{"id":2587,"date":"2010-12-18T17:20:47","date_gmt":"2010-12-18T15:20:47","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2587"},"modified":"2014-10-31T13:01:22","modified_gmt":"2014-10-31T12:01:22","slug":"niko-klaus-der-boule-club-rheingau-das-war-mein-verein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2587","title":{"rendered":"Niko-klaus: Der Boule Club RHEINGAU, <\/br>das w\u00e4r&#8216; mein Verein."},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Sichtbare Freude beim Vortrag von Niko-Klaus - festgehalten f\u00fcr die Nachwelt von Edi.\" href=\"wp-content\/bilder\/2010-12-Niko-Klaus-640.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2010-12-Niko-Klaus-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Sichtbare Freude beim Vortrag von Niko-Klaus - festgehalten f\u00fcr die Nachwelt von Edi.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Ein H\u00f6hepunkt beim Jahresabschluss des Boule Club RHEINGAU war der Besuch und Vortrag von Niko-klaus. Den Begr\u00fc\u00dfungsgesang der Mitglieder beurteilte der mit dem geschulten Ohr eines Chors\u00e4ngers ausgestattete Niko-klaus als von gutem Willen getragen, aber stark verbesserungsf\u00e4hig. Die versammelten Engelscharen h\u00e4tten ihm aufgetragen, so berichtete er, sich beim vorweihnachtlichen Jahresabschluss des Boule Club doch einmal sehen zu lassen. Um nun nicht ganz unbedarft in einer Boule-Expertenrunde zu erscheinen, versuchte Niko-klaus sich auf den Besuch vorzubereiten. Petrus&#8216; Erkl\u00e4rung: &#8222;Beim Boule wirft man mit Stahlkugeln nach einer Sau und wer mit seiner Kugel am n\u00e4chsten liegen bleibt, bekommt den Punkt&#8220; erschien dem Wissbegierigen dann doch etwas zu einfach. Das Vieh mit einer Kugel zu treffen,\u00a0d\u00fcrfte doch h\u00f6chst einfach sein, war sein erster Gedanke. Und Kuscheln am Schweinchen, das die Franzosen z\u00e4rtlich mit &#8222;biberon&#8220; bezeichnen, erschien ihm durchaus verlockend. Aber wie gro\u00df war seine Entt\u00e4uschung, als er erfuhr, dass es sich bei der Sau bzw. dem Schweinchen um eine 30 mm kleine Holzkugel handelt. Und was soll an einem solchen Spiel so (ent)spannend sein?<\/p>\n<p><!--more-->Nun, was blieb ihm anderes \u00fcbrig, als sich Rat und Wissen von Boule-Experten zu holen. Zuerst etwas schr\u00e4g angesehen (&#8222;Ein Anf\u00e4nger&#8220;) wurde er aber doch in ein Team integriert. Erwartungsvoll stapfte er in den Kreis, den einige auch mit &#8222;circle&#8220; bezeichneten und wollte loswerfen. &#8222;So einfach geht das nicht&#8220; st\u00fcrmten seine Mitspieler auf ihn ein und zeichneten imagin\u00e4re Kreise auf den Boden und sprachen geheimnisvoll von einer &#8222;Donn\u00e9e&#8220; &#8211; f\u00fcr ihn war das ein St\u00fcck Boden wie aller andere Boden drumherum auch. Nun, er tat ihnen den Gefallen und warf die Kugel an den gezeigten Ort &#8211; und obwohl die Kugel genau\u00a0dort liegen blieb, lobte ihn keiner und er hatte den Eindruck, dass niemand seinen Wurf so richtig gut fand. Nachdem er noch viele f\u00fcr ihn unverst\u00e4ndliche Ausdr\u00fccke \u00fcber sich hatte ergehen lassen, wurden seine Mitspieler nach einiger Zeit pl\u00f6tzlich sehr hektisch und verlangten