{"id":3098,"date":"2011-08-09T21:35:24","date_gmt":"2011-08-09T19:35:24","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=3098"},"modified":"2016-01-21T12:55:47","modified_gmt":"2016-01-21T11:55:47","slug":"rocher-festival-in-travemunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=3098","title":{"rendered":"Rocher-Festival in Travem\u00fcnde"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Die Sieger des Doublette-Turniers vom Samstag: Emil Petersen, Jonas Kristensen, Bruno Rocher, Dylan Rocher, Gueven Rocher, Simon Cortes, Philippe Suchaud und Turnierverantwortlicher Reinhard Schwertfeger (v.l.). Die L\u00fccke wurde f\u00fcr Philippe Quintais freigehalten, der sich beim Schreiben von Autogrammen und geduldigem Modellstehen f\u00fcr Erinnerungsfotos versp\u00e4tet hatte.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-08-Travemuende-Sieger-Doublette-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-08-Travemuende-Sieger-Doublette-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Die Sieger des Doublette-Turniers vom Samstag: Emil Petersen, Jonas Kristensen, Bruno Rocher, Dylan Rocher, Gueven Rocher, Simon Cortes, Philippe Suchaud und Turnierverantwortlicher Reinhard Schwertfeger (v.l.). Die L\u00fccke wurde f\u00fcr Philippe Quintais freigehalten, der sich beim Schreiben von Autogrammen und geduldigem Modellstehen f\u00fcr Erinnerungsfotos versp\u00e4tet hatte.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Nein, das war keine Werbeveranstaltung von Ferrero und auch mit Nuss-Schoko-Kugeln hatte das nichts zu tun, wenngleich &#8212; goldene Kugeln h\u00e4tte man im einen oder anderen Fall mit etwas Vorstellungskraft schon sehen k\u00f6nnen. Die Rede ist vom gr\u00f6\u00dften P\u00e9tanqueturnier auf deutschem Boden beim 20. Holstentor-Turnier in L\u00fcbeck-Travem\u00fcnde. Um die 2.000 Boulespielerinnen und Boulespieler aus zw\u00f6lf Nationen waren an die Ostsee gekommen, um an zwei Tagen ihre Besten auszuspielen. Die Besten h\u00f6rten an beiden Tagen auf den sch\u00f6nen franz\u00f6sischen Familiennamen Rocher &#8211; gemeint ist Vater Bruno Rocher mit seinen drei S\u00f6hnen Dylan, Gueven und Mendy. Mit dabei auch das franz\u00f6siche Dream-Team Philippe Quintais, Philippe Sauchaud und Simon Cortes. Aber auch das war noch nicht genug: Bruno Le Boursicaud, der amtierende Weltmeister, hatte sich zu einer Bleu-Rot-Gold-Formation mit Sascha Koch und S\u00f6nke Backens zusammengefunden. Die gesamte Deutsche Spitzenklasse war am Start und dazu Spitzenspieler aus Madagaskar, den Niederlanden, Israel, D\u00e4nemark und ein riesiges Team aus Schweden. Und was gab es zu sehen? Nun, goldene Kugelw\u00fcrfe vom Feinsten und dazu einige spannende Spiele mit taktischen Leckerbissen. Da machte dann auch der Regen w\u00e4hrend der Finalrunden nicht mehr viel aus &#8211; jedenfalls dann, wenn man auf der Trib\u00fcnde im Trockenen sa\u00df.<\/p>\n<p><!