{"id":56,"date":"2008-03-16T12:51:04","date_gmt":"2008-03-16T11:51:04","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=56"},"modified":"2014-10-31T15:54:04","modified_gmt":"2014-10-31T14:54:04","slug":"saisoneroffnung-in-wachtersbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=56","title":{"rendered":"Saisoner\u00f6ffnung in W\u00e4chtersbach"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"wp-content\/bilder\/Waechtersbach-Platz-800.jpg\" title=\"Die sehr sch\u00f6ne Anlage des 1.PC W\u00e4chtersbach bietet vor dem Vereinsheim acht Bahnen mit unterschiedlichen Bel\u00e4gen - einfach perfekt f\u00fcr Training und Spiel.\" class=\"thickbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"left\" width=\"240\" src=\"wp-content\/bilder\/Waechtersbach-Platz-240.jpg\" hspace=\"10\" alt=\"Die sehr sch\u00f6ne Anlage des 1.PC W\u00e4chtersbach bietet vor dem Vereinsheim acht Bahnen mit unterschiedlichen Bel\u00e4gen - einfach perfekt f\u00fcr Training und Spiel.\" height=\"180\" \/> <\/a>Seit Tagen sagen die Wetterberichte f\u00fcr Samstag den bisher w\u00e4rmsten Tag des Jahres voraus: bis zu 18 Grad, Sonne &#8211; also ein richtiger Fr\u00fchlingstag. Gerade richtig, um die gut 100 km aus dem Rheingau nach W\u00e4chtersbach zu fahren und dort am Saisoner\u00f6ffnungsturnier teilzunehmen. Alle, so scheint es, haben den Wetterbericht geh\u00f6rt &#8211; nur das Wetter nicht. Knapp 1 Grad am fr\u00fchen Morgen in Oestrich bei der Abfahrt und in W\u00e4chtersbach ist es keinen Deut w\u00e4rmer. Aber der Kugelw\u00e4rmer im Vorzelt des Vereinsheims ist schon angeworfen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nun sind Boulespieler solche Verh\u00e4ltnisse durchaus gewohnt. Andererseits ist &#8222;Saisoner\u00f6ffnung&#8220;\u00a0ja durchaus berechtigt, weil\u00a0Boule in der allgemeinen Wahrnehmung nat\u00fcrlich prim\u00e4r ein Freiluft-Sommervergn\u00fcgen ist. Aber es wird auch im Rheingau l\u00e4ngst auch \u00fcber den ganzen Winter gespielt, zumindest solange der Schnee nicht h\u00f6her als 15 cm liegt &#8211; und das kommt immer seltener vor. Im Rheingau haben wir zwar keine Boulehalle wie in Rockenhausen, Rastatt, Gro\u00df-Gerau, Hungen und anderenorts, aber wir spielen in Walluf, Eltville und Winkel im Freien und halten uns so fit. Erste Teilnahmen an Hallenturnieren und in der Ziegelei Mainz gingen in diesem Jahr au\u00dferdem dieser Saisoner\u00f6ffnung voraus. Es gab also keine Ausreden und alle anderen Spieler hatten in \u00e4hnlicher Art und Weise unter der kalten Jahreszeit gelitten.<\/p>\n<p>Manfred B\u00e4r bet\u00e4tigte sich am fr\u00fchen Morgen als Einweiser. Nach freudiger Begr\u00fc\u00dfung wurde ein Parkplatz bei der Feuerwehr hinter dem Bouleplatz zugewiesen. Der Platz des 1. PC W\u00e4chtersbach ist im Ortsteil Weilers in absolut naturnaher Umgebung sehr sch\u00f6n gelegen. Aufgrund der feuchten K\u00e4lte wurde die Einschreibeprozedur im Freien (der arme Turnierleiter) schnell absolviert und dann im gut gew\u00e4rmten Zelt (ein alter Bollerofen w\u00e4rmte Zelt und Kugeln) mit einem hei\u00dfen Kaffee die K\u00e4lte und die M\u00fcdigkeit aus den Knochen getrieben. Es konnte also losgehen.