{"id":3787,"date":"2012-05-22T16:05:57","date_gmt":"2012-05-22T14:05:57","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=3787"},"modified":"2014-10-31T12:24:39","modified_gmt":"2014-10-31T11:24:39","slug":"erlebnis-bouleurlaub-in-der-provence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=3787","title":{"rendered":"Erlebnis: Bouleurlaub in der Provence"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Das Boulodrome von Carpentras w\u00e4hrend eines Turniers - da k\u00f6nnen wir uns nur voller Wehmut die Tr\u00e4nen aus den Augen wischen. \u00dcbrigens: Wo ein interessantes Spiel l\u00e4uft, setzt man sich einfach mit dem Stuhl dazu - versuch das mal bei uns.\" href=\"wp-content\/bilder\/2012-05-Boulodrome-Carpentras-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2012-05-Boulodrome-Carpentras-240.jpg\" alt=\"Das Boulodrome von Carpentras w\u00e4hrend eines Turniers - da k\u00f6nnen wir uns nur voller Wehmut die Tr\u00e4nen aus den Augen wischen. \u00dcbrigens: Wo ein interessantes Spiel l\u00e4uft, setzt man sich einfach mit dem Stuhl dazu - versuch das mal bei uns.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a><br \/>\nNach dem erfolgreichen Ausflug in die Provence im vergangenen Jahr, machten sich auch in diesem Jahr wieder elf Boulespielerinnen und Boulespieler des Boule Club RHEINGAU auf, zu einem Urlaub mit Kultur und Boulespiel in die Heimat des P\u00e9tanque, in die Provence. Als Domizil wurde wieder die Ferienhausanlage von Arts et Vie in Malauc\u00e9ne ( ca. 40 km n\u00f6rdlich von Avignon) gebucht. Vier Teilnehmer hatten diesmal sogar f\u00fcr zwei Wochen gebucht, die restlichen sieben kamen eine Woche sp\u00e4ter nach, f\u00fcr nur eine Woche Aufenthalt. <a class=\"thickbox\" title=\"Unser TGV steht in Frankfurt zur Abfahrt bereit - \u00fcber 300 km\/h auf der Fahrt hierher haben Spuren hinterlassen.\" href=\"wp-content\/bilder\/2012-05-TGV-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2012-05-TGV-240.jpg\" alt=\"Unser TGV steht in Frankfurt zur Abfahrt bereit - \u00fcber 300 km\/h auf der Fahrt hierher haben Spuren hinterlassen.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a><br \/>\nDrei Teilnehmer w\u00e4hlten statt der \u00fcblichen Anreise mit dem PKW ( 930 km) die seit M\u00e4rz bestehende neue Bahn-Direktverbindung mit dem TGV von Frankfurt nach Marseille. F\u00fcr die Bahnfahrt von Frankfurt bis Avignon-TGV (ein neuer Bahnhof nur f\u00fcr die Schnellzugverbindung) braucht man genau 7 Stunden und eine Minute. Die Spitzengeschwindigkeit zwischen Lyon und Avignon lag bei 319 km\/h. &#8222;Langsam&#8220; ist der Zug auf der deutschen Teilstrecke: max 248 km\/h und relativ viele Haltestationen. Aber die Zugverbindung ist nach unserem Eindruck ein Erfolg &#8211; schlie\u00dflich waren sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der R\u00fcckfahrt nahezu alle verf\u00fcgbaren Pl\u00e4tze besetzt. Preislich kann die Bahnfahrt auf jeden Fall mit der Autofahrt konkurrieren: 120 \u20ac f\u00fcr Hin- und R\u00fcckfahrt pro Person (mit Bahncard 25) ist in jedem Fall eine sehr gute Alternative gegen\u00fcber Spritkosten und Maut.<\/p>\n<p><!--more-->F\u00fcr den Aufenthalt hatten wir nach dem unwahrscheinlichen Gl\u00fcck im vergangenen Jahr ( Anfang April hatten wir bereits Sommerwetter),\u00a0 in diesem Jahr vorsichtshalber einen sp\u00e4teren Termin Mitte Mai gew\u00e4hlt. Die Hoffnung auf warme Fr\u00fchsommertemperaturen wurde schnell entt\u00e4uscht ( jedenfalls in der zweiten Woche): ein kr\u00e4ftiger, kalter Wind\u00a0aus Nordost sorgte bei strahlendem Sonnenschein daf\u00fcr, dass man die Frontpartie vor Sonnenbrand sch\u00fctzen musste, w\u00e4hrend man auf der r\u00fcckw\u00e4rtigen Seite kr\u00e4ftig fror. Das Wetter hielt die ganze Woche und erst am Samstag lie\u00df der Wind nach und es gab das Wetter, was man eigentlich erwartet hatte.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Die Okerfelsen bei Roussillon - einfach nur beeindruckend!\" href=\"wp-content\/bilder\/2012-05-Okerfelsen-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2012-05-Okerfelsen-240.jpg\" alt=\"Die Okerfelsen bei Roussillon - einfach nur beeindruckend!\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Im Sightseeingprogramm war der H\u00f6hepunkt die Besichtigung der Okerfelsen bei Roussillon. Ein absolut beeindruckendes Farbenspiel verbunden mit einer durchaus m\u00fchsamen Rundtour. Auch die Fahrten \u00fcber die engen und kurvigen Stra\u00dfen im Gebirge des Vocluse stellte Anforderungen nicht nur an die Fahrer sondern teilweise auch an die Standfestigkeit der Mitfahrer. Aber die Landschaft ist absolut beeindruckend und durch die klare Sicht, eine Folge des windigen Wetters, mit einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Fernsicht &#8211; die Alpen zum Greifen nah!