{"id":2289,"date":"2010-08-31T17:54:58","date_gmt":"2010-08-31T15:54:58","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2289"},"modified":"2014-10-31T13:15:27","modified_gmt":"2014-10-31T12:15:27","slug":"beeindruckend-19-holstentorturnier-in-travemunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2289","title":{"rendered":"Beeindruckend: 19. Holstentorturnier in Travem\u00fcnde"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Faszinierend: Das zentrale Turniergel\u00e4nde w\u00e4hrend der Finalspiele am Samstagabend.\" href=\"wp-content\/bilder\/2010-Travemuende-bei-Nacht-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2010-Travemuende-bei-Nacht-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Faszinierend: Das zentrale Turniergel\u00e4nde w\u00e4hrend der Finalspiele am Samstagabend.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"135\" align=\"left\" \/> <\/a>Das war eine wirklich beeindruckende Woche in Travem\u00fcnde mit einem tollen Bouleturnier-Wochenende zum Abschluss. Eins vorweg: Travem\u00fcnde 2010 war in jeder Hinsicht eine Reise wert!<\/p>\n<p>Am Montagnachmittag der Woche vor dem 19. Holstentorturnier waren Inge und Walter bereits in Travem\u00fcnde eingetroffen. Bereits Anfang M\u00e4rz hatten sie sich zu diesem inzwischen gr\u00f6\u00dften Bouleturnier in Deutschland angemeldet. Nur f\u00fcr ein Wochenende nach Travem\u00fcnde zu fahren ist einfach zu schade. Also hatte man beschlossen einen Kurzurlaub rund um das Turnier zu machen und f\u00fcr diesen Zweck eine Ferienwohnung gemietet.<\/p>\n<p><!--more-->Die gleiche Idee hatten viele andere Boulespieler. Als Inge und Walter am Nachmittag noch auf einen Kaffee an der Vorderreihe, der Promenierstra\u00dfe in Travem\u00fcnde sa\u00dfen, liefen mit Harry und Marcello zwei alte Bekannte vorbei, die mit gro\u00dfem Hallo begr\u00fc\u00dft wurden. Einen Tag sp\u00e4ter lief man Ellen und Rolf aus Rockenhausen \u00fcber den Weg, die gerade nach l\u00e4ngerem Stau auf der Autobahn angekommen waren. Auch Annette und Jens waren schon da.\u00a0So langsam trudelte die Boulegemeinde ein und f\u00fcr viele f\u00fchrte einer der ersten Wege zum Turniergel\u00e4nde an der eindrucksvollen Kur-\/Seepromenade, wo in der Woche vor dem Turnier mit zunehmender Beteiligung bereits Boule gespielt wurde. Viele hatten aber auch ein Fahrrad dabei oder liehen sich vor Ort ein Vehikel und erkundeten in gem\u00e4chlicher Fahrt die Gegend um Travem\u00fcnde.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Fr\u00fch am Morgen, die Auslage im Schaufenster ist noch nicht best\u00fcckt - einer der wenigen Momente, in denen dieser Laden leer ist.\" href=\"wp-content\/bilder\/2010-08-Travemuende-Woebke-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2010-08-Travemuende-Woebke-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Fr\u00fch am Morgen, die Auslage im Schaufenster ist noch nicht best\u00fcckt - einer der wenigen Momente, in denen dieser Laden leer ist.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Ab und an musste aber auch die k\u00f6rperliche Leistungsf\u00e4higkeit durch Nahrungszufuhr gesichert werden. Das ist in einem Ort wie Travem\u00fcnde f\u00fcr eine bestimmte Sorte von Genie\u00dfern ein wahres Vergn\u00fcgen. Seefisch in den verschiedensten Variationen und in unterschiedlichen Preislagen &#8211; aber immer frisch und lecker. Ob Krabbensuppe oder Fischsuppe bei Segel-Peter im Fischhus oder der Fischfiletteller in der Fischbratk\u00fcche oder die leckeren R\u00e4ucherfische oder Fischsalate bei Fisch-W\u00f6bke, deren Laden bei unserer Ferienwohnung um die Ecke nur\u00a0zweimal am Tag leer war &#8211; vor der \u00d6ffnung und nach der Schlie\u00dfung. So kann man sich ohne Probleme eine ganze Woche lang gesund mit Seefisch ern\u00e4hren und dabei trotz einer gewissen Einseitigkeit viel Abwechslung genie\u00dfen.