{"id":59,"date":"2008-03-24T15:29:50","date_gmt":"2008-03-24T14:29:50","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=59"},"modified":"2018-06-04T16:15:14","modified_gmt":"2018-06-04T14:15:14","slug":"ostern-08-darmstadt-mathildenhohe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=59","title":{"rendered":"Ostern &#8217;08: Darmstadt &#8211; Mathildenh\u00f6he"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Ostern 2008 in Darmstadt auf der Mathildenh\u00f6he: Komische Ostereier, kalt und knochenhart.\" href=\"\/wp-content\/bilder\/Darmstadt-Kugeln-im-Schnee-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/bilder\/Darmstadt-Kugeln-im-Schnee-240.jpg\" alt=\"Ostern 2008 in Darmstadt auf der Mathildenh\u00f6he: Komische Ostereier, kalt und knochenhart.\" width=\"240\" height=\"152\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Anfang M\u00e4rz &#8211; Terminplanung: Ostern ist in diesem Jahr sehr fr\u00fch. Sich in den Osterverkehr werfen oder im Stau stehen ist nicht unsere Sache. Aber Boulespielen, noch dazu in Darmstadt, aus dem Rheingau schnell zu erreichen, das w\u00e4r&#8216; doch was. Zudem ist die Mathildenh\u00f6he immer einen Besuch wert, sodass es selbst dann, wenn man sehr fr\u00fch ausscheidet, ein sch\u00f6ner Ostersonntag werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Am Karfreitag bekommt die optimistische Vorstellung die ersten ernsten Kratzer. Regen, Schnee und Hagel, dazu Blitz und Donner &#8211; alles gleichzeitig ist vielleicht doch ein wenig heftig. Aber war da nicht ein kleiner Sonnenschein? Muss wohl doch eine Fata Morgana gewesen sein &#8211; und das bei dieser K\u00e4lte. Django aus Rockenhausen f\u00e4llt eine endg\u00fcltige Entscheidung: &#8218;Bei dem Wetter friere ich mir doch nicht den A&#8230;. ab &#8211; mir reicht das vergangene Wochenende in Wiesloch&#8216;. Erste tiefe Nachdenklichkeit bei Inge.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Spiel am Samstag\u00a0im Eltviller Zwinger soll Training f\u00fcr den Sonntag sein &#8211; bez\u00fcglich des Wetters war es das auch. Allerdings reift dabei ein eiserner Entschluss:\u00a0&#8218;Ohne mich!&#8216; und von Ellen kommt &#8218;Ich auch nicht!&#8216;. &#8218;Nun ja, telefonieren wir morgen fr\u00fch um 1\/2\u00a08&#8243; verabreden sich\u00a0Eberhard und Walter. Am Abend sagt irgendein Internet-Wetterbericht f\u00fcr Sonntag 10% Niederschlagswahrscheinlichkeit und Sonne voraus &#8211; das sieht doch gut aus.<\/p>\n<p>Sonntagmorgen 6:30 Uhr: 0,5 Grad zeigt das Thermometer, aber es ist trocken. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter sind es schon 0,6 Grad &#8211; das wird doch noch ein guter Tag. Telefon &#8211; &#8218;also wir fahren&#8216; &#8211; Gerhard und Reiner auch. Aufmunternder Zuspruch unserer Frauen bei der Abfahrt: &#8218;Heute k\u00f6nnt ihr gewinnen, weil kein anderer da sein wird&#8216;.\u00a0Nun, 82 Teams sind da und manche haben diesen Satz nur deshalb zuhause nicht geh\u00f6rt, weil die Frauen auch mitgekommen waren.<\/p>\n<p>Der Platanenhain auf der Mathildenh\u00f6he direkt vor dem Hochzeitsturm sieht genauso trostlos aus wie das Wetter, hier ist es auch noch ein halbes Grad k\u00e4lter als im Rheingau &#8211; glatte\u00a00 Grad. Einzige Farbtupfer im Grau in Grau sind die Zelte, die Mitglieder der Wilden 13 aufgestellt haben und die Neon-Schweinchen auf Joppo&#8217;s Verkaufstisch. Ansonsten sucht man Spielpl\u00e4tze die nicht von Pf\u00fctzen oder Matsch \u00fcbers\u00e4ht sind. Besserung ist kaum zu erwarten, weil keiner einen F\u00f6hn dabei hat. Deshalb gibt es noch einmal einen Regeltip: Wenn das Schweinchen\u00a0in einer Pf\u00fctze schwimmt, ist AUS!<\/p>\n<p>Aber die Stimmung ist entgegen aller \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde gut. Man kennt sich, man begr\u00fc\u00dft sich, &#8218;hast Du letzte Woche meine Mail gelesen?&#8216; , im vorigen Jahr haben wir hier die ganze Zeit im Regen gestanden &#8230;.\u00a0 Sch\u00f6n, dass es immer wieder tr\u00f6stende Erinnerungen gibt. Wenn wir uns so umschauen, stellen wir fest, dass Viele offensichtlich eine sehr viel weitere Anfahrt hatten als wir aus dem Rheingau. So sieht man ein illustres Teilnehmerfeld am Start.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Mannschaftsfoto mit Deutschem Meister - auch nach einer Niederlage kann man noch gut drauf sein - gilt nur f\u00fcr die in der Mitte...\" href=\"\/wp-content\/bilder\/Darmstadt-Teamfoto-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/bilder\/Darmstadt-Teamfoto-240.jpg\" alt=\"Mannschaftsfoto mit Deutschem Meister - auch nach einer Niederlage kann man noch gut drauf sein - gilt nur f\u00fcr die in der Mitte...