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wurde auch Boule, oder besser: P\u00e9tanque gespielt &#8211; das war schlie\u00dflich der Hauptzweck der Reise. Die 4-k\u00f6pfige Vorhut hatte bereits alle Turnierermine der\u00a0Umgebung ausgekundschaftet. Das WarmUp am Montag auf dem Insidern bekannten Platz an der Quelle oberhalb von Malauc\u00e9ne gab einen ersten Eindruck von dem, was uns erwartete. Am Dienstag nach dem unverzichtbaren Besuch des Marktes in Vaison la Romaine am Nachmittag das f\u00fcr uns inzwischen zum Standard gewordene Turnier in Beaumes de Venise. Dort konnten wir auch Klaus Mohr begr\u00fc\u00dfen, der zu einem kurzen Zwischenstop eingetroffen war, um am Folgetag zur Deutschen Meisterschaft im Doublette weiter zu reisen. Zur gro\u00dfen Freude unserer Gruppe konnte Gisela mit ihrem franz\u00f6sischen Partner noch einen tollen Sieg gegen Klaus und Partner einfahren ( Sorry Klaus, aber das sind halt die kleinen Freuden in einer ansonsten ehr als Lehrstunde laufenden Woche). F\u00fcr Gisela bedeutete das gleichzeitig ihr erstes Preisgeld in diesem Turnier. \u00dcberraschend f\u00fcr Erstbesucher dieses Turniers: Start um 15:00 Uhr (p\u00fcnktlich!!!) und gegen 17:30Uhr zeichnete sich bereits das Ende ab, da nur noch eine Partie lief. Der Grund: zuerst wird sehr viel schneller gespielt als \u00fcblicherweise bei\u00a0 uns; keine langen Diskussionen oder Platzbegehungen. Wenn man dran ist, geht man in den Kreis und tut, was zu tun ist &#8211; fertig. Au\u00dferdem wird grunds\u00e4tzlich\u00a0A-B-KO gespielt. Das bedeutet, dass die n\u00e4chste Partie im Spielbaum sofort gespielt werden kann und wird, sobald beide Gegner feststehen. Eine Cadrage, bei der wenige Teams spielen und viele Teams warten m\u00fcssen, nur um das Teilnehmerfeld auf eine 2er-Potenz herunter zu spielen, gibt es hier nicht. So kann es vorkommen, dass vor dem Halbfinale nur noch drei Teams im Rennen sind und somit ein Team per Freilos ins Finale k\u00e4me. Grunds\u00e4tzlich ist das aber hier f\u00fcr niemanden ein Problem, schlie\u00dflich ist es egal, ob in einer Cadrage zehn Teams per Freilos eine Runde weiter kommen, oder am Ende eins. Au\u00dferdem haben wir in dieser Woche nicht ein Turnier erlebt, bei dem das Finale ausgespielt wurde. Sind also nur noch drei Mannschaften zum Halbfinale \u00fcbrig, wird einfach das Preisgeld geteilt und fertig. So kann man bei jedem Turnier,\u00a0auch wenn es erst um 15:00 Uhr beginnt, beruhigt f\u00fcr die abendliche Fussball\u00fcbertragung im Fernsehen\u00a0planen &#8211; es reicht sogar noch f\u00fcr eine gem\u00fctliche R\u00fcckfahrt. Bei Turnieren in Deutschland undenkbar &#8211; warum eigentlich?\u00a0Wir wollen es demn\u00e4chst einfach mal versuchen.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Grund f\u00fcr diese sehr viel lockerere Sicht der Dinge k\u00f6nnte sein, dass morgen wieder ein Turnier stattfindet, in Carpentras, in Vaison la Romaine oder in Bedoin, bei dem man eine Vielzahl der Spieler von heute wiedersieht, nur in anderen Formationen, weil das Zusammenlosen zu einer Mel\u00e9e-Formation hier die Regel ist. Inzwischen ertr\u00e4gt man es auch mit Fassung, wenn man mit einem &#8222;Allemand&#8220; zusammen gelost wird (manche von denen spielen ja gar nicht schlecht &#8211; reicht zwar nicht an die einheimischen Kollegen heran, aber ab und zu ist\u00a0doch ein &#8222;Bravo&#8220; oder ein &#8222;bien jou\u00e9&#8220; zu h\u00f6ren). Ab und an ist dann sogar eine(r) von uns im Preisgeld (sehr zur Freude derer, die am Siegtrunk teilhaben) aber meist bleibt nur die Feststellung &#8222;Nous avons perdu&#8220;. So bleibt als Trost: Ein guter P\u00e9tanquespieler muss als Erstes lernen, mit Fassung zu verlieren &#8211; und dazu hat man hier in der Tat genug Gelegenheit. Vier besuchte Turniere von Dienstag bis Samstag &#8211; davon k\u00f6nnen wir hier nur tr\u00e4umen; vom dem, was wir dort an Spielqualit\u00e4t gesehen haben, allerdings auch. So nehmen wir mit: Es wird schwer sein, den spielerischen Vorsprung der franz\u00f6sischen Spielerinnen und Spieler aufzuholen, aber am besten fangen wir gleich an, intensiv zu \u00fcben!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem erfolgreichen Ausflug in die Provence im vergangenen Jahr, machten sich auch in diesem Jahr wieder elf Boulespielerinnen und Boulespieler des Boule Club RHEINGAU auf, zu einem Urlaub mit Kultur und Boulespiel in die Heimat des P\u00e9tanque, in die Provence. Als Domizil wurde wieder die Ferienhausanlage von Arts et Vie in Malauc\u00e9ne ( ca. 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