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"So sieht es aus, wenn ein F\u00e4hrschiff direkt vor dem Wohnzimmer vorbeif\u00e4hrt.\" href=\"wp-content\/bilder\/2010-08-Travemuende-Faehrschiff-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2010-08-Travemuende-Faehrschiff-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"So sieht es aus, wenn ein F\u00e4hrschiff direkt vor dem Wohnzimmer vorbeif\u00e4hrt.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"104\" align=\"right\" \/> <\/a>Ein besonderes Highlight war die Lage unserer Ferienwohnung direkt an der Trave. Der mehrmals t\u00e4glich gebotene Anblick der ein- und auslaufenden F\u00e4hrschiffe war einfach imposant. Man hatte den Eindruck, die Schiffe f\u00fchren am Ende des Wohnzimmers vorbei. Am letzen Tag legte abends direkt vor unserem Wohnzimmerfenster das Kreuzfahrtschiff &#8222;Deutschland&#8220; (das &#8222;Traumschiff&#8220;\u00a0aus der gleichnamigen ZDF-Serie) an. Mit gro\u00dfem Bahnhof, Musikempfang auf der Festmeile zum Hafenfest an diesem Wochenende in Travem\u00fcnde. Es wurde also viel geboten in dieser Woche in und um Travem\u00fcnde.<\/p>\n<p>Solcherma\u00dfen eingestimmt waren wir ab Freitag &#8211; inzwischen war auch Reiner eingetroffen, mit dem wir am Sonntag in der Triplette-Formation spielen wollen &#8211; bereit, wieder zu den Boulekugeln zu greifen und uns auf dem Gel\u00e4nde rund um Br\u00fcggmanngarten einzuspielen. War es die Entspannung in der zur\u00fcckliegenden Woche oder einfach nur ein guter Tag? Wir spielten mit Martina aus Bremen sowie Iris und Martin aus Osnabr\u00fcck ein &#8222;unechtes Triplette&#8220; (2 gegen 3) und waren dabei als Leger \u00fcberw\u00e4ltigend gut. Dabei best\u00e4tigte sich eine eigentlich einfache und alte Erkenntnis: Mehrfach sehr gut legen, um den guten Schie\u00dfer &#8222;leer&#8220; zu machen ist eine durchaus gute Strategie. Mit dem Gl\u00fccksgef\u00fchl und der Best\u00e4tigung durch das gelungene Spiel konnte der Turnierstart am n\u00e4chsten Morgen kommen.<\/p>\n<p>Bereits in der Nacht ab 3 Uhr regnete es in Str\u00f6men. Dazu Wind, dass der Regen lautstark gegen die Fensterscheibe prasselte. Zuhause w\u00e4ren wir niemals auf die Idee gekommen, bei diesem Sauwetter zum Boulespiel zu gehen. Aber hier? Mit uns hatten sich 512 Teams f\u00fcr den Start zum Doubletteturnier am Samstag (lizenzfreies Turnier) angemeldet und die Meldeliste war schon seit M\u00e4rz voll. So war es keine \u00dcberraschung, dass am Samstagmorgen trotz fortdauernden Regens am Treffpunkt unter dem Zeltdach ein gro\u00dfes Gedr\u00e4nge herrschte. Keine langen Vorreden, keine Einschreibeformalit\u00e4ten mehr (die waren durch die Anmeldung im Internet erledigt und das Startgeld war per \u00dcberweisung gezahlt)\u00a0&#8211; die Vorrunde mit zwei Spielen je Team war bereits ausgelost und die zugewiesene Bahn dem Aushang zu entnehmen. Reiner Kitzmann bildete mit Rainer Mayer aus dem Saarland ein Team und Inge und Walter das zweite Team. Wir hatten Gl\u00fcck: Unsere zugewiesene Bahn lag etwas au\u00dferhalb des Br\u00fcggmanngarten und der Strandpromenade auf einem Parkweg unter hohen B\u00e4umen. Deren Bl\u00e4tterdach war zwar nicht