieren wollte, bleibt ein ungel\u00f6stes R\u00e4tsel. Wurde es nach einer gespielten Kugel um die Zielkugel herum etwas enger, setzte folgerichtig eine &#8222;V\u00f6lkerwanderung&#8220; nach vorne ein, um sich dann nach Kl\u00e4rung der Situation schnellstm\u00f6glich wieder hinter dem Wurfkreis zu versammeln. Nach wenigen Minuten kam Django aus dem Gastraum, von wo er die Partie durch das Fenster beobachtet hatte. &#8222;Die machen ja gar keine L\u00f6cher zu&#8220; bemerkte er erstaunt. Nach einer kurzen Erkl\u00e4rung, dass man ganz am Anfang stehe und nat\u00fcrlich irgendetwas falsch gemacht werden m\u00fcsse, damit sich eine solche Trainingsvorbereitung \u00fcberhaupt lohnt, war er es zufrieden und w\u00fcnschte viel Erfolg bei der Arbeit.<\/p>\n<p>Getreu den wesentlichen Schwerpunkten dieser ersten Trainingseinheit &#8222;Wesentliche Regeln eines Ligaspiels&#8220; und &#8222;Er\u00f6ffnung einer Aufnahme&#8220; wurde jetzt Schritt f\u00fcr Schritt im Team erarbeitet. Walter erkl\u00e4rte, wann die Spieler wo\u00a0stehen sollten (seitlich auf H\u00f6he der Zielkugel) und wo sie nicht stehen sollten. Sp\u00e4ter in einem Video mit franz\u00f6sischen Topspielern wurde dieser Punkt eindrucksvoll\u00a0best\u00e4tigt und d\u00fcrfte nun jedem Teammitglied jederzeit bewusst sein.<\/p>\n<p>Danach wurde herausgestellt, dass eine\u00a0Aufnahme mit dem Auswerfen der Zielkugel bereits beginnt. Es hei\u00dft \u00fcbrigens\u00a0&#8222;Auswerfen&#8220; und nicht &#8222;Wegwerfen&#8220;, was darauf hindeutet, dass es sich um einen bewussten Vorgang handelt. Wer also regelm\u00e4\u00dfig die Zielkugel auf nahe 10 m wirft, weil er das mal gesehen hat, ohne zu bedenken, dass eine Mitspielerin M\u00fche hat, ihre Kugeln einigerma\u00dfen kontrolliert so weit zu werfen und der Schie\u00dfer nur bis max. 8 m einigerma\u00dfen sicher trifft, hat irgend etwas\u00a0bei diesem Spiel noch nicht verstanden.\u00a0Zuerst wurde also verdeutlicht, unter welchen Bedingungen und warum man die Zielkugel wie weit wirft. Das zu wissen ist eine Sache &#8211; es umsetzen k\u00f6nnen, eine andere. Also wurden drei Zonen markiert und jeder musste drei Zielkugeln werfen und dabei jeweils eine Kugel in jede Zone platzieren. Ganz sch\u00f6n schwer und noch h\u00e4ufig zu \u00fcben!<\/p>\n<p>So folgte eine \u00dcbungseinheit auf die n\u00e4chste bis zur Mittagspause. Django, unterst\u00fctzt von Jay-Jay und Elke hatten zwischenzeitlich ein Mittagessen f\u00fcr alle bereitet &#8211; inzwischen waren auch einige Spielerinnen und Spieler aus Rockenhausen eingetroffen,\u00a0mit denen man am Nachmittag ein Testspiel unter Ligabedingungen durchf\u00fchren wollte. Es gab Leberkn\u00f6del mit Sauerkraut und Brot &#8211; vorz\u00fcglich und Steffen lernte so ein neues Gericht kennen und\u00a0befand es als sehr gut schmeckend. Diese Mahlzeit hatten sich alle mit der bisher geleisteten Arbeit wohl verdient.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Die erste Trainingseinheit hat doch etwas bewirkt - Eberhard, Reiner und Bart stehen richtig, um den Spielverlauf genau zu beobachten und au\u00dferdem dokumentieren sie: Wir sind ein Team.\" href=\"wp-content\/bilder\/2009-Rock-Training-012-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2009-Rock-Training-012-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Die erste Trainingseinheit hat doch etwas bewirkt - Eberhard, Reiner und Bart stehen richtig, um den Spielverlauf genau zu beobachten und au\u00dferdem dokumentieren sie: Wir sind ein Team.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"right\" \/> <\/a>Nach der Mittagspause wurde die Teambildung besprochen und Walter kl\u00e4rte mit Daniel aus Rockenhausen die Formalien eines Spielberichtsbogens. Nachdem die Mannschaftsaufstellungen eingetragen waren, hie\u00df es vielstimmig &#8222;Sch\u00f6nes Spiel&#8220; und schon begann die erste Spielrunde mit zwei Tripletten. Noch ein wenig Unsicherheit und Eingew\u00f6hnung &#8211; aber dann lief es schon recht gut. Man konnte auch deutlich sehen, dass die Inhalte der ersten Trainingseinheit schon befolgt wurden. So standen die Spieler weitgehend korrekt, aufgereiht wie die Orgelpfeifen auf H\u00f6he der Zielkugel &#8211; von hier sieht man einfach mehr.