{"id":2711,"date":"2011-03-14T15:25:48","date_gmt":"2011-03-14T13:25:48","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2711"},"modified":"2011-03-17T21:28:23","modified_gmt":"2011-03-17T19:28:23","slug":"ein-wunderbarer-auftakt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2711","title":{"rendered":"Ein wunderbarer Auftakt"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Alle Spielerinnen und Spieler aus Dauborn und dem Rheingau versammelt beim Gruppenfoto am Ligavorbereitungstag in Dauborn.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-03-BC-Rheingau-in-Dauborn-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-03-BC-Rheingau-in-Dauborn-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Alle Spielerinnen und Spieler aus Dauborn und dem Rheingau versammelt beim Gruppenfoto am Ligavorbereitungstag in Dauborn.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"171\" align=\"left\" \/> <\/a><br \/>\n\u00dcblicherweise wird am Ende eines Berichts \u00fcber einen Turnier- oder Ligaspieltag die vorz\u00fcgliche Bewirtung der Gastgeber gelobt. Heute machen wir das einfach mal anders. Die Boulefreunde um J\u00fcrgen Melzbach und Rainer Fritzsche von den Rote Erde Boulern Dauborn hatten das Team des Boule Club RHEINGAU zu einem Vorbereitungsspieltag unter Ligabedingungen eingeladen. Und sie erwiesen sich als perfekte Gastgeber: Neben einer wunderbaren Kartoffelsuppe mit W\u00fcrstchen (von J\u00fcrgen) gab es zur Mittagszeit alternativ ein Chili-con-carne (bereitet von Tina). Dazu in gro\u00dfer Vielfalt Kuchen und Kaffee &#8211; einfach k\u00f6stlich und verf\u00fchrerisch. Da muss man ob eines solchen Angebotes dann auch die gerade ausgerufene Fastenzeit einfach mal links liegen lassen. Dazu die wirklich \u00fcberaus freundliche Aufnahme und ein tolles Boulewetter &#8211; das musste einfach ein toller Tag werden &#8211; wurde es auch. Vielen Dank daf\u00fcr an die Spielerinnen und Spieler des TV Dauborn.<\/p>\n<p><!--more-->F\u00fcr das Team der Boule Club RHEINGAU kam dieser Termin f\u00fcr eine Freundschaftsbegegnung unter Ligabedingungen gerade richtig. Man hatte sich am vergangenen Donnerstag gerade entschlossen, f\u00fcr die kommende Saison ein zweites Team zum Ligabetrieb anzumelden. So hatten an diesem Sonntag\u00a0bereits\u00a0die Neueinsteiger eine gute Gelegenheit, sich mit den Abl\u00e4ufen eines Ligaspiels vertraut zu machen. Die Dauborner hatten die Spielfelder bestens vorbereitet und so konnte man gleich die besonderen Regeln\u00a0f\u00fcr die Einbeziehung der Nachbarfelder in ein Spiel erkl\u00e4ren und im Spiel demonstrieren. Rainer hatte die Dauborner Formation bereits vorab per eMail \u00fcbermittelt und Walter die Rheingauer Formationen\u00a0im Spielberichtsbogen dagegen gestellt. Dabei ging es auf beiden Seiten darum, trotz einiger noch fehlender Stammspieler m\u00f6gliche Formationen f\u00fcr die kommende Saison zu testen.<\/p>\n<p>Nach der Begr\u00fc\u00dfung durch J\u00fcrgen konnten um 10:30 Uhr p\u00fcnktlich die Spiele beginnen. Neben den beiden &#8222;regul\u00e4ren&#8220; Tripletten wurde ein drittes &#8222;Reservetriplette&#8220; gespielt, um allen anwesenden Spielerinnen und Spielern auch die Chance eines Einsatzes zu geben &#8211; eine gute Idee. Der Platz in Dauborn offenbarte sehr schnell seine Besonderheiten. Was auf den ersten Blick so einfach aussah, entpuppte sich als ein Platz,\u00a0auf dem man den Lauf der Kugeln sehr genau beobachten und daraus die richtigen Schl\u00fcsse ziehen musste.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Konzentriert das Spiel beobachten und als Team eine sichtbare Einheit bilden - perfekt demonstriert von Agnes, Klasu und Eberhard.\" href=\"wp-content\/bilder\/2011-03-Ligatag-Dauborn-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2011-03-Ligatag-Dauborn-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Konzentriert das Spiel beobachten und als Team eine sichtbare Einheit bilden - perfekt demonstriert von Agnes, Klasu und Eberhard.