--more-->256 Spielbahnen waren notwendig, um beim Turnierstart am Samstagmorgen um 9:00 Uhr den gemeldeten 512 Doubletteteams einen Spielgrund zu bieten. Diesmal nicht im nahe gelegenen Zippel-Park sondern konzentriert rund um den Br\u00fcgmanngarten und entlang der Travem\u00fcnder Strandpromenade. Man muss es einfach mal erlebt haben, wenn man Boulespieler, Strandbesucher, die offene Ostsee und dazu gro\u00dfe F\u00e4hrschiffe auf einem einzigen Foto abbilden kann, ohne besondere trickreiche Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Der Samstag steht in Travem\u00fcnde traditionell auch den lizenzfreien Doubletteformationen offen, was die Vielfalt der Spielerinnen und Spieler nur um einige sympatische Farbtupfer erweitert. Bereits im Laufe der Woche hatte sich die Boulefamilie in Travem\u00fcnde ein zunehmend gr\u00f6\u00dfer werdendes Stelldichein gegeben. Viele waren bereits im Laufe der Woche angereist und verbanden einen kurzen oder auch l\u00e4ngeren Urlaub mit der Turnierteilnahme. Bereits am sp\u00e4ten Vormittag trafen sich die ersten unentwegten Kugelwerfer zum Warmspielen, zum Training oder auch nur um bei einer Partie das Turniergel\u00e4nde kennen zu lernen und dabei nat\u00fcrlich Freunde und Bekannte zu treffen und Neue kennen zu lernen.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Auch das geh\u00f6rt zur Boulewoche in Travem\u00fcnde: ein Traditionssegler l\u00e4uft aus.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-08-Travemuende-Segler-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-08-Travemuende-Segler-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Auch das geh\u00f6rt zur Boulewoche in Travem\u00fcnde: ein Traditionssegler l\u00e4uft aus.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"140\" align=\"left\" \/> <\/a>Freie Unterk\u00fcnfte waren an diesem Wochenende in und um Travem\u00fcnde zur Mangelware geworden. Einen Platz in einem der vielen guten Fischrestaurants zu bekommen, erforderte viel Verst\u00e4ndnis bei Besuchern und Betreibern der Restaurants. Insofern ist das Holstentorturnier inzwischen f\u00fcr Travem\u00fcnde auch ein nicht zu untersch\u00e4tzender Wirtschaftsfaktor f\u00fcr lokale Anbieter geworden. Den Veranstaltern ist zu w\u00fcnschen, dass diese Erkenntnis zunehmend Platz greift und sich auch Vermieter und andere Nutznie\u00dfer dieser Boulisteninvasion durch nennenswerte Sponsorenbeitr\u00e4ge erkenntlich zeigen.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Der Traum eines jeden Boulepaares, ein Spiel mit Philippe Suchaud und Philippe Quintais. Es ging glimpflich ab und so haben wir die Beiden, deren Namen wir leider nicht wissen, bei bestem Appetit am n\u00e4chsten Tag im Fischrestaurant getroffen. So erlebnisreich kann ein Turnier in Travem\u00fcnde sein.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-08-Travemuende-Traum-Doublette-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-08-Travemuende-Traum-Doublette-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Der Traum eines jeden Boulepaares, ein Spiel mit Philippe Suchaud und Philippe Quintais. Es ging glimpflich ab und so haben wir die Beiden, deren Namen wir leider nicht wissen, bei bestem Appetit am n\u00e4chsten Tag im Fischrestaurant getroffen. So erlebnisreich kann ein Turnier in Travem\u00fcnde sein.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"right\" \/> <\/a>Aber zur\u00fcck zum Turnier: In\u00a0den beiden ersten Runden am Samstagvormittag kam es nat\u00fcrlich unvermeidlich f\u00fcr einige einfache und gehobene Hobbyspieler zu\u00a0Begegnungen der besonderen Art mit den Gr\u00f6\u00dfen dieses Sports, die \u00fcberwiegend nicht deutsch als Muttersprache hatten. So war der ab und an ge\u00e4u\u00dferte Wunsch schon verst\u00e4ndlich, wenn man schon die Partie der 1. Runde verlieren muss, dann doch bitte gegen eines der ganz namhaften Teams, am besten aus Frankreich. F\u00fcr einige ging dieser Wunsch in Erf\u00fcllung und nicht immer kam dabei ein Fanny heraus. Nahezu alle Top-Teams \u00fcberstanden die beiden ersten Runden schadlos und fanden sich so im A-Turnier wieder, dessen Teilnehmer um den Turniersieg spielen konnten.