{"id":2973,"date":"2011-05-23T08:05:21","date_gmt":"2011-05-23T06:05:21","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2973"},"modified":"2018-09-16T21:01:22","modified_gmt":"2018-09-16T19:01:22","slug":"dm-doublette-bahn-25-wird-zum-verhangnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2973","title":{"rendered":"DM Doublette: Bahn 25 wird zum Verh\u00e4ngnis"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Andr\u00e9 und Steffen hoch konzentriert am Rande Ihrer Partie gegen das Team Saar02 bei der DM in Duisburg-Homberg.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-05-DM-Steffen-und-Andre-600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-05-DM-Steffen-und-Andre-180.jpg\" alt=\"Andr\u00e9 und Steffen hoch konzentriert am Rande Ihrer Partie gegen das Team Saar02 bei der DM in Duisburg-Homberg.\" width=\"180\" height=\"240\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Deutsche Meisterschaften im Doublette am 21.\/22. Mai 2011 in Duisburg-Homberg. Mit Andr\u00e9 Wagener vom TV 1880 Dreieichenhain und Steffen Steffen Kitzmann vom Boule Club RHEINGAU haben sich als Team Hessen06 zwei junge, uns allen gut bekannte Spieler qulifiziert. Schon am Freitag waren beide mit &#8222;Teamcoach&#8220; Moni Kitzmann nach Duisburg gefahren, um sich den Stress der morgentlichen Anreise zu ersparen. Au\u00dferdem f\u00e4hrt man nicht alle Tage auf eine Deutsche Meisterschaft und da darf man ruhig schon mal einen Tag l\u00e4nger diese Atmosph\u00e4re aufsaugen. Am Samstagmorgen machten sich dann auch Walter (der Chefe vom BC RHEINGAU) und Inge (die Partnerin von Steffen im Ligadoublette) auf, um den beiden Youngstern\u00a0weitere Unterst\u00fctzung zukommen zu lassen.<\/p>\n<p><!--more-->Das Austragungsgel\u00e4nde war bald gefunden. Der Weg f\u00fchrte durch den Duisburger Stadtteil Meiderich, der an diesem Samstagmorgen ganz in Blau-Wei\u00df schwelgte &#8211; stand doch f\u00fcr den Abend das Fu\u00dfball-Pokalfinale in Berlin gegen die Nachbarn von Schalke 04 an. Boule geriet da ein wenig zur Nebensache &#8211; noch, aber wir arbeiten dran. Auch auf dem Turnierplatz war angek\u00fcndigt, dass man Abends auf einer Gro\u00dfleinwand das Fu\u00dfballspiel verfolgen k\u00f6nne. Aber im Moment ging es um etwas kleinere Kugeln. Als wir\u00a0eintrafen, hatte die erste Spielrunde gerade begonnen. Mit Hilfe unserer hessischen Pr\u00e4sidentin konnten wir auch schnell den Platz ausfindig machen, auf dem\u00a0Andr\u00e9 und Steffen spielten. Die Bahnen 25 und 26 lagen au\u00dferhalb der Sportanlage in einem angrenzenden Park. Dort wurde auf den Parkwegen, die ca. 4 m breit sind, gespielt. \u00dcber 40 Bahnen waren in diesem Park angelegt.\u00a0Etwas Umsicht war schon angebracht, wollte man auf dem Weg zu einer besimmten Spielbahn die aktiven Spielerinnen und Spieler nicht st\u00f6ren.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Moni fiebert im Hintergrund mit unseren Jungs.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-05-DM-Team-mit-Moni-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-05-DM-Team-mit-Moni-240.jpg\" alt=\"Moni fiebert im Hintergrund mit unseren Jungs.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Zuerst sahen wir Moni und dann auch die beiden Jungs. Es lief die erste Partie gegen \u00a0Michael Schording und J\u00e9r\u00f4me Grunewald von den Boulefreunden Hauenstein (Rheinland-Pfalz). Moni signalisierte schon, dass die Bahn 25 ausgesprochen schwierig sei und beide Jungs Probleme h\u00e4tten, die Kugeln gut zu platzieren. Das \u00e4nderte sich auch nicht, als wir zus\u00e4tzliche R\u00fcckendeckung gaben. Die Partie ging relativ glatt verloren. Aber die Vorrunde wird bei einer DM im Poule gespielt, d. h. in einer Gruppe zu vier Mannschaften. Die erste Runde ist gelost, in der zweiten Runde spielen die Gewinnerteams gegeneinander und die Verliererteams ebenfalls. F\u00fcr Andr\u00e9 und Steffen ging es nun gegen das Team Saar02 mit Patrick Klement und Michael