{"id":4162,"date":"2012-10-08T18:31:54","date_gmt":"2012-10-08T16:31:54","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=4162"},"modified":"2012-10-08T21:13:56","modified_gmt":"2012-10-08T19:13:56","slug":"bcr-jahresausflug-zwischen-wald-und-reben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=4162","title":{"rendered":"BCR-Jahresausflug: <\/br>Zwischen Wald und Reben"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Die Wandergruppe hoch \u00fcber dem Rhein im Rittersaal.\" href=\"wp-content\/bilder\/2012-10-Ausflug-Rittersal-Gruppe-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2012-10-Ausflug-Rittersal-Gruppe-240.jpg\" alt=\"Die Wandergruppe hoch \u00fcber dem Rhein im Rittersaal.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Warum in die Ferne schweifen, das Gl\u00fcck liegt doch so nah. Getreu diesem Motto blieb man beim diesj\u00e4hrigen Vereinsausflug des Boule Club RHEINGAU dort , wo man zuhause ist: im Rheingau. Die Idee einer Rundtour \u00fcber den Rhein und den Niederwald wurde im Festausschuss von Edi geboren. Inge k\u00fcmmerte sich um die Details und die konkreten Ma\u00dfnahmen zur Umsetzung. Die urspr\u00fcngliche Idee, den Ausflug am 3. Oktober (Nationalfeiertag) durchzuf\u00fchren, scheiterte schon bei den ersten Versuchen eine Reservierung vorzunehmen, am mitleidigen L\u00e4cheln der Angesprochenen. Dann eben den nachfolgenden Samstag. Aber auch da war der anvisierte Gutsausschank in R\u00fcdesheim mit einer anderen Gesellschaft belegt. Dann eben ein anderer Gutsausschank &#8211; es gibt ja schlie\u00dflich genug. Aber viele k\u00f6nnen keine gr\u00f6\u00dfere Gruppe aufnehmen und\/oder reservieren grunds\u00e4tzlich nicht. Und Restauants in R\u00fcdesheim? M\u00f6glich, aber vermutlich au\u00dferhalb des finanziellen Rahmens mancher Mitglieder. So blieb dann nur die L\u00f6sung, auf einen normalen Werktag auszuweichen. Freitag der 6. Oktober wurde ausgeguckt.<\/p>\n<p><!--more-->Treffpunkt: R\u00fcdesheim, Bleichstra\u00dfe\/Ecke Grabenstra\u00dfe um 10:15.\u00a0 Zu Fu\u00df wenige Schritte zum Anleger 8 der Bingen-R\u00fcdesheimer Schifffahrtsgesellschaft. Dort wurde der Abrechnungsbeleg der Tourismusinformation R\u00fcdesheim in Einzel-Ring-Tickets getauscht, damit jeder einzelne Teilnehmer der Rundtour seine Teilnahmeberechtigung nachweisen konnte. Dann ging es auf&#8217;s Schiff und mit einem kleinen Zwischenstop in Bingen rheinabw\u00e4rts nach Assmannshausen. Wenig los in Assmannshausen an diesem Morgen, w\u00e4hrend auf dem Schiff noch viel Betrieb war &#8211; aber die anderen Fahrg\u00e4ste wollten wohl \u00fcberwiegend zur Loreley. Durch die Lokalmeile in Assmannshausen ging es direkt zur Talstation der Sesselbahn. Ticket vorzeigen &#8211; Platz im Sessellift nehmen &#8211; Blick nach links zur Rotwein-Traubenernte im H\u00f6llenberg &#8211; Blick nach rechts zu einem im Baum ansitzenden Bussard &#8211; Konzentration auf das Aussteigen und Austieg an der Bergstation neben dem Wildpark am Jagdschloss Niederwald. Inge empfing die aus dem Tal bequem herauffahrende Gruppe. Am Grillplatz des Hotels wartete Inges Auto, beladen mit allen Zutaten f\u00fcr eine deftige Mittagsrast mit &#8222;Weck, Worscht un Woi&#8220;. Tomaten, rote und gelbe, die am Morgen noch im heimischen Garten geerntet wurden, erg\u00e4nzten die Standardzutaten der Rast nach Rheingauer Art und bewiesen zudem, dass Tomaten nicht unbedingt wie schnittfestes Wasser schmecken m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Frisch gest\u00e4rkt ging es dann durch den Wald in Richtung Niederwald-Denkmal, vorbei an der Zauberh\u00f6hle