{"id":2958,"date":"2011-05-16T19:27:14","date_gmt":"2011-05-16T17:27:14","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2958"},"modified":"2011-05-16T21:55:38","modified_gmt":"2011-05-16T19:55:38","slug":"rheingauer-finale-in-dauborn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2958","title":{"rendered":"Rheingauer Finale in Dauborn"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"wp-content\/bilder\/2011-05-Dauborn-Teams-800.jpg\" title=\"Die 'Gr\u00fcnhemden' sind im Finale von Dauborn unter sich: Klaus, Johann, Steffen und Reiner - allesamt Spieler der 1. Mannschaft des BC RHEINGAU.\" class=\"thickbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"left\" width=\"240\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-05-Dauborn-Teams-240.jpg\" hspace=\"10\" alt=\"Die 'Gr\u00fcnhemden' sind im Finale von Dauborn unter sich: Klaus, Johann, Steffen und Reiner - allesamt Spieler der 1. Mannschaft des BC RHEINGAU.\" height=\"201\" \/> <\/a><br \/>\nAus Sicht der Rheingauer Bouler erlebte das 3. Dauborner Turnier eine besondere Premiere: Das erste Finale eines Bouleturniers mit zwei Teams aus dem\u00a0Rheingau &#8211; das Wallufer DFK-Turnier lassen wir bei dieser Betrachtung einfach mal au\u00dfen vor. Aber vielleicht sollten wir die Geschichte dieses tollen Erfolgs von Anfang an erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Boulespieler, insbesondere jene, die Turniere auch au\u00dferhalb des Rheingau spielen wollen, m\u00fcssen fr\u00fch aufstehen und au\u00dferdem eine gute Kondition haben. Um 8:30 Uhr Start im Rheingau, um beim Einschreibeschluss um 9:30 Uhr p\u00fcnktlich vor Ort in Dauborn zu sein.\u00a0Am Abend trifft man, nachdem man auch die letzte Kugel des Finals\u00a0und die Siegerehrung miterlebt hat, um 21:30 Uhr wieder im Rheingau ein &#8211; das sind 13 Stunden. Boule ist halt doch etwas f\u00fcr Verr\u00fcckte &#8211; aber daf\u00fcr schreibt der Boulesport auch wundersch\u00f6ne Geschichten.<\/p>\n<p><!--more-->Vier Teams des Boule Club Rheingau waren f\u00fcr das Dauborner Turnier angemeldet. Dazu kamen noch zwei Teams der TG Winkel und Bianca war auf gut Gl\u00fcck als Einzelspielerin mitgefahren. 13 Spielerinnen und Spieler aus dem Rheingau &#8211; das war schon eine kleine Invasion in Dauborn. Insgesamt hatten diesmal 31 Teams gemeldet und alle waren trotz unbest\u00e4ndiger Wetterprognosen auch gekommen. Damit war aber auch die Kapazit\u00e4t des Platzes in Dauborn absolut ersch\u00f6pft. Aber wie \u00fcblich und dem\u00a0h\u00e4ufigen Dauborn-Gast sehr vertraut, hatten die Dauborner Boulefreunde Platz und Umfeld bestens vorbereitet. So erwarten uns schon vor dem Warmspielen Kaffee und\u00a0belegte Br\u00f6tchen. Einfach sch\u00f6n!<\/p>\n<p>Bianca hatte leider Pech &#8211; da\u00a0alle gemeldeten Formationen komplett antraten, war ein Mitspielen leider nicht m\u00f6glich.\u00a0M\u00f6glicherweise ist das einer Semesterarbeit gut bekommen. \u00a0Inge und Walter hatten einen \u00e4u\u00dferst schwachen Tag erwischt &#8211; einer von denen, an dem man besser gleich im Bett bleibt. Alle drei Spiele der Vorrunde wurden verloren. Und wenn der Gegner nicht besser war, dann halfen die beiden, indem Sie eigene Punkte zunichte machten und dem Gegner Punkte zuschoben. Wie hei\u00dft der oft zitierte Spruch: Erst kein Gl\u00fcck und dann kam noch Pech dazu. So landete man im C-Turnier