<\/p>\n<p>Poule A-B werde heute gespielt, sagte Frank Schneider in seiner Begr\u00fc\u00dfung und hie\u00df die 30 gemeldeten Teams in W\u00e4chtersbach herzlich willkommen. Dass es in diesem Jahr nicht regnet, sei bereits als gro\u00dfer Erfolg zu werten und eine Vereinbarung mit Petrus lasse im Laufe des Tages noch Sonnenschein erwarten &#8211; er sollte Recht behalten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Spiele in sieben Poules (Gruppen zu je vier Mannschaften bzw. drei Teams in den beiden letzten Gruppen) begannen gegen 10 Uhr. Alle drei Rheingauer Mannschaften starteten mit einer Niederlage in der ersten Runde &#8211; Inge, Walter und Steffen handelten sich sogar eine &#8222;Fanny&#8220; ein. Die Spielordnung in einem Poule f\u00fchrt in der zweiten Runde die beiden Gewinner und die beiden Verlierer der ersten Runde zusammen. Die Rheingauer konnten mit dem Team Monika Kitzmann, Wendelin Richter und Stefan Fiebiger jetzt wenigstens einen Sieg vermelden. W\u00e4hrend die beiden anderen Teams (auch Benno Seifert, Gerhard Kress und Wolfgang Kober-Voss konnten in den beiden ersten Runden keinen Blumentopf gewinnen) sich direkt auf die weitere Teilnahme am B-Turnier vorbereiten konnten, mussten Moni, Wendelin und Stefan in ihrer Gruppe in der Barrage um Platz 2 spielen. Zur Erkl\u00e4rung: In der 4-er-Gruppe gibt es nach zwei Spielrunden eine Mannschaft mit zwei Siegen (direkt ins A-Turnier) und eine Mannschaft mit zwei Niederlagen (direkt ins B-Turnier). Zwei Mannschaften haben je einen Sieg und eine Niederlage auf ihrem Konto. Hier z\u00e4hlt nun nicht etwa das Verh\u00e4ltnis der Spielpunkte sondern in einer direkten Begegnung werden\u00a0der Platz 2 (f\u00fchrt ins A-Turnier) und Platz 3 (da bleibt dann nur das B-Turnier) ausgespielt. Moni und ihre beiden M\u00e4nner behielten in dieser Partie die Oberhand und freuten sich \u00fcber ihr Weiterspielen unter den besten 16 Mannschaften.<\/p>\n<p><a href=\"wp-content\/bilder\/Waechtersbach-Pause-800.jpg\" title=\"Die Rheingauer in einer Spielpause - Steffen (schwarzes T-Shirt) im Hintergrund mit Flo aus Dieburg. Wendelin fehlt und Walter fotografiert.\" class=\"thickbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"left\" width=\"240\" src=\"wp-content\/bilder\/Waechtersbach-Pause-240.jpg\" hspace=\"10\" alt=\"Die Rheingauer in einer Spielpause - Steffen (schwarzes T-Shirt) im Hintergrund mit Flo aus Dieburg. Wendelin fehlt und Walter fotografiert.\" height=\"180\" \/> <\/a>Inge und Walter Weishaupt zusammen mit Steffen Kitzmann hatten auch in der ersten KO-Runde des B-Turniers gegen die Jugend vom Club de P\u00e9tanque Dieburg nichts auszurichten &#8211; das war heute nicht ihr Tag. So blieb viel Zeit andere Begegnungen zu beobachten und Kontakte zu pflegen. Benno f\u00fchrte seine beiden Mitspieler zum ersten Sieg und Wendelin freute sich zu Recht \u00fcber einen deutlichen Sieg in der ersten KO-Runde des A-Turniers. Das bedeutete eine Einreihung unter den besten acht Mannschaften des Turniers und damit mindestens den 5. Platz.