{"id":3175,"date":"2011-09-18T13:41:16","date_gmt":"2011-09-18T11:41:16","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=3175"},"modified":"2014-10-31T12:35:22","modified_gmt":"2014-10-31T11:35:22","slug":"bcr-jahresausflug-zur-buga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=3175","title":{"rendered":"BCR-Jahresausflug zur BUGA"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Der Blick aus einer der Seilbahngondeln auf den Rhein w\u00e4hrend der Fahrt vom Park am Deutschen Eck zur Festung Ehrenbreitstein.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-BUGA-Ausflug1-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-BUGA-Ausflug1-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Der Blick aus einer der Seilbahngondeln auf den Rhein w\u00e4hrend der Fahrt vom Park am Deutschen Eck zur Festung Ehrenbreitstein.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Beim Boule Club RHEINGAU folgt im Moment ein Ereignis dem Anderen: Nach der Meisterschaft und dem Aufstieg der 1. Mannschaft &#8211; nat\u00fcrlich mit angemessener Feier &#8211; folgte an diesem Wochenende der nun schon traditionelle Jahresausflug der Clubmitglieder. Bei einem erst seit gut drei Jahren bestehenden Club von &#8222;traditionell&#8220; zu sprechen, ist schon recht ambitioniert &#8211; aber es gilt festzustellen, dass dies nun schon der 3. Jahresausflug der BCR&#8217;ler war, da kann man doch durchaus schon von Tradition sprechen. Diese Jahresausfl\u00fcge zeigen aber auch &#8211; und das in besonderer Weise &#8211; dass es beim Boule Club RHEINGAU eben nicht nur um das gelegentliche oder auch intensivere Werfen von Eisenkugeln geht. In bester franz\u00f6sischer Tradition dieses Sports und Freizeitvergn\u00fcgens hat das Miteinander und der Spa\u00df untereinander bei den Mitgliedern einen hohen Stellenwert. Die Montagsbouler zeigen dies jede Woche bei Ihrem Bouletreff an der F\u00e4hre in Mittelheim; die eine oder andere kleinere oder gr\u00f6\u00dfere Feier und letztlich der Jahresausflug als ein H\u00f6hepunkt dokumentieren, dass man auch ohne Kugeln und Schweinchen sehr gut und gerne etwas gemeinsam angeht.In diesem Jahr ging der Jahresausflug, bereits im M\u00e4rz angek\u00fcndigt, zur Bundesgartenschau (BUGA) nach Koblenz.<\/p>\n<p><!--more-->Der Festausschuss mit Agnes, Edi, Klaus und Steffen hatte mit viel Engagement und gegen manche organisatorischen Unzul\u00e4nglichkeiten den Ausflug nach Koblenz vorbereitet. Koblenz ist aus dem Rheingau sehr g\u00fcnstig mit der Bahn zu erreichen. Mit dem Rheinland-Pfalz-Ticket &#8211; wir haben gelernt, dass man damit auch aus dem Rheingau (Hessen!!!)\u00a0fahren kann &#8211; kamen wir g\u00fcnstig und schnell nach Koblenz. An diesem Samstag hatten wohl viele die Idee, etwas zu unternehmen und so war der Zug anfangs sehr voll. In R\u00fcdesheim stieg eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe aus &#8211; die hatten offensichtlich dort etwas geplant. Nach gut einer Stunde Zugfahrt hatten wir Koblenz erreicht und machten uns auf den Weg zum Shuttle-Bus. Agnes und Edi besorgten zwischenzeitlich noch die Eintrittskarten beim Touristikb\u00fcro, wo sie nach der Bestellung hinterlegt waren. Der Andrang an der Bushaltestelle war gro\u00df und die Wartezeit entsprechend. Aber dann ging es zum Schlossplatz und weiter zu Fu\u00df zur Talstation der Seilbahn &#8211; dem Highlight der BUGA in Koblenz. Die Schlange der Wartenden schien unendlich.