von ihm ein &#8222;carreau sur place&#8220;. Was immer damit auch gemeint war, es schien, so war es den Reaktionen seiner Mitspieler zu entnehmen, nicht gelungen. Er hatte nun den Eindruck, dass die gegerischen Spieler sich nach seinem Versuch viel mehr freuten als seine Mitspieler. Ein netter Beobachter der Szenerie versuchte den Niko-klaus dann ein wenig zu tr\u00f6sten: &#8222;So ist das eben beim Boule, die einen Spiele verlierst Du und die anderen Spiele gewinnt der Gegner&#8220;. Na, das waren ja Aussichten.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"So viel gespannte Aufmerksamkeit von den zahlreich anwesenden Mitgliedern des Boule Club RHEINGAU.\" href=\"wp-content\/bilder\/2010-12-Jahresabschluss-640.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2010-12-Jahresabschluss-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"So viel gespannte Aufmerksamkeit von den zahlreich anwesenden Mitgliedern des Boule Club RHEINGAU.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Das ganze Brimborium um so etwas Einfaches wie Kugeln nach einer Sau zu werfen, ging Niko-klaus inzwischen doch ziemlich auf die Nerven. So beschloss er, den Stier bei den H\u00f6rnern zu packen und zur Vorbereitung seines Besuches der Jahresabschlussfeier des Boule Club einfach inkognito einen Boule Treff des Boule Club RHEINGAU zu besuchen, um sich ein Bild von den Leuten zu machen. Auf dem Bouleplatz am Rhein, ganz in der N\u00e4he des Mittelheimer F\u00e4hranlegers traf er die Kugelwerfer. Schon bei der Begr\u00fc\u00dfung hatte er den Eindruck, hier ein offenes und lustiges V\u00f6lkchen zu treffen. Vertreten war dort so ziemlich jedes Alter &#8211; gell Walter. Schnell konnte er mitspielen. Gut gelungene W\u00fcrfe wurden gelobt, weniger gute oder total misslungene wurde als das hingenommen, was sie sind: als kleines, aber v\u00f6llig unbedeutendes Ungl\u00fcck. Manche Situation wurde auch einfach nur mit allgemeinem Lachen quittiert. Als man nach dem Spiel am Weinstand gemeinsam bei einem Glas Rheingauer und mitgebrachten Leckereien zusammen sa\u00df, f\u00fchlte er sich schon richtig heimisch. Auch hier\u00a0war man fr\u00f6hlich und entspannt. So stieg in Niko-klaus langsam die Erkenntnis: &#8222;Der Boule Club RHEINGAU, das w\u00e4r&#8216; mein Verein&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Sein toll ausgearbeiteter und sehr professionell vorgetragener Bericht seiner Erlebnisse rund um Boule f\u00fchrte bei den anwesenden Mitgliedern des Boule Clubs zu dem, was Niko-klaus schon als ein Markenzeichen kennen gelernt hatte: Zu herzlichem Lachen. Wenn Lachen, wie es schon in alten Medizinb\u00fcchern steht, sehr gesund ist, dann wollen wir auch im kommenden Jahr an unserer Gesundheit arbeiten und hoffen auf mehr Medizin von Niko-klaus. H\u00e4nnschen Rosenthal w\u00e4re ob dieses Vortrages sicher zwei Meter hoch gesprungen und h\u00e4tte gerufen &#8222;Klaus, das war SPITZE!