beim Spiel um zwei Flaschen &#8222;Dauborner Korn&#8220;. In der ersten KO-Runde traf man auch noch gleich auf Benno und Marcel von der TG Winkel &#8211; als h\u00e4tte es Benno schon vorher geahnt. Dies war dann das einzige Spiel, das Inge und Walter f\u00fcr sich entscheiden konnten. Gegen Renate und Pollux vom heimischen TV Dauborn war dann in der n\u00e4chsten Runde bereits Schluss. Schade, man h\u00e4tte sich ein besseres Abschneiden gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Die drei anderen Teams waren deutlich besser drauf. Christel und Eberhard konnten sogar ihre Vorrundengruppe klar gewinnen und qualifizierten sich in der Zwischenrunde gegen Moni und Gerhard von der TG Winkel &#8211; noch ein Rheingauer Duell &#8211; f\u00fcr die A-Finalrunde. Dort war\u00a0allerdings in der n\u00e4chsten Runde gegen die uns gut bekannte und freundlich zugeneigte Gisela Meller aus Raunheim mit ihrer Dauborner Partnerin Tina Faxel Endstation. Gisela hat sich inzwischen zu einer pr\u00e4chtigen und sicheren Schie\u00dferin entwickelt, was in der ersten Partie des Tages auch schon Inge und Walter zu sp\u00fcren\u00a0bekamen. Aber Viertelfinale A, damit ein 5. Platz\u00a0und ein kleines Preisgeld sind f\u00fcr Christel und Eberhard ein sch\u00f6ner Erfolg.\u00a0<\/p>\n<p>Zwei weitere Teams des Boule Club RHEINGAU hatten sich still und leise ebenfalls f\u00fcr die A-Finalrunde qualifiziert. Steffen und Reiner (Sohn und Vater) hatten in der 1. Spielrunde am Morgen noch ein &#8222;technisches Fanny&#8220; (nach 2:0 F\u00fchrung\u00a0eine 2 : 13 Niederlage) kassiert, dann aber zu ihrer Form gefunden und ganz sicher das Halbfinale A erreicht. Noch sicherer waren Klaus und Johann, unser Duo &#8222;J\u00e4gerMarsch&#8220; ins Halbfinale A marschiert. Beide kamen nicht gegeneinander und so wuchsen erste Tr\u00e4umereien von einem reinen Rheingauer Finale. Aber bis dahin musste erst mal das Halbfinale gespielt und gewonnen werden.<\/p>\n<p>Reiner und Steffen mussten gegen Tina und Gisela spielen. Es fing ganz z\u00e4h an &#8211; ein Punkt hier und ein Punkt da. Keiner lie\u00df den anderen enteilen. Erst beim Stand von 6:6 gelang den beiden Rheingauern ein gr\u00f6\u00dferer Punktgewinn und dann ging es recht schnell: die erste Rheingauer Formation stand nach \u00fcberzeugendem Spiel gegen ein ganz starkes Frauenteam im Finale.<\/p>\n<p>Bei Klaus und Johann lief es genau umgekehrt. Gegen Maria und Reiner aus Feldkirchen bei Neuwied f\u00fchrten sie schnell mit 5:0. War es ein Aufb\u00e4umen des Gegners oder zu defensives Spiel? Die Feldkirchener Formation mit einem ganz\u00a0spielstarken Reiner holte Punkt um Punkt auf, verk\u00fcrzte den Abstand und ging sogar mit\u00a011 : 9 in F\u00fchrung. Aber nun zeigten die Rheingauer Nervenst\u00e4rke. Eine 10 cm neben dem Schwein liegende Kugel liegt einfach nicht nah genug dran &#8211; so meinte jedenfalls Johann und quetscht seine Kugel noch dazwischen. Beim Stand von 12:12 &#8211; beide Teams verlangten sich und den Zuschauern alles ab &#8211; hatten dann\u00a0Klaus und Johann das bessere Ende f\u00fcr sich.\u00a0Beide Teams begl\u00fcckw\u00fcnschten sich gegenseitig f\u00fcr ein starkes und spannendes Spiel, was auch einige Zuschauer den Spielern gegen\u00fcber zum Ausdruck brachten &#8211; aufrichtige Gratulation an alle vier Beteiligten. Damit war es aber perfekt: Das erste Rheingauer Finale in einem Bouleturnier.