{"id":2836,"date":"2011-04-09T12:56:34","date_gmt":"2011-04-09T10:56:34","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2836"},"modified":"2014-10-31T12:52:11","modified_gmt":"2014-10-31T11:52:11","slug":"kultur-und-boule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2836","title":{"rendered":"Kultur und Boule"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Vor diesem pr\u00e4chtigen Palais der P\u00e4pste von Avignon stehen sogar Elefanten kopf.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-03-Avignon-Papstpalast-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-03-Avignon-Papstpalast-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Vor diesem pr\u00e4chtigen Palais der P\u00e4pste von Avignon stehen sogar Elefanten kopf.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Avignon, die Stadt der P\u00e4pste im 14. Jahrhundert, stand am Mittwoch auf dem Programm. Der erste Eindruck: In dieser Stadt sto\u00dfen auch moderne Navigationssysteme (oder ihre Anwender) an Grenzen. Nach einer, wie wir sp\u00e4ter feststellten, v\u00f6llig unn\u00f6tigen Tour durch die Altstadt fanden wir die riesige, von Kennern der Stadt empfohlene\u00a0Tiefgarage direkt unter dem Place du Palais. Nur wenige Treppenstufen nach oben und wir standen direkt vor dem Palais des Papes. Absolut beeindruckend. Ein Teil der Gruppe entschloss sich zu einer F\u00fchrung im Palais. Die imposante Gr\u00f6\u00dfe der R\u00e4ume, deren Einrichtung nach den Schilderungen erst in den folgenden Jahrhunderten nach und nach gepl\u00fcndert wurden, l\u00e4sst aber immer noch ahnen, welche Pracht hier seinerzeit entfaltet wurde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Als Lied (Sur le pont d'Avignon) ging sie um die Welt, die Br\u00fccke von Avignon.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-03-Avignon-Bruecke-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-03-Avignon-Bruecke-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Als Lied (Sur le pont d'Avignon) ging sie um die Welt, die Br\u00fccke von Avignon.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Der andere Teil der Gruppe besuchte den zwischen Papstpalast und Rh\u00f4ne gelegenen Park Rocher des Doms. Es er\u00f6ffnete sich ein atemberaubender Blick \u00fcber die Rh\u00f4ne mit der ber\u00fchmten Br\u00fccke von Avignon zu F\u00fc\u00dfen des Palaisfelsens, weiter\u00a0\u00fcber die Stadt bis hin\u00fcber zum beeindruckenden Panorama des Mont Ventoux. Die v\u00f6llig klare Sicht tat ein \u00fcbriges, diesen Blick zu einem Erlebnis werden zu lassen. Gut, dass die Fotoapparate nicht mehr auf 24-er oder 36-er Filme limitiert sind.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ein Bummel durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone von Avignon, die so strikt nun wieder nicht den Fu\u00dfg\u00e4ngern vorbehalten ist. Aber Boutiquen f\u00fcr alles, was man irgendwie anziehen kann &#8211; oder auch nicht &#8211; bis hin zu einem Laden mit s\u00fcndhaften S\u00fc\u00dfigkeiten, insbesondere viele verschiedene Arten von Nougat, zu ebenfalls s\u00fcndhaften Preisen. Aber, man g\u00f6nnt sich ja sonst nichts! Noch ein Caf\u00e9 am Stra\u00dfenrand, eine Kirche besichtigt und langsam zur\u00fcck zum Auto. Kaum zu glauben, was hier abl\u00e4uft, wenn sich in\u00a0jedem Sommer Unmengen von Touristen einfinden; allein den Papstpalast besichtigen ca. 600.000 Besucher jedes Jahr. Wir haben es gut erwischt, die Anzahl der Besucher h\u00e4lt sich noch in Grenzen und das bei bereits bestem Wetter.