<\/p>\n<p>Punkt 12:00 Uhr stand die offizielle Er\u00f6ffnung auf dem Programm. Mit L\u00fcbecks B\u00fcrgermeister Saxe, der sich noch an die Anf\u00e4nge des Holstentorturniers mit wenigen Familienmannschaften, damals wirklich noch in L\u00fcbeck vor dem Holstentor, erinnern konnte und Reinhard Schwertfeger, der\u00a0seit vielen Jahren der Kopf dieses Turniers ist. Die ausl\u00e4ndischen Teams wurden auf die B\u00fchne gebeten und mit Gastgeschenken begr\u00fc\u00dft. Ein wenig wehm\u00fctig wurde es, als sich Reinhard nach vielen Jahren des Einsatzes f\u00fcr dieses Turnier verabschiedete und sich dabei f\u00fcr die Geduld seiner Familie in all den Jahren bedankte. Lang anhaltender Beifall der Boulegemeinde war Lohn und Anerkennung f\u00fcr eine tolle langj\u00e4hre Leistung bei der Entwicklung dieses Turniers. Dabei verga\u00df Reinhard aber auch nicht, sich bei den vielen Helfern vor und hinter der B\u00fchne f\u00fcr ihren Einsatz zu bedanken, ohne die ein solches Turnier nicht durchf\u00fchrbar w\u00e4re.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Um die Starterliste des Doubletteturniers auf ein Bild zu bekammen war schon ein kleiner Trick notwendig - so viele Eintr\u00e4ge hat kein anderes Turnier in Deutschland.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-08-Travemuende-Starterfeld-Doublette-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-08-Travemuende-Starterfeld-Doublette-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Um die Starterliste des Doubletteturniers auf ein Bild zu bekammen war schon ein kleiner Trick notwendig - so viele Eintr\u00e4ge hat kein anderes Turnier in Deutschland.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"240\" align=\"left\" \/> <\/a>Danach ging es weiter mit den KO-Runden. Ab jetzt bedeutete jede Niederlage f\u00fcr das jeweilige Team: Ende des Turniers und ab jetzt nur noch zuschauen. Das war aber nicht wirklich ein schlechtes oder bedauernswertes Schicksal. Hatte man doch endlich Zeit und Gelegenheit die Gro\u00dfen dieses Sports aus allern\u00e4chster N\u00e4he zu beobachten. Sie zu finden, war \u00fcberhaupt kein Problem &#8211; man musste nur nach den gr\u00f6\u00dften Menschentrauben Ausschau halten und sich dann anstellen und\u00a0ein wenig strecken. Mit dem Fortschritt des Turniers wurden auch die Partien der Top-Teams enger und damit spannender. Aber immer wieder bemerkenswert die Pr\u00e4zision, mit der gerade die Top-Spieler ihre Kugeln legten oder schossen. Losgl\u00fcck oder vielleicht auch ein wenig Turnierregie verhinderten, dass die franz\u00f6sischen Top-Teams fr\u00fchzeitig gegeneinander spielen mussten. So traf man sich einm\u00fctig kurz nach 20 Uhr zum Viertelfinale. Inzwischen hatte es begonnen zu regnen &#8211; eine Erfahrung, die franz\u00f6sische P\u00e9tanquegr\u00f6\u00dfen nicht zu kennen scheinen. Mit 3\/4-langen Hosen und T-Shirt d\u00fcrfte es dem Einen\u00a0oder Anderen ziemlich kalt geworden sein. \u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Das hinderte aber nicht, auf ein rein franz\u00f6sisches Finale zuzusteuern. Gueven Rocher und Simon Cortes behielten \u00fcber die gro\u00df