Schuligen &#8211; diesmal aber auf Bahn 26. Diese Bahn lag beiden besser. Nach einer schnellen 5:1 F\u00fchrung kam das Team aus dem Saarland auf 7:5 heran. Dann aber zogen Andr\u00e9 und Steffen bis zum 13:5 durch und schafften so den Weg in die Barrage, das Entscheidungsspiel um den 2. Platz in der Gruppe. Die Rheinland-Pf\u00e4lzer\u00a0hatten ihr zweites Spiel gegen ein Team aus Baden-W\u00fcrttemberg verloren und so ergab sich in der Barrage wieder die Begegnung aus der 1. Runde &#8211; leider wieder auf Bahn 25. Diese Bahn lag direkt in einer leichten Kurve und der Boden war knallhart. Unter der leichten Splitauflage lauerten gr\u00f6\u00dfere Steine, die unsere Jungs mit sch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit auch trafen. Die so geworfene Kugel war nat\u00fcrlich weg. Hier fehlt einfach noch ein wenig Erfahrung, um auf einem solch schwierigen Gel\u00e4nde bestehen zu k\u00f6nnen &#8211; aber ist das in diesem Alter ein Wunder? Mit diesem Boden hatten, wie man sp\u00e4ter in anderen Spielen sehen konnte, auch ganz andere Spieler ihre Probleme. Jedenfalls kam in dieser zweiten Begegnung der beiden Teams\u00a0das Hessenteam \u00fcberhaupt nicht in Gang und verlor deutlich mit 3 : 13. Damit f\u00fchrte der Weg ins B-Turnier, die sog. Consolante. Wenn man schon bei einer DM ist, spielt man nat\u00fcrlich auch dort weiter &#8211; jedenfalls unsere Jungs. F\u00fcr Inge und Walter, die auf der Urlaubsanreise einen Zwischenstop eingelegt hatten, ging es jetzt schon weiter, weil sich das Turnier doch durch einige H\u00e4ngepartien sehr verz\u00f6gert hatte. Wie aus dem Internetergebnisspiegel zu entnehmen ist, trafen Andr\u00e9\u00a0und Steffen in der 1. Runde des B-Turniers auf \u00a0ein Berliner Team mit Matthias Schmitz und Lars Schirmer &#8211; das Spiel wurde verloren und damit war der Auftritt unserer beiden Jungs bei Ihrer ersten Deutschen Meisterschaft\u00a0beendet. Trotzdem, ein tolles Erlebnis! Sie haben gut gespielt\u00b4und sich teuer verkauft. Bravo Andr\u00e9, bravo Steffen &#8211; das war schon eine starke Leistung, bei einer DM dabei zu sein &#8211; und im n\u00e4chsten Jahr gibt es einen neuen Anlauf. Und nat\u00fcrlich ein ganz dickes Dankesch\u00f6n an Moni, die unser Hessenteam begleitete &#8211; auch nicht selbstverst\u00e4ndlich. Danke, Moni.<\/p>\n<p>Probleme mit dem sehr schwierigen Terrain hatten, wie schon angedeutet,\u00a0noch ganz andere Teams und von einigen wollen wir nun berichten. Direkt neben Andr\u00e9 und Steffen spielten auf Bahn 24 als Team Hessen04 mit Wolfgang Landgrebe und Reza Aghai zwei pers\u00f6nliche Bekannte von den Kasseler Rumkuglern. Im Spiel der 1. Runde gegen Joel und Nicolas Mari aus Mechenhard \/ Schweinfurt, uns in S\u00fcdhessen von manchem Turnier bekannt, gab es f\u00fcr das Team aus Kassel nicht wirklich einen Blumentopf zu gewinnen. In der 2. Runde gegen Marco Ripanti und Micha Abdul von der TSG Weinheim L\u00fctzelsachsen (Bundesliga!) schien auch nicht viel mehr drin zu sein. Dass Marco und Micha das Spiel der 1. Runde gegen die Titelverteidiger Jean-Luc Testas und Burkhard Rudolph verloren hatten, schien noch irgendwie in die Papierform zu passen, wenngleich die Spielweise der beiden BaW\u00fc&#8217;ler bei den Zuschauern so einiges Kopfsch\u00fctteln hervorrief.<\/p>\n<p>Im Spiel gegen Wolfgang und Reza setzte sich die kaum zu verstehende schwache Vorstellung von Marco und Micha fort &#8211; oder hat ihnen das sehr gute Spiel von Reza (Leger) und Wolfgang (Schie\u00dfer) allzu schnell den Zahn gezogen. Jedenfalls blieb auch den letzten Verzweiflingstaten des Duos aus Weinheim (Raffeln der Sau ins Aus) der Erfolg versagt &#8211; Reza und Wolfgang freuten sich \u00fcber einen \u00fcberraschenden und sehr verdienten Sieg. Nun warteten Sie auf den Verlierer der Gewinnerpartie f\u00fcr die Barrage. Das dauerte. Und dann die \u00dcberraschung: Jean-Luc und Burkhard hatten gegen die\u00a0 Mari&#8217;s verloren und mussten in die Barrage. Die &#8222;Begeisterung&#8220; ob dieses Verlaufs stand Jean-Luc ins Gesicht geschrieben.