<\/p>\n<p>Inzwischen war es nicht nur sp\u00e4t sondern auch empfindlich kalt geworden. Etwas paradox, aber in der K\u00e4lte schmolzen die Chancen der von vielen Seiten gewetteten Favoriten Reiner und Steffen f\u00f6rmlich dahin. Man merkte schon zu Anfang, dass die Pr\u00e4zision beim Schu\u00df nicht mehr in der zuvor gesehenen Form vorhanden war. Anders bei Johann, der in der 2. Aufnahme einen unglaublichen\u00a0und von allen Zuschauern mit lautem Hallo gefeierten Kunstschuss produzierte. Etwa 10-12 cm links vom Schwein lag eine Kugel von Steffen. Schr\u00e4g davor, etwa in der Mitte zwischen\u00a0Schwein und Steffens Kugel eine Kugel von Klaus. Johann schie\u00dft und trifft &#8211; jeder kennt diese Situation &#8211; die vordere eigene Kugel. Ein St\u00f6hnen im Zuschauerkreis. Die getroffene Kugel fliegt schnurgerade nach hinten durch den Zwischenraum zwischen Schwein und Steffens Kugel &#8211; aber man traut den Augen kaum: Zwischen beiden liegt nun Johanns Schusskugel und hat den Punkt. Lauter Jubel aller und Johanns trockener Kommentar: &#8222;Um mit einem\u00a0carreau sur place den Punkt zu machen, musste ich doch Klaus&#8216; Kugel entsorgen&#8220;\u00a0! Ja, so ist Boule!<\/p>\n<p><a href=\"wp-content\/bilder\/2011-05-Dauborn-Ergebnis-800.jpg\" title=\"Der Turnierleiter Rainer Fritzsche mit der Ergebnistafel und den Rheingauer Finalisten.\" class=\"thickbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"left\" width=\"240\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-05-Dauborn-Ergebnis-240.jpg\" hspace=\"10\" alt=\"Der Turnierleiter Rainer Fritzsche mit der Ergebnistafel und den Rheingauer Finalisten.\" height=\"206\" \/> <\/a>Von der Euphorie dieser Aufnahme getragen, marschierten Klaus und Johann zu einem sicheren 13 : \u00a05 Sieg. Die Freude war gro\u00df und es gab nicht wirklich einen Verlierer in dieser Partie. Die Freude \u00fcber das tolle Turnier in Dauborn, die prima Spiele und das besondere Finale war einfach zu gro\u00df. Dem setzte Klaus vor der Siegerehrung noch einen drauf, indem er den von ihm getexteten J\u00e4germarsch vortrug &#8211; gro\u00dfartig und zur hellen Begeisterung aller, die noch bis zu Siegerehrung geblieben waren. Die einmalige Pr\u00e4sentation wurde per Video festgehalten und hier k\u00f6nnt ihr den <a href=\"wp-content\/uploads\/00016.mp4\" target=\"_blank\">Videofilm<\/a> abspielen (ca. 5,5 MB im Format mpeg4).<\/p>\n<p>Hier und jetzt sei allen Spielerinnen und Spielern gedankt f\u00fcr ein tolles Turnier bei recht durchwachsenem Wetter. St\u00e4ndiges An- und Ausziehen w\u00e4rmender und wasserdichter Bekleidung hielt ebenso in Schwung wie die Spiele selbst. Dank aber auch an die Organisatoren und Helfer, die immer freundlich mit Getr\u00e4nken, Kuchen und Gegrilltem daf\u00fcr sorgten, dass niemend verhungerte oder verdurstete. Danke und im n\u00e4chsten Jahr zum 4. Dauborner Turnier gerne wieder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Sicht der Rheingauer Bouler erlebte das 3. Dauborner Turnier eine besondere Premiere: Das erste Finale eines Bouleturniers mit zwei Teams aus dem\u00a0Rheingau &#8211; das Wallufer DFK-Turnier lassen wir bei dieser Betrachtung einfach mal au\u00dfen vor. Aber vielleicht sollten wir die Geschichte dieses tollen Erfolgs von Anfang an erz\u00e4hlen. 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