dicht, aber der Regen traf uns nicht mehr ganz direkt und au\u00dferdem hatten wir einen gewissen Windschutz. Daf\u00fcr war die Beschaffenheit der Bahn durchaus anspruchsvoll: Matsch und Pf\u00fctzen wechselten mit gr\u00f6\u00dferen Fl\u00e4chen, an denen Schottersteine aus dem Wegbelag ragten. Hier war also genaues Treffen der geeigneten Donn\u00e9e gefragt. Die beiden nebeneinander liegenden Bahnen bildeten jeweils eine Vorrundengruppe. Unsere Mitspieler von der anderen Bahn waren auch bereits da und so warteten wir gemeinsam auf unsere Gegner. Geduld war gefragt &#8211; aber bei diesem Wetter auch Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Verz\u00f6gerungen aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Endlich konnte es losgehen. Unsere ersten Gegner machten gleich m\u00e4chtig Eindruck auf uns &#8211; ein anscheinend recht sicherer Schie\u00dfer und eine gute Legerin. Nun denn &#8211; Walter legte vor und Inge sollte schie\u00dfen. Es lief pr\u00e4chtig und die Legepr\u00e4zision vom Vortag setzte sich fort. War eine gut gelegte Kugel weggeschossen, wurde einfach wieder eine gleich gute Kugel gelegt. Nun waren auch unsere Gegner beeindruckt. Wenn man nicht gegen ein Team der absoluten Spitzenklasse spielt, braucht man bei dieser Konstellation nur auf die ersten L\u00f6cher des Schie\u00dfers zu warten und die kommen so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Legerin dann unter dem Druck nun unbedingt gut legen zu m\u00fcssen, wurde ebenfalls zunehmend unsicher. Weil alle Vorrundenspiele beim Spielstand von 2:2 begannen, war diese Partie mit 13:6 sehr bald beendet und wir konnten wieder unter den Regenschirm. Dort warteten wir auf den Ausgang des Spiels auf der Nebenbahn. Endlich hatte das dort spielende Ehepaar, mit dem wir zuvor gemeinsam gewartet hatten, knapp mit 13:12 gewonnen und wir konnten im Spiel der beiden Gewinnerteams um den Verbleib im A-Turnier spielen. Auch in diesem Spiel lief es wunderbar und mit 13 : 5 gab es ein ebenso schnelles Ende wie in der ersten Partie. Endlich konnten wir wieder ins Trockene unter dem Zeltdach fl\u00fcchten. Mit zwei Siegen und dem Verbleib im A-Turnier waren wir mehr als zufrieden. Auch Reiner und Rainer kamen mit zwei Siegen zur\u00fcck. Jetzt konnte uns eigentlich nicht mehr viel passieren &#8211; der Einstieg war sehr zufriedenstellend und wir konnten entspannt der nun folgenden Begr\u00fc\u00dfungszeremonie der ausl\u00e4ndischen Teams folgen.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Rechts die Villen mit Seeblick, in der Mitte die Seepromenade, links der Stand von Travem\u00fcnde und im Hintergrund das Maritim-Hotel. Ein wunderbares Ambiente f\u00fcr ein Bouleturnier. K\u00f6nnt Ihr Euch vorstellen, wie das bei Sonnenschein wirkt?\" href=\"wp-content\/bilder\/2010-08-Travemuende-Seepromenade-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2010-08-Travemuende-Seepromenade-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Rechts die Villen mit Seeblick, in der Mitte die Seepromenade, links der Stand von Travem\u00fcnde und im Hintergrund das Maritim-Hotel. Ein wunderbares Ambiente f\u00fcr ein Bouleturnier. K\u00f6nnt Ihr Euch vorstellen, wie das bei Sonnenschein wirkt?