\" width=\"240\" height=\"194\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Wie stark, das erfahren Eberhard Hucke und Walter Weishaupt &#8211; erstmals als Mannschaft des Boule-Club Rheingau unterwegs &#8211; gleich in der ersten Partie: Es geht gegen Hans-Joachim Neu und Harry Kadouma. Und dann gewinnen die beiden auch noch die Platzwahl. Raus aus dem Matsch unter den Platanen nach drau\u00dfen an die russische Kapelle. Das Gel\u00e4nde ist so absch\u00fcssig, dass eine fehl geschossene Kugel vermutlich bis in die Stadt rollt, wenn man sie nicht aufh\u00e4lt. Na Klasse &#8211; aber der Platz ist wenigstens einigerma\u00dfen trocken, das hat doch was.<\/p>\n<p>Was soll man anderes erwarten: Alles was einigerma\u00dfen gut gelegt wird, f\u00e4llt den sicheren Sch\u00fcssen des Deutschen Tireur-Meisters 2007 zum Opfer. Nach dem Zwischenstand von 0:7 sieht Eberhard schon &#8218;Fanny&#8216; hinter dem Bauzaun um die russische Kapelle hervorschauen. Aber dann entschlie\u00dfen wir uns, mit gutem Legen doch noch drei Punkte zu ergattern. Wir sind zufrieden, denn\u00a0es gilt noch immer, wie schon an anderer Stelle einmal angemerkt: In welcher anderen Sportart hat man schon mal die Gelegenheit, als Gelegenheitsspieler in einem Wettkampf gegen einen amtierenden Deutschen Meister anzutreten? Das macht nahezu jede Lehrstunde nicht nur ertr\u00e4glich sondern auch noch lehrreich. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch an Euch und nett ward Ihr auch &#8211; war sch\u00f6n, mit Euch zu spielen.<\/p>\n<p>Die im optimistischen Wetterbericht angek\u00fcndigte Sonne l\u00e4sst genauso auf sich warten, wie unser erster Sieg. In der zweiten Runde werden wir kurz und b\u00fcndig von einem Team aus dem Saarland abgefertigt. Nun ja, D-Turnier &#8211; da haben wir f\u00fcr den Rest der Saison durchaus noch Platz nach oben. Die Cadrage bringt dann den ersten Sieg. Aber nach der Auslosung der n\u00e4chste D\u00e4mpfer: Es geht gegen den Sieger aus der Partie Holger Gimpel \/ Sabine Wagener aus Dreieichenhain gegen Kader Amrane\u00a0\/ Frank L\u00fcckert &#8211; gleich noch ein Deutscher Meister (Triplette) und den hessischen Ranglistenersten. Was suchen die beiden eigentlich im D-Turnier?? Da die Partie noch l\u00e4uft gehen wir hin &#8211; man kann ja wenigstens mal den n\u00e4chsten Gegner ein wenig studieren, auch wenn das vermutlich wenig n\u00fctzt. Aber dann kommt die \u00dcberraschung: Sabine und Holger gewinnen! Kurze Kaffeepause und dann d\u00fcrfen wir ran. Irgendwie hatten wir auch nach dem Ende der Partie den Eindruck, hier w\u00e4re mehr drin gewesen. Aber wir waren zu wenig pr\u00e4zise, w\u00e4hrend Sabine traumhaft sicher legte. So haben wir dann doch zu Recht verloren. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch!<\/p>\n<p>Reiner und Gerhard waren zu diesem Zeitpunkt schon unterwegs auf dem Heimweg &#8222;In den sonnigen Rheingau&#8220;, wie sie zum Abschied uns langsam frierenden Spielern zuriefen. Naja &#8211; wer&#8217;s glaubt &#8211; aber immer einen frozzelnden Spruch auf den Lippen. Wir schauen noch bei einigen Partien der n\u00e4chsten Runde hinein und erleben weitere \u00fcberraschende Endstationen nahmhafter Spieler. Bei diesem Wetter ist allerdings Alles m\u00f6glich. Wir wissen nicht, wer in den einzelnen Gruppen gewonnen hat &#8211; aber jede Mannschaft, die bis ins Finale kam, hatte an diesem Tag den Sieg verdient, weil unter diesen Umst\u00e4nden sie alleine f\u00fcr \u00a0das Durchhalteverm\u00f6gen bereits einen Preis verdient hatten. F\u00fcr uns war jedenfalls nach dem Viertelfinale Schluss &#8211; wir waren einfach zu sehr durchgefroren.<\/p>\n<p>Also, auf in den Rheingau und vielleicht noch was Leckeres beim Italiener essen. Doch welche \u00dcberraschung auf dem Heimweg: Direkt \u00fcber dem Main bei Hochheim, hier beginnt zumindest vinologisch der Rheingau, \u00a0empf\u00e4ngt uns strahlender Sonnenschein. Und der begleitet uns bis vor die Haust\u00fcr. Doch beim Sonnenuntergang vor Schloss Johannisberg zeigt das Thermometer glatte 0,0 Grad &#8211; auch nicht w\u00e4rmer als in Darmstadt. Das war Ostern 2008 &#8211; machen wir einfach einen Haken dran.<\/p>\n<p>Die Turnierleitung der Wilde 13 Darmstadt hat nicht nur gute Arbeit bei der Turnierorganisation geleistet, sondern die Ergebnisse auch schnell ins Internet gebracht. Bravo!Gewonnen haben in Darmstadt diesmal die schon erw\u00e4hnten Hans-Joachim Neu und Harry Kadouma.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang M\u00e4rz &#8211; Terminplanung: Ostern ist in diesem Jahr sehr fr\u00fch. Sich in den Osterverkehr werfen oder im Stau stehen ist nicht unsere Sache. Aber Boulespielen, noch dazu in Darmstadt, aus dem Rheingau schnell zu erreichen, das w\u00e4r&#8216; doch was. 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