aufspielende d\u00e4nische Formation Jonas Kristensen und Emil Petersen mit 13 : 5 die Oberhand. Dylan und Bruno Rocher zeigten im Spiel gegen Philippe Quintais und Philippe Suchaud, dass sie derzeit die Spitze in Fankreich darstellen. Kleinste Unsicherheiten der beiden Etablierten f\u00fchrten zum 13 : 3 Sieg der Familienformation. So kam es zu einem Finale, in dem drei von vier Spielern auf den Namen Rocher h\u00f6rten &#8211; Simon Cortes durfte auch mitspielen. Lag es am Wetter (immer wieder Regenschauer) oder an der Zeit &#8211; das Finale begann um 22:30 Uhr, f\u00fcr Travem\u00fcnder Verh\u00e4ltnisse sensationell fr\u00fch, f\u00fcr franz\u00f6siche Verh\u00e4ltnisse unglaublich sp\u00e4t &#8211; jedenfalls dauerte das Finale nur ganze 21 Minuten und dann hatten Vater und \u00e4lterer Bruder gezeigt, wer hier den Verlauf der Dinge bestimmt: wieder 13 : 3, eine klare Angelegenheit. Und der geneigte Zuschauer, sofern er sich nicht auch noch f\u00fcr die Finalspiele im B-, C- oder D-Turnier interessierte, hatte die fast einmalige Gelegenheit, noch vor Mitternacht in die N\u00e4he des heimischen Betts zu kommen.<\/p>\n<p>In der Nacht regnete es immer wieder und es gab zudem Starkwind. Der Sonntagmorgen war grau und feucht.\u00a0Aber die Turnierregie ist in diesem Punkt unerbittlich: Um 9:00 Uhr standen ca. 385 Tripletten auf dem Platz und spielten die ersten Kugeln der Auftaktpartie. Wie bei Triplettespielen nicht anders zu erwarten, waren um 12:00 Uhr noch nicht alle Spiele beendet. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Sieger\u00a0des Vortags geehrt. Danach wurde eine Cadrage gespielt &#8211; in Travem\u00fcnde in den letzten Jahren eine Seltenheit und diesmal der etwas krummen Teilnehmerzahl geschuldet. Bereits ab dem 16-tel-Finale zeichnete sich das schon vertraute Bild ab &#8211; nur waren heute ein paar mehr rote Trikots des DPV-Kaders zu sehen. Martin Kuball, Jan Garner und Jannik Schaake lieferten sich ein ganz enges Duell mit der Familie Rocher, die heute mit Bruno, Dylan und Gueven das Triplette bildete. \u00a0Die letzte Aufnahme sah zwei Kugeln der franz\u00f6sischen Formation in der N\u00e4he der Zielkugel &#8211; bei 11 Punkten auf dem Konto w\u00fcrde das reichen. Aber nur eine Kugel wegbef\u00f6rdert und eine weitere Aufnahme war zu spielen. Jannik entschied sich f\u00fcrs Legen, statt zu schie\u00dfen, was er eigentlich sehr gut kann. Leider war es die falsche Entscheidung und damit der Sieg beim franz\u00f6sischen Familienteam.<\/p>\n<p>Auch an diesem Sonntag setzte sich fort, was schon am Samstag zu beobachten war: Die Halfinalbegegnungen \u00fcberragten das Finale bei Weitem bei Qualit\u00e4t des Spiels und in der Spannung. So musste das deutsche Top-Team mit Mahmut Tufan, einem toll aufgelegten Gerrit Halbach und einem sicher legenden Benny Lehmann mit 9 : 13 nach hartem Kampf den Rochers geschlagen geben. Noch dramatischer verlief das andere Halbfinale, das hier beispielhaft f\u00fcr die hohe Kunst des P\u00e9tanquespiels stehen soll. Nach relativ klarem Vorsprung gerieten Philippe Quintais, Philippe Suchaud und Simon Cortes noch in Probleme. Da wurden in diesem Team so ziemlich alle denkbaren Formationen durchgewechselt; Quintais als Leger und als Schie\u00dfer, Suchaud als Klasse Milieu und Cortes als Schie\u00dfer und sp\u00e4ter als Leger. Als ein Carreau gebraucht wurde, \u00fcbernahm Suchaud die Position des Schie\u00dfers