<\/p>\n<p>Reza und Wolfgang zeigten Respekt vor dem gro\u00dfen Namen. Obwohl die vielleicht erwartet dicke Packung in den ersten Aufnahmen ausblieb, sammelten die Meister des Vorjahres Punkt um Punkt. Erst beim Stand von 0:5 gelang den Kasselern der erste Punkt. Aber Burkhard und Jean-Luc waren nicht wirklich gut drauf. Ungewohnt viele L\u00f6cher wurden geschossen und die Legerei war auch nicht wirklich \u00fcberzeugend, so dass es Jean-Luc zu der Bemerkung hinriss: &#8222;Wir legen schlecht, wir schie\u00dfen schlecht, wie sollen wir da gewinnen.&#8220; Reza und Wolfgang blieben ganz ruhig und legten nun auch sichtbar die Zur\u00fcckhaltung ab. Der Lohn: 9:7 lagen sie jetzt in F\u00fchrung. Die beiden n\u00e4chsten Aufnahmen sollten das Spiel entscheiden. Wie so oft im Boule drehte sich das Spiel wieder. Wolfgang, der bisher so sicher schoss produzierte in entscheidener Phase zwei L\u00f6cher und Reza verlegte in einer Aufnahme drei Kugeln. Ein alter Fuchs wie Jean-Luc wittert da Morgenluft und hat auch die Klasse, dann den Sack zu zu machen. Schade, so war auch die Meinung der vielen Zuschauer, die sich inzwischen bei der zeitlich nachh\u00e4ngenden Partie eingefunden hatten, die Chance, einen \u00fcberraschenden Sieg zu feiern war f\u00fcr das Kasseler Team da &#8211; hat leider nicht geklappt, aber auch hier haben die beiden Hessen gut gespielt und den Zuschauern ein spannendes Spiel geboten. Bravo Wolfgang, bravo Reza &#8211; wir sehen uns Anfang Juni auf der Tromm beim Ligaspieltag.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Klaus Mohr und Sebastien Rayne mit Dagmar Knobloch in ihrer Erstrundenpartie bei der DM.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-05-DM-Klaus-Mohr-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-05-DM-Klaus-Mohr-240.jpg\" alt=\"Klaus Mohr und Sebastien Rayne mit Dagmar Knobloch in ihrer Erstrundenpartie bei der DM.\" width=\"240\" height=\"191\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Am Rande erfuhr man noch einige andere Ergebnisse und \u00dcberraschungen, aber nur durch Mund zu Mund Propaganda. Da war dann auch die eine oder andere Falschmeldung dabei, so geisterte z.B. das Ger\u00fccht, Klaus Mohr und Sebastien Rayne (unser &#8222;Jugendtrainer&#8220; aus der Provence) h\u00e4tten ihr Erstrundenspiel gegen Dagmar Knobloch verloren. War wohl aber nicht so. Die Weitl\u00e4ufigkeit des Gel\u00e4ndes verhinderte so die dichte Atmosph\u00e4re einer gro\u00dfen Sportveranstaltung. Aber leider haben wir in Deutschland noch nicht die Pl\u00e4tze, wie in der Provence gerade kennen gelernt, wo z.B. das Boulodr\u00f4me in Malaucene, einem wirklich nicht gro\u00dfen Ort, bereits \u00fcber 64 Bahnen mit Turnierabmessungen verf\u00fcgt. In der Tat: Es gibt noch viel zu tun, aber auch daran arbeiten wir.<\/p>\n<p>Deutsche Meister wurden am Sonntag Benny Lehmann und Steffen Kleemann mit einem 13 : 4 Sieg \u00fcber Jannik Schaake und Sascha Koch. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch!<\/p>\n<p>Am Rande trafen wir noch Esther von den Boulefreunden Rockenhausen, die Mitte Juni die Deutsche Meisterschaft im Triplette ausrichten und selbstverst\u00e4ndlich sind wir\u00a0am Samstag im Boulodr\u00f4me Hintersteinerhof verabredet. Die Finalrunde am Sonntag f\u00e4llt dann leider f\u00fcr uns aus, weil wir beim Turnier in Winkel spielen werden. Die Rockenhausener werden wegen der Organisation und des Einsatzes rund um die DM in Winkel nicht dabei sein k\u00f6nnen &#8211; nun denn, das erh\u00f6ht unsere Chancen ;-).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Meisterschaften im Doublette am 21.\/22. Mai 2011 in Duisburg-Homberg. Mit Andr\u00e9 Wagener vom TV 1880 Dreieichenhain und Steffen Steffen Kitzmann vom Boule Club RHEINGAU haben sich als Team Hessen06 zwei junge, uns allen gut bekannte Spieler qulifiziert. 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