hin zum Rittersaal, dem ersten beeindruckenden Blick in das Rheintal. Der inzwischen aufgekommene Starkwind hatte alle Nebel- und Dunstreste weggeweht und so ging der Blick \u00fcber das Schweizer Haus hin\u00fcber bis zu den Gerhardsh\u00f6fen. An der n\u00e4chsten Station, der Rossel bot sich ein toller Blick auf den Rhein und die Nahem\u00fcndung. Inzwischen klare Sicht erlaubt einen Blick bis zum Donnersberg in der Pfalz. Das Wetter hatte sich nach morgentlichem Nieselregen inzwischen in perfektes Wanderwetter gewandelt. Angenehme Temperaturen zum Laufen und zwischendurch blitzte sogar die Sonne durch die Wolkendecke. Der Starkwind war im Wald kaum zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Wie kr\u00e4ftig der Wind blies, sp\u00fcrte man dann auf der Terrasse des Niederwalddenkmals zu F\u00fc\u00dfen der Germania. Aber inzwischen gab es strahlenden Sonnenschein und einen tollen Blick auf R\u00fcdesheim,\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 den Rochusberg sowie dessen Hinterland und nat\u00fcrlich auch auf den mittleren Rheingau. So sa\u00df die Gruppe dort eine Weile, genoss die Wahnsinnsaussicht und auch ein kleines Belohnungsgetr\u00e4nk, das Inge inzwischen besorgt hatte.<\/p>\n<p>Dann Aufbruch zur letzten Etappe, zur Bergstation der R\u00fcdesheimer Seilbahn, um in den Gondeln \u00fcber die sonnen\u00fcberfluteten Reben hinunter nach R\u00fcdesheim zu schweben. Albrecht freute sich schon auf die erste Seilbahnfahrt nach 50 Jahren, wo er doch als 13-j\u00e4hriger Bub zum letzen Mal mit seiner Mutter mit der Seilbahn gefahren war. Doch aus dem Jubil\u00e4um wurde leider nichts. Wegen des Starkwindes hatte die Seilbahn aus Sicherheitsgr\u00fcnden den Fahrbetrieb eingestellt. So galt es, den Weg hinunter zum Gutsausschank Domus Torculorum, in dem man die Tour beschlie\u00dfen wollte, zu Fu\u00df zur\u00fcck zu legen. Der Weg bergab machte manchen Kniegelenken doch betr\u00e4chtliche Schmerzen (Walter: &#8222;Ist halt alles nicht mehr ganz neu&#8220;) und so erwies es sich als gute F\u00fcgung, dass die Endstation der Tour auf halber Strecke hinunter nach R\u00fcdesheim lag.<\/p>\n<p>Wurde Walter w\u00e4hrend der Mittagsrast noch ausgelacht, als er die telefonische \u00dcbermittlung der aktuellen Teilnehmerzahl f\u00fcr die Herrichtung der Tischgruppe im Gutsausschank mit der Bemerkung erg\u00e4nzte, dass f\u00fcr den Nachmittag die Sonnenschirme auf der Terrasse aufgestellt w\u00fcrden, so zeigte sich jetzt die Sonne in Hochform und ohne den kr\u00e4ftigen Wind h\u00e4tte man in der Tat auf der Terrasse in der Sonne sitzen k\u00f6nnen. Aber auch so war es eine sch\u00f6ne Runde: der erste Federwei\u00dfe oder Wein des Jahrgangs 2011, dazu Leckereien aus der K\u00fcche &#8211; ein sch\u00f6ner Abschluss eines sch\u00f6nen Tages.<\/p>\n<p>Beim Abschied gab es viel Lob und herzlichen Dank an Inge, die sich in vorbildlicher Art und Weise um Vorbereitung und Durchf\u00fchrung dieses Ausflugs gek\u00fcmmert hatte. Am Rande bemerkt: Es ist immer wieder sch\u00f6n zu erleben, wie bei einem solchen Ausflug in der eigenen Region f\u00fcr manche Teilnehmer Premieren oder intensive Erinnerungen an lange zur\u00fcck liegende Erlebnisse zu verzeichnen sind. In diesem Sinne werden auch die Bilder von dieser Tour erinnern an diesen gelungenen Ausflug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum in die Ferne schweifen, das Gl\u00fcck liegt doch so nah. Getreu diesem Motto blieb man beim diesj\u00e4hrigen Vereinsausflug des Boule Club RHEINGAU dort , wo man zuhause ist: im Rheingau. 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