\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Nachdem alle Gru\u00dfworte gesprochen und die Gastgeschenke \u00fcbergeben waren, konnte das Turnier weitergehen. Wir bekamen eine Bahn zugelost, die inzwischen etwa zur H\u00e4lfte von gro\u00dfen Pf\u00fctzen bedeckt war. Uns erwarteten zwei \u00e4ltere Herren, die nach sehr viel Bouleerfahrung aussahen. Das Gel\u00e4nde stellte sehr hohe Anforderungen und allein 5 Mal mussten wir in dieser Partie die bisher rein theoretisch betrachtete Regel vom schwimmenden Schweinchen anwenden. Sogar beim Auswerfen des Schweinchens musste gepr\u00fcft werden, ob es in der Pf\u00fctze auf Grund lag (g\u00fcltig) oder frei schwimmen konnte (dann ung\u00fcltig). Auch unter diesen besonderen und ungewohnten Umst\u00e4nden konnten wir unser gutes Spiel vom Vormittag fortsetzen und f\u00fchrten immer bis zum 9:6. Dann lag die Zielkugel auf einem R\u00fccken zwischen zwei Pf\u00fctzen. Wir hatten die einzige Kugel auf dem R\u00fccken und der gegnerische Schie\u00dfer hatte sie verfehlt. Alle anderen Kugeln von uns und vom Gegner lagen links und rechts des R\u00fcckens in den Pf\u00fctzen. Wollten wir zuviel oder waren wir einfach nur unaufmerksam? Jedenfalls gelang uns, was dem Gegner misslungen war: Wir spielten mit unserer letzten Kugel die auf dem R\u00fccken liegende eigene Kugel an und die rollte samt der gespielten Kugel in die Pf\u00fctze. Bei n\u00e4herer Betrachtung des Dilemmas ein gro\u00dfer Schreck: Vier Kugeln des Gegners lagen in den Pf\u00fctzen n\u00e4her zum Schweinchen als unsere beste Kugel &#8211; dabei ging es immer nur um wenige Milimeter bzw. Zentimeter. Statt 10 : 6 f\u00fcr uns nun 9 : 10 f\u00fcr den Gegner. So etwas tut weh. Trotzdem blieben wir im Spiel und beim Stand von 12:12 musste die Entscheidung fallen. Leider brachten wir nicht mehr die notwendige Kugel ins Ziel und so war f\u00fcr uns nach dieser Partie das 19. Holstentorturnier f\u00fcr diesen Tag beendet. Reiner und Rainer hatten zur gleichen Zeit ihre\u00a0erste Partie in der KO-Runde knapp gewonnen, mussten dann aber eine Runde sp\u00e4ter auch die Segel streichen. Fazit dieses Tages: Im A-Turnier auszuscheiden ist besser als im D-Turnier auszuscheiden &#8211; hat man bis dahin doch zumindest\u00a0schon mal zwei Siege auf dem Konto. Wir konnten zufrieden sein und so konnten wir uns getrost einer l\u00e4ngeren Essenspause zuwenden.<\/p>\n<p>Frisch geduscht (warm!) und durch gutes Essen gest\u00e4rkt, machten sich Reiner und Walter am Nachmittag auf zum Turnierzentrum, um sich einige Spiele der Finalrunde anzusehen. Bald war auch ein Platz am carr\u00e9 d&#8217;honneur gefunden. direkt vor uns spielten in einer Viertelfinalpartie des A-Turniers unsere alten Bekannten Harry Khadouma und Marcello Avaria gegen ein Team aus D\u00e4nemark. Ein unterhaltsames Spiel, in dem das Duo aus dem Saarland jederzeit sicher spielte und klar mit 13 : 8 gewann. Anschlie\u00dfend konnten wir das Highlight des Halbfinals im A-Turnier beobachten. Steffen Kleemann und Stefan Thies spielten gegen das schwedische Team Patrik Wiik und Jonas Jakobsson, die uns schon am Nachmittag bei einer Partie gegen S\u00f6nke Backens und Jannik Schaake wegen extrem guter Schie\u00dfleistungen beeindruckt hatten. Diese Halbfinalpartie erwies sich als ein Festival der Schie\u00dfer. Das hatte zur Folge, dass auf dem Feld eine hervorragende \u00dcbersicht herrschte &#8211; oft waren nur ein oder zwei Kugeln auf dem Feld, der Rest war ins Aus geschossen. Absolut spektakul\u00e4r war eine Aufnahme etwa in der Mitte der Partie: Steffen hatte eine gute Kugel ca. 10-15 cm rechts vor die Zielkugel gelegt. In einer solchen Partie wird da nat\u00fcrlich sofort geschossen. Beeindruckend: Jonas geht in den Kreis, dreht sich um und wirft. Wie schon oft an diesem Tag gesehen, gibt es bei ihm keine lange Konzentrationsphase, sondern