\u00a0Die einen befielen erste Bef\u00fcrchtungen, dass man nicht rechtzeitig zum Mittagessen k\u00e4me, die anderen hatten vor der Seilbahnfahrt ein so mulmiges Gef\u00fchl, dass man an Essen nicht denken mochte. Aber die Abfertigung an den Kabinen ging \u00fcberraschend schnell und nach etwas 20 Minuten sa\u00dfen wir in einer der 18 Kabinen, die ihre Fahrg\u00e4ste \u00fcber den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein und dem dortigen Teil des Ausstellungsgel\u00e4ndes brachten. Ein traumhafter Blick auf den Rhein &#8211; sofern man einen Blick f\u00fcr den Ausblick hatte &#8211; war der erste H\u00f6hepunkt dieses Besuches auf der BUGA. Es war voll und das war bei diesem \u00fcberaus angenehmen und f\u00fcr diese Unternehmung passenden Wetter auch kein Wunder. Inzwischen war Mittagszeit und nach einem Gang zum anderen Ende des oberen Ausstellungsparks war man auf eine Mittagspause eingestellt. Perfekt! Im gro\u00dfen Bewirtungszelt waren drei Tische reserviert, so dass die Boule Club Ausfl\u00fcgler w\u00e4hrend der Pause zusammen bleiben\u00a0konnten. Edi stellte das an einem Stock befestigte\u00a0Club-Logo, das auf dem Weg zur BUGA immer hoch gehalten, gute Dienste bei der Orientierung leistete, nun in einen auf dem Tisch stehenden Blumentopf, so dass jeder wusste, wer heute hier auf der BUGA zu Gast war.<\/p>\n<p>Selbstbedienung war angesagt, das Essen war ordentlich und im Preis einem solchen Ereignis angemessen. Zwischenzeitlich wurde noch ein kleines Quiz gel\u00f6st, das vom Festausschuss vorbereitet war. Wer Lust hatte, konnte bis zu der f\u00fcr 15:00 Uhr gebuchten\u00a0F\u00fchrung noch auf eigene Faust das Gel\u00e4nde erkunden. Ein weiteres Highlight war die aus Holz erbaute, in \u00fcbereinander gelegten Dreiecken sich nach vorne und oben windende Aussichtsplattform. Auf dem Weg \u00fcber die Aufgaben und Vorz\u00fcge des Waldes informiert, erreichte man schlie\u00dflich\u00a0die oberste Ebene und es er\u00f6ffnete sich ein fantastischer Blick \u00fcber Rhein, Mosel und Koblenz bis weit hin\u00fcber in die Eifel und den Hunsr\u00fcck. Auf dem Weg vorbei an den Infopavillons gab es viele interessante Informationen und auch manches zum Probieren. Naturtr\u00fcber Apfelsaft von Streuobstwiesen\u00e4pfeln verfeinert mit Zwetschkensaft oder Johannisbeersaft, war eines der geschmacklichen Highlights. Danach noch etwas Ausruhen vor der F\u00fchrung.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Die Mitglieder des Boule Club RHEINGAU w\u00e4hrend ihres Besuches auf der BUGA 2011 in Koblenz.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-BUGA-Ausflug2-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-BUGA-Ausflug2-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Die Mitglieder des Boule Club RHEINGAU w\u00e4hrend ihres Besuches auf der BUGA 2011 in Koblenz.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"139\" align=\"left\" \/> <\/a>P\u00fcnktlich um 15:00 Uhr begr\u00fc\u00dfte Frau Schramm die Besucher aus dem Rheingau am Haupteingang des oberen Parkgel\u00e4ndes. Nun war erst mal ein Gruppenfoto f\u00e4llig und dann f\u00fchrte Frau Schramm zu den wichtigsten Punkten des BUGA-Parks und informierte \u00fcber das mit der BUGA verfolgte Konzept. Die Vorteile, welche die Stadt Koblenz, zu einem erheblichen Teil bleibend, aus dieser BUGA erzielte, wurden immer wieder hervorgehoben. Es verfestigte sich langsam der Eindruck: Ja, eine solche BUGA kostet viel Geld und ist mit manchen Behinderungen f\u00fcr die Bewohner der Stadt in der Zeit der Vorbereitung verbunden, aber es werden viele, lang nachwirkende Verbesserungen erzielt und es gibt mit Sicherheit sehr viele unsinnigere Arten, so viel Geld auszugeben. Eine dieser weniger sinnvollen Arten war die urspr\u00fcngliche Zweckbestimmung der Festung, die immer wieder zur Erkl\u00e4rung der landschaftlichen Gegebenheiten (keine