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg von Avignon nach Malauc\u00e8ne machen wir einen Abstecher nach Le Pontet, einem n\u00f6rdlichen Vorort von Avignon. Unser Interesse gilt dort einer von allen Seiten ger\u00fchmten Boulehalle. Wir haben Gl\u00fcck. Dort findet heute ein Turnier statt. Ein unglaubliches Gewusel im Vorraum und dann eine \u00fcberaus beeindruckende Halle. Wir haben es verglichen mit 3-Feld-Tennishallen in Deutschland und kamen zu dem Schluss, dass selbst diese Gr\u00f6\u00dfe locker \u00fcbertroffen wird. 3 x 11 Felder, wovon &#8222;nur&#8220; 32 ausgezeichnet sind. \u00dcber ein Meter dicke Schichtholztr\u00e4ger \/ Leimbinder \u00fcberspannen die Halle, die ohne jegliche S\u00e4ule auskommt. Unglaubliche Dimensionen. Derzeit sind nur einige Teams dabei, sich einzuspielen und trotzdem herrscht ein unbeschreiblicher L\u00e4rmpegel. Bez\u00fcglich der L\u00e4rmd\u00e4mmung \/ -minderung kann man hier durchaus noch etwas verbessern &#8211; dass ist aber auch so ziemlich das Einzige, was hier zu verbessern ist. Auch die Turnierleitung des gerade beginnenden Turniers ist in dieser Form f\u00fcr uns ungewohnt. Alle stellen sich diszipliert hintereinander an, geben Ihre Lizenz und Ihr Startgeld ab und warten auf die Auslosung zum Mel\u00e8e, der \u00fcberaus verbreiteten Turnierform hier in der Provence und vermutlich auch dar\u00fcber hinaus in Frankreich. Nach diesen tollen Eindr\u00fccken, von denen Bilder noch nachgeliefert werden, sind wir eingestimmt auf ein kleines Spielchen mit den Eisenkugeln und fahren erwartungsfroh\u00a0weiter in Richtung Malauc\u00e8ne.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Der traumhaft sch\u00f6ne Platz an der Quelle oberhalb von Malauc\u00e8ne, an der Stra\u00dfe zum Mont Ventoux ist ein Paradies f\u00fcr entspanntes Boulespiel.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-03-Malaucene-Quelle-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-03-Malaucene-Quelle-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Der traumhaft sch\u00f6ne Platz an der Quelle oberhalb von Malauc\u00e8ne, an der Stra\u00dfe zum Mont Ventoux ist ein Paradies f\u00fcr entspanntes Boulespiel.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>So ein Bummel durch Avignon schlaucht. Deshalb f\u00e4llt das Programm an diesem Mittwoch gegen\u00fcber der Planung deutlich schmaler aus. Wir verabreden uns f\u00fcr den Nachmittag zum Boulespiel an der Quelle oberhalb von Malauc\u00e8ne &#8211; ein Ort, den jeder Boulespieler, der einmal in Malauc\u00e9ne war, sicher kennt. Wir sind fast allein. Nur wenige Einheimische holen sich Wasser an der Quelle &#8211; schmeckt \u00fcbrigens vorz\u00fcglich. Gespielt wird auf dem Platz unter den B\u00e4umen, vorwiegend Platanen, die zu dieser Zeit aber noch kein schattenspendendes Laub haben &#8211; das allerdings w\u00e4re durchaus schon von Vorteil. Der Platz bietet alle Schwierigkeitsgrade: flache Stellen mit leichtem Split, grasdurchsetzte Inseln um die B\u00e4ume und Schotterstellen am Rande des Platzes. Entsprechend den Gebr\u00e4uchen hier in Frankreich spielt man absolut ohne jede Begrenzung frei \u00fcber den gesamten Platz &#8211; AUS gibt es fast nicht, nur in Sonderf\u00e4llen f\u00fcr das Schweinchen.<\/p>\n<p>Hier zeigt sich, wer bereits flei\u00dfig ge\u00fcbt hat und wer sich mit solchem Gel\u00e4nde noch ein wenig auseinandersetzen muss. Aber es ist eine sehr gute Erfahrung hier zu spielen: Spieltechnisch wegen des anspruchsvollen Gel\u00e4ndes und vom Wohlbefinden wegen der wirklich traumhaften Umgebung an diesem Platz. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn es uns gel\u00e4nge, einen solchen oder zumindest \u00e4hnlichen Platz bei uns zuhause zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Avignon, die Stadt der P\u00e4pste im 14. Jahrhundert, stand am Mittwoch auf dem Programm. Der erste Eindruck: In dieser Stadt sto\u00dfen auch moderne Navigationssysteme (oder ihre Anwender) an Grenzen. 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