&#8220;<\/p>\n<p>Agnes, die nicht vers\u00e4umte vorauszuschicken, dass sie ja &#8222;nur&#8220; zugewanderte Norddeutsche sei, berichtete in einem selbst verfassten Gedicht aus dem &#8222;Eestricher Lebe&#8220;. Auch das zur Freude der anwesenden Mitglieder, nur ist dem Berichterstatter aufgrund besonderer Rheingauer Umst\u00e4nde nicht mehr so viel aus diesem Gedicht in Erinnerung geblieben. Inge hatte zuvor mit einigen Scherzfragen versucht, das bei diesen Temperaturen zu erwartende, aber nicht vorhandene Eis zu brechen. Ein kleines Beispiel: &#8222;In einem kleinen Dorf stehen zwei Kirchen. Die katholische Kirche ist mit schwarzen Ziegeln gedeckt, die evangelische mit roten. Warum?&#8220; Die L\u00f6sung findet Ihr am Ende dieses Berichts.<\/p>\n<p>Walter war vorgeschoben worden, in seiner Funktion als Vorstand die Mitglieder und G\u00e4ste des Abends zu begr\u00fc\u00dfen. &#8222;Es ist eine sch\u00f6ne Sache f\u00fcr einen Vorstand, nicht mehr zu einem solchen Jahresabschluss beitragen zu m\u00fcssen, als die Begr\u00fc\u00dfung zu \u00fcbernehmen&#8220; stellte er zu Beginn fest und bedankte sich f\u00fcr die tolle Vorbereitung bei den Mitgliedern des Festausschusses Susanne und Susanne, Edi und Steffen und nat\u00fcrlich ganz besonders bei Agnes. Es spricht sehr f\u00fcr den angenehmen Stil in diesem Club, dass nicht alles und jedes durch den Vorstand laufen oder abgesegnet sein muss und dass sich immer wieder Mitglieder finden, die den Verein mit Leben f\u00fcllen, ohne in eine Vereinsmeierei abzugleiten. &#8222;Herzlichen Dank&#8220; sagte Walter und sprach damit auch f\u00fcr die anwesenden Mitglieder. Er wies auch darauf hin, dass bei derzeit 42 Mitgliedern und 33 Zusagen f\u00fcr die Jahresabschlussfeier immerhin mit mehr als 3\/4 der Mitglieder eine Quote erreicht wurde, die \u00fcbertragen auf die Mitglieder des FSV Mainz 05 es notwendig gemacht h\u00e4tte, ein ganzes Stadion zu mieten &#8211; und sehr viel lustiger w\u00e4re es bei den Meenzern sicher auch nicht zugegangen.\u00a0<\/p>\n<p>Bei aller Fr\u00f6hlichkeit \u00fcber den gelungenen Abschluss eines sch\u00f6nen Boulejahres verga\u00dfen die Anwesenden nicht, an die von einer schweren Krankheit betroffen Mitglieder Inge und G\u00fcnter zu denken und ihnen einen Gru\u00df, verbunden mit besten Genesungsw\u00fcnschen zu senden.<\/p>\n<p>Das Lokal &#8222;Rheinblick&#8220; in Hattenheim war vom Festausschuss gut ausgesucht und bestens vorbereitet. Essen und Getr\u00e4nke waren gut und reichlich, der Service sehr aufmerksam und der Blick auf die auf dem Rhein vorbeifahrenden hell beleuchteten Fahrgast- und Kreuzfahrtschiffe war ein zus\u00e4tzliches Highlight. Rundum: Es war einfach ein sehr sch\u00f6ner Abend, f\u00fcr den ich mich bei den Organisatoren und allen anwesenden Mitgliedern und G\u00e4sten bedanke und in Anlehnung an den Wunsch von Niko-klaus sage ich: &#8222;Ich bin froh, dass ich bei uns im Verein bin.&#8220;<\/p>\n<p>Die Aufl\u00f6sung der Frage, ganz einfach: Damit es nicht hineinregnet.<\/p>\n<p>Bilder dieses Abends liegen noch nicht vor. Vielleicht bekommen wir aber noch welche, um sie hier zu zeigen. Bilder von Edi sind inzwischen angekommen und wie zu sehen, bereits eingebaut. Herzlichen Dank an Edi!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein H\u00f6hepunkt beim Jahresabschluss des Boule Club RHEINGAU war der Besuch und Vortrag von Niko-klaus. 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