\u00a0 Beide Spiele verliefen in etwa ausgeglichen. Das Mixte-Team in der Aufstellung Ellen, Johann und Steffen konnte\u00a0seine Partie gegen Elke, Heini und Daniel mit 13 : 6 (2:0, 2:3,\u00a04:3, 7:3, 8:3, 11:3, 11:5, 11:6) \u00fcberraschend sicher gewinnen. Das zweite Triplette mit Bart, Reiner und Eberhard ging gegen Ellen, Rolf und Sven mit 10 : 13 verloren und sofort gab es Diskussions- und Kl\u00e4rungsbedarf. Ein erster Beleg\u00a0f\u00fcr einen guten Geist im Team war, dass die unterschiedlichen Meinungen zur Partie sehr sachlich und konstruktiv ausgetauscht und auch gekl\u00e4rt werden konnten. 1 : 1 nach den beiden Tripletten &#8211; ein durchaus \u00fcbliches Ergebnis bei einem Mannschaftswettkampf und ein erstes positives Signal.<\/p>\n<p>Verabredungsgem\u00e4\u00df ersetzte in der zweiten Runde Inge nun Ellen und es wurden drei Doubletten gebildet. Wieder war es das Mixte-Team, dass einen Siegpunkt beisteuerte. Inge und Steffen konnten sich gegen Ellen und Daniel mit 13 : 10 durchsetzen. Bart und Eberhard lagen bald mit 3 : 10 gegen Elke und Heini zur\u00fcck. Dann schien der Knoten zu platzen und beide holten bis zum 10:10 auf, um dann sogar mit 11:10 in F\u00fchrung zu gehen. Ein kleiner Fehler verhinderte in dieser Aufnahme den m\u00f6glichen 12. Punkt. Beim Stande von 11:11 sorgte ein taktischer Fehler f\u00fcr das 11:13 und damit den\u00a0nicht wirklich n\u00f6tigen Verlust der Partie. Aber was sollten wir noch trainieren, wenn keine Fehler mehr gemacht w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Es stand also 2:2 &#8211; aus Sicht der Rheingauer Newcomer ein durchaus \u00fcberraschender, aber umso befriedigenderer Zwischenstand. So konzentrierten sich alle auf die letzte noch laufenden Partie von Johann und Reiner gegen\u00a0Rolf und Sven. Beim Stand von 7 : 9 war hier noch alles drin. Aber eine verpatzte\u00a0Aufnahme mit f\u00fcnf Punkten gegen das Rheingauer Team lie\u00df alle Bl\u00fctentr\u00e4ume am Valentinstag f\u00fcr die Rheingauer platzen. W\u00e4re\u00a0wahrscheinlich auch nicht wirklich gut gewesen, das erste Testspiel auch gleich noch zu gewinnen. Daniel rechnete und kam zu dem Ergebnis 3:2 f\u00fcr Rockenhausen bei 54 : 54 Spielpunkten &#8211; ein\u00a0Ergebnis, das durchaus die Ausgeglichenheit in den Spielen widerspiegelte. Mit diesem Ergebnis konnten beide Seiten sehr gut leben.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Die bei diesem Testspiel eingesetzten Spielerinnen und Spieler aus Rockenhausen und dem Rheingau nach Ende der Begegnung: (v.l.) Heini, Eberhard, Bart, Elke, Steffen, Reiner, Daniel, Ellen, Sven, Rolf und Johann; davor kniend: Ellen und Inge.\" href=\"wp-content\/bilder\/2009-Rock-Training-017-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2009-Rock-Training-017-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Die bei diesem Testspiel eingesetzten Spielerinnen und Spieler aus Rockenhausen und dem Rheingau nach Ende der Begegnung: (v.l.) Heini, Eberhard, Bart, Elke, Steffen, Reiner, Daniel, Ellen, Sven, Rolf und Johann; davor kniend: Ellen und Inge.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>So war es fast selbstverst\u00e4ndlich, dass man f\u00fcr den weiteren Verlauf des Jahres ein weiteres Treffen mit einem Mannschaftsvergleich verabredete, bevor man sich zum abschlie\u00dfenden Mannschaftsfoto formierte. Alle waren sich einig: ein sch\u00f6nes Spiel, ein n\u00fctzlicher Trainingstag und wunderbare Gastgeber. Die Rheingauer verbeugen sich und sagen ganz laut: DANKE! Die Verbindung Rheingau &#8211; Rockenhausen wurde um eine weitere sch\u00f6ne Episode erweitert und man wird sich auf Rheingauer Seite \u00fcberlegen, wie man sich f\u00fcr soviel freundliche Aufnahme angemessen revanchieren kann. Vorerst bleibt es bei dem Wunsch, dass beide Teams in ihrer jeweiligen Ligaklasse eine erfolgreiche Saison spielen m\u00f6gen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. Februar 2009 &#8211; der erste Blick aus dem Fenster zeigt eine f\u00fcr den Rheingau eher ungew\u00f6hnliche geschlossene Schneedecke. Jetzt ist klar, warum um 6:00 Uhr bereits der R\u00e4um- und Streudienst unterwegs war. 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