B\u00e4ume, Wegef\u00fchrung, Wallgr\u00e4ben\u00a0usw.) gegeben wurden. Ein H\u00f6hepunkt des Rundgangs war der Besuch der gro\u00dfen Blumenhalle, in der gerade eine gro\u00dfe Dahlienschau lief. Wer es noch nicht wusste, konnte hier erfahren, dass diese wundersch\u00f6nen Blumen ein Import aus Mexico sind. Boulefreunde sehen aber eine solche Halle auch mit anderen Augen: Das w\u00e4re eine traumhafte Boulehalle f\u00fcr den Winter. Mindestens 15 Bahnen \u00a0mit internationalen Wettkampfabmessungen! Aber uns fehlt das Grundst\u00fcck im Rheingau f\u00fcr eine solche Halle und deshalb m\u00fcssen wir uns mit der anderen Frage &#8222;Wie heizt man so ein Ding?&#8220; auch nicht weiter befassen. Schade drum.<\/p>\n<p>Nur am Rande konnten wir den Wettbewerb im Gummistiefelweitwurf verfolgen, der im Rahmen des finnischen Freundschaftstages an diesem Tag auf der BUGA stattfand. Dann standen wir schon wieder in der Warteschlange vor der Seilbahn, die uns nun wieder abw\u00e4rts bringen sollte. Frau Schramm erl\u00e4uterte, dass diese Seilbahn eine Bef\u00f6rderungskapazit\u00e4t von ca. 10.000 Personen pro Stunde h\u00e4tte und dass man das mit Shuttle-Bussen niemals h\u00e4tte erreichen k\u00f6nnen. Allerdings haben man &#8211; und das ist bezeichnend f\u00fcr den Standort Deutschland &#8211; eine Unmenge von Genehmigungen einholen m\u00fcssen (Unesco wegen Welterbe Mittelrheintal, Beh\u00f6rden wegen \u00dcberquerung des Rheins, der Bundesstra\u00dfe und der Bahnstrecke usw.), um diese Seilbahn zu bauen, \u00fcber deren Zukunft noch nicht entschieden ist. In der Talstation angekommen schloss sich ein Gang durch den Paradiesgarten an und man erfuhr, dass am Deutschen Eck alles was sich heute au\u00dferhalb der alten Befestigungsmauer befindet, aufgesch\u00fcttet wurde &#8211; hier war fr\u00fcher Wasser, weil die Uferlinie der Moselm\u00fcndung wesentlich weiter hin in Richtung Stadt verlief. Nach einem Spaziergang entlang des Rheins kamen wir zur letzten Etappe der F\u00fchrung, zum Kurf\u00fcrstlichen Schloss. Hier sind die durch die BUGA angesto\u00dfenen Ver\u00e4nderungen wohl am augenf\u00e4lligsten: Das Schloss ist nun Besucheren ge\u00f6ffnet, der riesige unansehnliche Parkplatz ist in einer Tiefgarage unter der Erde verschwunden und ein sehr sch\u00f6ner, dem Schloss angemessener Park erstreckt sich auf dem Weg vom Schloss zur Neustadt. Zum Abschluss Dank an Frau Schramm f\u00fcr die interessante F\u00fchrung und die Gruppe teilte sich nun in jene, die noch etwas erkunden wollten (Sch\u00e4ngelmarkt), jene die nun doch etwas fu\u00dflahm lieber ausruhen und jene, die unbedingt noch das bekannte Weindorf am Rhein besuchen wollten. Die wegen der Gruppenfahrkarten notwendige Bildung von Gruppen verlief reibungslos und so ging man getrennt seinen Vorlieben nach und machte sich anschlie\u00dfend auf den Heimweg mit der Bahn.<\/p>\n<p>Ein gelungender Tag mit vielen sch\u00f6nen Eindr\u00fccken &#8211; ganz ohne Boulekugeln, aber doch interessant und Beleg f\u00fcr einen Club, in dem vieles m\u00f6glich ist &#8211; nicht nur Boule spielen. Danke an die Organisatoren und es bleibt\u00a0mit Heinrich zum Abschluss zu fragen: &#8222;Und wann ist die Jahresabschlussfeier?&#8220;. Nun, da ist noch etwas Zeit und zuvor wollen wir am 8. Oktober mit unseren Mitgliedern den Abschluss einer erfolgreichen Ligasaison feiern.<br \/>\nF\u00fcr die Bilder zu diesem Bericht bedanken wir uns bei Dietrich Volk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Boule Club RHEINGAU folgt im Moment ein Ereignis dem Anderen: Nach der Meisterschaft und dem Aufstieg der 1. 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