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Walter hatte es sich als Coach auf einem Stuhl am Rande des Geschehens bequem gemacht. Nun, nicht ganz bequem &#8211; einerseits plagte ihn eine heftige Erk\u00e4ltung, andererseits beobachtete er von au\u00dfen die Teams, registrierte was gut war und wo Verbesserungsm\u00f6glichkeiten sind. Bemerkenswert: Etwas, was vielen Teams Probleme macht, wurde an diesem Tag von beiden Teams hervorragend umgesetzt: Alle Spielerinnen und Spieler hatten w\u00e4hrend der Spiele stets die richtigen Positionen eingenommen. Der beste Platz, das Spiel des gegnerischen Teams zu beobachten ist eben links oder rechts des Schweinchens. Die Teams standen als Einheiten zusammen. Die Konzentration\u00a0war sehr hoch und durch die Beobachtung des Spielablaufs ergab sich auch kaum die Frage an den Gegner, wie viele Kugeln denn noch kommen. Nebens\u00e4chlichkeiten? Nicht wirklich! Wenn man diese Grundregeln eines Wettkampfspiels absolut verinnerlicht hat, wird man davon im &#8222;echten&#8220; Ligaspiel nur profitieren. Da wird man dann beispielsweise nicht durch die berechtigte Reklamation des gegenerischen Spielers verunsichert, wenn man beim Abwurf nur einen Meter hinter ihm steht.\u00a0Insofern war die Mischung zwischen erfahrenen Spielern und den Neueinsteigern \u00fcberaus positiv &#8211; man gew\u00f6hnte sich in einem ganz entspannten Umfeld nahezu nebenbei an ein paar der \u00fcblichen Regeln.<\/p>\n<p>Bemerkenswert aber auch die mentale\u00a0Verfassung der Neueinsteiger. So konnte der Beobachter keine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Nervosit\u00e4t feststellen und auch knifflige Situationen wurden ganz ruhig gemeistert. Einzig &#8211; und daf\u00fcr ist ein solcher \u00dcbungsspieltag da &#8211; die in dieser Saison neu hinzu gekommene M\u00f6glichkeit, evtl. durch Auswechslung eines Teammitglieds dem Spiel noch eine Wendung zu geben, schien in den K\u00f6pfen noch nicht wirklich angekommen. \u00a0So wurde von dieser M\u00f6glichkeit lediglich auf Dauborner Seite einmal Gebrauch gemacht und dabei sofort ein St\u00fcck Sicherheit in der Anwendung dieser Regel gewonnen. So soll es sein.<\/p>\n<p>Durch z\u00fcgiges Spiel musste die vereinbarte Zeitbegrenzung an diesem Tag nicht ein einziges Mal angewendet werden &#8211; es geht also, wenn man sich ein wenig diszipliniert. So konnte man rechtzeitig in die Mittagspause gehen, worauf man angesichts des schon erw\u00e4hnten Speisenangebots auch niemals h\u00e4tte verzichten d\u00fcrfen. F\u00fcr den Nachmittag stand dann eine zweite komplette Begegnung an, f\u00fcr die von beiden Seiten die Teams noch einmal kr\u00e4ftig durchgemischt wurden. In der abschlie\u00dfenden Doubletterunde gab es dann noch einige bemerkenswerte Dinge: So stellten zwei Legerinnen fest, dass viel Wahrheit in der schon recht alten Erkenntnis liegt, dass zwei sichere Leger dem durchschnittlichen Schie\u00dfer das Leben nicht nur schwer machen, sondern gute Chancen haben, das Spiel zu gewinnen. Bianca und Gerhild freuten sich jedenfalls sehr \u00fcber ihren so nicht unbedingt erwarteten Spielgewinn. Eine weitere Erkenntnis bestand darin, dass die Konzentration in der\u00a04. Spielrunde doch schon einige L\u00fccken zeigt. Auch damit muss man lernen umzugehen. Aber das Highlight zum Abschluss war die Partie zwischen Rainer und Pollux auf Dauborner Seite und Reiner und Klaus auf Rheingauer Seite. Alle anderen Spiele waren inzwischen beendet und diese Partie wogte noch bei mittlerem Spielstand hin und her. Mal ein Punkt auf dieser Seite und mal ein Punkt auf der anderen Seite. Starke Legeleistungen forderten\u00a0fast zwangsl\u00e4ufig ebenso gute Schie\u00dfleistungen. Alle sa\u00dfen oder standen\u00a0um das Spielfeld und beobachteten diese spannende Partie. Man konnte es greifen, wie hier der Sport P\u00e9tanque seine von uns allen so gesch\u00e4tzte Faszination entfaltete. Beim Stand von 12 : 11 f\u00fcr die Dauborner Formation spielten Reiner und Klaus mit dem R\u00fccken zur Wand. Der Mut zum Risiko wurde belohnt. Rainer (mit &#8222;ai&#8220; aus Dauborn) legte mit seiner letzen Kugel den 13. Punkt. Reiner (mit &#8222;ei&#8220; aus dem Rheingau) musste mit seiner letzten Kugel die Niederlage abwenden. Rainers Kugel musste geschossen und nat\u00fcrlich auch getroffen und damit entsorgt werden. Die Partie fand den geb\u00fchrenden und letztlich alle begeisternden\u00a0Abschluss: Ein Carreau von Reiner entsorgte nicht nur die gegnerische Kugel sondern brachte zusammen mit der bisher an zweiter Stelle platzierten eigenen Kugel die zwei fehlenden Punkte zum Sieg. Das ist gro\u00dfes Boule und deshalb lieben wir diesen Sport! Danke allen, die zum Gelingen dieses wunderbaren Tages beigetragen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcblicherweise wird am Ende eines Berichts \u00fcber einen Turnier- oder Ligaspieltag die vorz\u00fcgliche Bewirtung der Gastgeber gelobt. Heute machen wir das einfach mal anders. Die Boulefreunde um J\u00fcrgen Melzbach und Rainer Fritzsche von den Rote Erde Boulern Dauborn hatten das Team des Boule Club RHEINGAU zu einem Vorbereitungsspieltag unter Ligabedingungen eingeladen. 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