<\/p>\n<p>Im Viertelfinale war dann gegen eine der st\u00e4rksten Mannschaften dieses Tages Endstation. Das Team aus Heuchelheim (bei Gie\u00dfen) mit Michael Groth, Martin Leinweber und Nico M\u00fcller war mir schon zuvor in einer Partie aufgefallen. &#8222;Ich wei\u00df gar nicht, was diese st\u00e4ndige Ballerei soll&#8220; war eine Frage von Martin (?) &#8211; bei einer (gef\u00fchlten) Trefferquote von mehr als 70% wahrhaft ein Luxusproblem &#8211; zumindest aus unserer Sicht. F\u00fcr Moni, Wendelin und Stefan bedeutete diese Niederlage zwar das Ausscheiden aus diesem Turnier &#8211; aber bis zum Viertelfinale in einem gut besetzten Turnier und dann gegen eine sehr starke Mannschaft auszuscheiden, darf durchaus als Erfolg gewertet werden. So sahen die Drei das auch und waren mit dem Ergebnis zufrieden.<\/p>\n<p>Benno &amp; Co hatten inzwischen pl\u00f6tzlich Spa\u00df am Sieg gefunden und setzten sich auch im Viertelfinale des B-Turniers gegen ein Team aus Dieburg (der Schiedsrichterobmann des HPV Hermann Trenschel mit Angelika und Lotte) durch. Aber eng war&#8217;s.\u00a0Nach 4:11 R\u00fcckstand holten sie Punkt f\u00fcr Punkt auf und konnten noch knapp mit 13:12 gewinnen. Das hie\u00df Teilnahme am Halbfinale des B-Turniers. Dort behielt dann die Jugend des TV Dreieichenhain die Oberhand. Insgeheim waren die\u00a0verbliebenen Rheingauer nicht ganz so traurig, weil man jetzt endlich nach Hause fahren konnte. Es war\u00a0fast 20 Uhr , nach 10 Stunden Turnier und inzwischen wieder empfindlicher K\u00e4lte war das auch irgendwie verst\u00e4ndlich. In den Halbfinalpartien des A-Turniers wurde zwischenzeitlich teilweise beachtenswerter Sport geboten. Das Finale haben wir aber dann leider nicht mehr erlebt &#8211; vor uns lagen immerhin auch noch \u00fcber 100 km R\u00fcckweg.<\/p>\n<p>Liebe W\u00e4chtersbacher, es hat zu Eurem Verhalten im vergangenen Jahr durchaus Kritik gegeben &#8211; ob berechtigt oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen. Heute habt Ihr Euch jedenfalls als sehr freundliche und gl\u00e4nzend organisierte Gastgeber gezeigt. Die Verpflegung war bestens: Hei\u00dfe W\u00fcrstchen, hei\u00dfer Tee und Kaffee (es muss nicht immer kaltes Bier sein \ud83d\ude09 ) waren in Anbetracht der Temperaturen durchaus die richtigen Aufw\u00e4rmer und gut belegte Brote oder vorz\u00fcgliche Torten und Kuchen sorgten daf\u00fcr, dass man auch einen langen Turniertag gut \u00fcberstehen konnte. Die Turnierleitung harrte geduldig auch bei\u00a0wieder zunehmender K\u00e4lte aus und hatte den Ablauf gut im Griff.\u00a0Die\u00a0freundliche Aufnahme hat uns gefallen und wir kommen bestimmt wieder &#8211; aber Ihr d\u00fcrft auch gerne einmal in den\u00a0Rheingau kommen, ich hoffe, dass dieses schon lange geplante Vorhaben einmal klappt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Tagen sagen die Wetterberichte f\u00fcr Samstag den bisher w\u00e4rmsten Tag des Jahres voraus: bis zu 18 Grad, Sonne &#8211; also ein richtiger Fr\u00fchlingstag. Gerade richtig, um die gut 100 km aus dem Rheingau nach W\u00e4chtersbach zu fahren und dort am Saisoner\u00f6ffnungsturnier teilzunehmen. 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