und scho\u00df, was verlagt war: ein Carreau. Aber das Team der deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaft mit S\u00f6nke Backens, Sascha Koch und Bruno Le Boursicaud lieferte in dieser Partie ein mitrei\u00dfendes Spiel und es hat sicher noch nicht viele Spiele in Deutschland gegeben bei denen ca. 800 Zuschauer h\u00f6chst gespannt und ab und an mit Jubelst\u00fcrmen ein P\u00e9tanquespiel\u00a0 beobachteten. Vorletzte Aufnahme, das Dream-Team bei 11 Punkten. Die Konstellation der Kugeln und die Sicherheit der Sch\u00fctzen deutete absolut darauf hin, dass Quintais, Suchaud und Cortes zwei Punkte machen w\u00fcrden und damit gewinnen. Hier zeigte sich die totale Abgebr\u00fchtheit eines Weltmeisters: Bruno wartete bis zu seiner letzten Kugel und auf den Zeitpunkt, an dem das gegnerische Team nur noch eine Kugel auf der Hand hatte. Dann, man traute seinen Augen kaum, schoss er die Zielkugel ins Aus &#8211; nur ein Punkt beim Gegner und das Publikum tobte vor\u00a0Begeisterung. Le Bousicaud Junior (zwischen 6 und 8 Jahre alt) rief mit kindlicher Begeisterung ein ums andere Mal &#8222;Bravo babaa!&#8220;. Die n\u00e4chste Aufnahme\u00a0war dann das\u00a0Verr\u00fcckteste, was ich je gesehen habe: Bruno schie\u00dft und die Zielkugel bleibt an der Schnur der\u00a0Auslinie h\u00e4ngen. Einige Zentimeter mehr und man w\u00e4re wieder mal gerettet gewesen. Das QSC-Team\u00a0sieht beim Stand von 12 : 12 aus wie der sichere Sieger, weil eine Kugel ca. 30 cm schr\u00e4g vor dem Schweinchen liegt. S\u00f6hnke legt und bleibt weniger als 10 cm schr\u00e4g vor dem Schweinchen liegen und damit auch 10 cm vor der Grundlinie und das auf gut 12 m. Quintais schie\u00dft und trifft &#8211; beide Kugeln im Aus. S\u00f6hnke legt seine zweite Kugel und bleibt wieder knapp 12 bis 15 cm vor dem Schwein liegen. Quintais muss schie\u00dfen, darf aber nicht die Sau ins Aus bef\u00f6rdern, weil Bruno die letzte Kugel auf der Hand hat. Es ist unglaublich, auf 12 m Entfernung trifft er die Kugel so auf den Kopf, dass diese hochspringt und \u00fcber die Sau ins Aus. Das Publikum ist aus dem H\u00e4uschen. Nun hat Bruno die letzte Kugel und Le Bousicaud Junior ruft &#8222;Allez babaa!&#8220;. Le Boursicoud legt und\u00a0auch diese dritte Kugel in dieser Situation bleibt nur ca. 10 cm. vor der Zielkugel und der Auslinie liegen. Gewonnen! Alle liegen sich in den Armen,\u00a0selbst die Verlierer lachen und das Publikum erhebt sich zu stehenden Ovationen. Das sind die Momente, deretwegen wir diesen Sport betreiben und auch noch um Mitternacht bei Regenwetter und K\u00e4lte auf dem Platz hocken, um zuzuschauen.<\/p>\n<p>Nach diesem hei\u00dfen Kampf konnte das Finale einfach nicht mehr mithalten und die Rocher-Formation gewann recht locker mit 13 : 6. Damit h\u00f6rten die Siegerteams an beiden Turniertagen auf den Namen Rocher und so machten Sie dieses 20. Holstentorturnier zu einem wahren Rocher-Festival.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, das war keine Werbeveranstaltung von Ferrero und auch mit Nuss-Schoko-Kugeln hatte das nichts zu tun, wenngleich &#8212; goldene Kugeln h\u00e4tte man im einen oder anderen Fall mit etwas Vorstellungskraft schon sehen k\u00f6nnen. Die Rede ist vom gr\u00f6\u00dften P\u00e9tanqueturnier auf deutschem Boden beim 20. Holstentor-Turnier in L\u00fcbeck-Travem\u00fcnde. 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