den direkten Schuss i.d.R. mit einer sehr hohen Trefferquote. So auch in diesem Fall: Steffens Kugel wird getroffen und aus dem Feld bef\u00f6rdert, aber Jonas&#8216; Kugel bleibt genau dort liegen, wo vorher Steffens Kugel lag. Lediglich einen kleinen Krater hatte der Schuss an dieser Stelle verursacht &#8211; ein lupenreines carreau sur place. Was dann folgte war allergr\u00f6\u00dftes Boule. Stefan schie\u00dft nat\u00fcrlich ebenfalls und trifft. Wieder bleibt die Schie\u00dferkugel im gleichem Loch liegen. Nun ist Jonas dran und l\u00e4sst sich nicht zweimal bitten: wieder carreau sur place. Und Stefan setzt dem Ganzen die Krone auf, indem er mit seinem Schuss wieder trifft und liegen bleibt &#8211; viermal hintereinander ein carreau sur place im gleichen Loch. Die Trib\u00fcne tobt &#8211; zumindest f\u00fcr P\u00e9tanqueverh\u00e4ltnisse. Ganz gro\u00dfer Sport wurde hier geboten und mit dieser Aufnahme kam gleichzeitig die Wende zu Gunsten von Steffen und Stefan &#8211; man konnte hier sehr gut beobachten, dass solche Aktionen auch bei Top-Spielern ihre mentalen Spuren hinterlassen. In der folgenden\u00a0Aufnahme schoss Jonas erstmals zwei L\u00f6cher hintereinander. Die weitere Verteidigung misslang und es folgte ein Kabinettst\u00fcck aus dem Taktiklehrbuch, das nach dem Turnier in Travem\u00fcnde sofort Eingang in das Ligatraining des BCR-Teams fand. Weniger zum Nachmachen &#8211; daf\u00fcr fehlt uns die absolute Schie\u00dfsicherheit &#8211; aber zum Nachdenken und als Anregung auch einmal an f\u00fcr uns ungew\u00f6hnliche L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten zu denken. Am Ende hie\u00df es dann 13 : 6 f\u00fcr Steffen und Stefan, die Ihren Beitrag zu einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen und beeindruckenden Spiel geliefert hatten. Im nachfolgenden Finale, das wir wegen der fortgeschrittenen Zeit (warum dauern gr\u00f6\u00dfere P\u00e9tanqueturniere nur immer bis nach Mitternacht?) nicht mehr ansehen konnten, unterlagen Steffen und Stefan dem Team Jan Garner und Martin Kuball aus Osterholz mit 13 : 8. Ein trotz des wirklich schlechten Wetters beeindruckender Turniertag war zu Ende und wir konnten uns ausruhen f\u00fcr Taten am Sonntag.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Bei diesen Verh\u00e4ltnissen am Samstag kann man verstehen, dass man lieber zu Hause bleibt. Warum m\u00fcssen bei so viel Wasser vom Himmel auch noch die Springbrunnen laufen? Das ist doch vergebliche Liebesm\u00fch.\" href=\"wp-content\/bilder\/2010-08-Travemuende-Wasser-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2010-08-Travemuende-Wasser-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Bei diesen Verh\u00e4ltnissen am Samstag kann man verstehen, dass man lieber zu Hause bleibt. Warum m\u00fcssen bei so viel Wasser vom Himmel auch noch die Springbrunnen laufen? Das ist doch vergebliche Liebesm\u00fch\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"155\" align=\"left\" \/> <\/a>Inge hatte bereits am Samstagnachmittag signalisiert, dass sie bei diesen Wetterbedingungen nicht nochmal am Sonntag nass werden und durchfrieren wollte &#8211; die Gesundheit geht dann doch vor. So wurde noch am Samstagabend Rainer Mayer anstelle von Inge f\u00fcr die sonnt\u00e4gliche Triplette-Formation bei der Turnierleitung gemeldet und bereits die erforderlichen Lizenzen hinterlegt. So war auch am Sonntagmorgen alles klar und es konnte sofort gestartet werden &#8211; bis auf ein paar Spieler, die in letzter Minute noch ihre \u00c4nderungen melden mussten. Das f\u00fchrte zum berechtigten \u00c4rger \u00fcber den \u00fcberaus gro\u00dfen \u00c4nderungsaufwand bei der Turnierleitung. \u00a0Die erste Partie gegen ein d\u00e4nisches Team konnten Walter, Reiner und Rainer klar und deutlich gewinnen. Trotzdem war schon hier zu sehen, dass die Sicherheit vom Vortag insbesondere bei Walter nicht mehr vorhanden war. Aber so, wie man ein Spiel nicht alleine gewinnt, verliert man auch kein Spiel alleine. Das Verlieren ereilte die Drei dann in der folgenden Partie gegen eine Mannschaft des Boule Team Rettmer. Damit ging es im B-Turnier weiter. Die erste KO-Runde f\u00fchrte uns gegen ein Jugendteam aus dem Kader von Niedersachsen und NRW. Diese Drei schienen sich vorgenommen zu haben, entweder im Sturm zu gewinnen oder krachend unter zu gehen &#8211; letzteres war dann der Fall: mit 13 : 1 konnte die Rheingauer \/ Saarl\u00e4nder Formation deutlich gewinnen. In der 2. KO-Runde des B-Turniers ging es wieder gegen eine der Mannschaften vom Boule Team Rettmer. Mental nicht mehr wirklich gut sortiert, spielten wir deutlich unter unseren M\u00f6glichkeiten und erhielten prompt die Quittung &#8211; Niederlage und Ausscheiden aus dem Turnier. Die deutlichen Unterschiede in den Leistungen zwischen Samstag und Sonntag werden zu denken geben, wenngleich im Boulespiel nicht ein Tag ist wie der andere.<\/p>\n<p>Fazit: Travem\u00fcnde 2010 war ein tolles Ereignis und wir waren mit unserem Abschneiden sehr zufrieden. Die Woche hat sehr gut gefallen, weil eben nicht nur Boule stattfand, sondern auch Zeit war f\u00fcr Anderes. Wir werden auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder dabei sein, wenn es hei\u00dft: Auf zum 20. Holstentorturnier.<br \/>\nUm noch ein wenig Stimmung von dieser Woche und diesem Turnier in Travem\u00fcnde zu verbreiten, hier eine <a title=\"Travem\u00fcnde 2010\" href=\"http:\/\/www.boule-im-rheingau.de\/wp-content\/album\/Travemuende-2010\/index.html\" target=\"_blank\">kleine Diaschau<\/a>.<\/p>\n<p>PS: Nicht vergessen wollen wir nat\u00fcrlich die Veranstalter von der Compagnie de Boule L\u00fcbeck, die unter der Leitung von Reinhard Schwertfeger eine tollen Job gemacht haben. F\u00fcr den Samstag 256 Spielfelder abzustecken, die gesamte Turnierorganisation von der Anmeldung \u00fcber die Organisation des Spielbetriebs bis zum unab\u00e4nderlich notwendigen Abbau durchzuziehen, bei der Verpflegung wirklich Gutes zu bieten und all das mit einer ausgepr\u00e4gten Freundlichkeit &#8211; das ist schon ein ganz, ganz dickes DANKESCH\u00d6N wert. M\u00e4dels und Jungs, Ihr habt das wirklich au\u00dferordentlich gut gemacht!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war eine wirklich beeindruckende Woche in Travem\u00fcnde mit einem tollen Bouleturnier-Wochenende zum Abschluss. Eins vorweg: Travem\u00fcnde 2010 war in jeder Hinsicht eine Reise wert! Am Montagnachmittag der Woche vor dem 19. Holstentorturnier waren Inge und Walter bereits in Travem\u00fcnde eingetroffen. Bereits Anfang M\u00e4rz hatten sie sich zu diesem inzwischen gr\u00f6\u00dften Bouleturnier in Deutschland angemeldet. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2289","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2289","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2289"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2289\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2289"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2289"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}