{"id":2159,"date":"2010-07-11T17:41:09","date_gmt":"2010-07-11T15:41:09","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2159"},"modified":"2023-10-17T10:20:15","modified_gmt":"2023-10-17T08:20:15","slug":"liga-verruckt-bc-rheingau-ist-dritter-tg-winkel-bleibt-zweiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=2159","title":{"rendered":"Liga verr\u00fcckt: BC RHEINGAU ist Dritter &#8211;<\/br>TG Winkel bleibt Zweiter"},"content":{"rendered":"<p>Ein Brutkasten mit \u00fcber 35 Grad im Schatten erwartete die Boulespieler am 3. Spieltag der P\u00e9tanque-Hessenliga in Gro\u00df-Rohrheim. Dabei waren die S\u00fcdvereine von der 2. Liga bis zur 4. Liga. Die Ausrichter vom ABC Gro\u00df-Rohrheim hatten sich mit Sitzgarnituren unter Zelten und zus\u00e4tzlichen Duschen alle M\u00fche gegeben, die vorhergesagten hei\u00dfen Temperaturen einigerma\u00dfen ertr\u00e4glich zu gestalten. Aber auf einem Sportplatz ist halt wenig Schatten zu erwarten und deshalb stand allen Spielerinnen und Spielern ein hei\u00dfer Tag bevor.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zwei Ausf\u00e4lle bereits im Vorfeld lie\u00dfen das Team des BC Rheingau auf 7 MitspielerInnen schrumpfen. Noch am Freitagabend wurde Klaus Jaeger als Ersatzspieler angeheuert und so die Sicherheit gegen\u00fcber hitzebedingten Ausf\u00e4llen vergr\u00f6\u00dfert. Noch \u00e4rger traf es das Team der TG Winkel, das mit sechs MitspielerInnen nur die Mindestmannschaftsst\u00e4rke an diesem Spieltag aufbieten konnte. Aber sowohl im einen wie im anderen Fall waren keine hitzebedingten Ausf\u00e4lle zu beklagen. Alle, nicht nur die Rheingauer, hielten sich an die mahnenden Worte des Ligaleiters Burkhard Klie, der bei der Begr\u00fc\u00dfung empfahl, viel zu trinken und immer eine Kopfbedeckung zu tragen und auf die MitspielerInnen zu achten. Da die angek\u00fcndigten unwetterartigen Hitzegewitter bis Spielende ausblieben, konnten wenigstens die Regensachen im Auto bleiben. Zeltpavillions der einzelnen Teams, um den pausierenden SpielerInnen ein wenig zus\u00e4tzlichen Schatten zu spenden,\u00a0\u00a0waren allerdings rund um den Sportplatz der absolute Renner.<\/p>\n<p>Hei\u00df wie das Wetter waren auch die Spiele und die Ergebnisse der verschiedenen Begegnungen in der Ligagruppe der beiden Rheingauer Teams. Das Team des BC Rheingau musste in der ersten Begegnung des Tages gegen den Mitbewerber um den Klassenerhalt, den 1. BC Seeheim antreten. Beide Teams hatten vor dem Spieltag zwei Siegpunkte, Seeheim stand aber mit der besseren Spielpunktedifferenz auf Platz 4 und BC RHEINGAU auf Platz 7. Die erste Spielrunde mit den beiden Tripletten war ein Ausweis der ausgeglichenen Spielst\u00e4rke beider Teams. Die Partien liefen direkt spiegelverkehrt. Bart, Eberhard und Reiner f\u00fchrten bereits 9 : 0 w\u00e4hrend Walter, Johann und Steffen mit 0 : 8 zur\u00fcck lagen. Pl\u00f6tzlich wendeten sich beide Spiele. Die jeweils zur\u00fcckliegende Mannschaft holte Punkt um Punkt auf. Letzlich wurden dann allerdings beide Spiele mit 13:10 bzw. 10:13 beendet. Ein umfassendes Unentschieden.<\/p>\n<p>Die Doubletten\u00a0 mussten also die Entscheidung bringen. Walter und Johann machten nach dem ungl\u00fccklich verlorenen Triplette Pause. So kam Klaus zu seinem ersten Ligaeinsatz. Zusammen mit Reiner spielten beide nach eigenen Bekunden einfach grottenschlecht und verloren schnell und ohne gro\u00dfe Aufst\u00e4nde mit 5:13. Der erhoffte Sieg gegen das Team aus Seeheim r\u00fcckte weit weg.<\/p>\n<p>Die Nerven der drau\u00dfen wartenden und beobachtenden Spieler waren bis zum Zerrei\u00dfen angespannt. Wir hatten den Eindruck, dass f\u00fcr die Beobachter ein Spiel noch schwerer sein kann, als es selbst zu spielen. Bart und Eberhard erk\u00e4mpften einen 13 : 11 Sieg und damit den Ausgleich der Begegnung. Nun lag mal wieder alles Hoffen auf unserem Super-Doublette Inge und Steffen, die in dieser Saison noch kein Spiel verloren haben. \u00dcber lange Zeit lagen beide in der Partie gegen Christel und Jean-Lui knapp zur\u00fcck. Beim Stand von 11 : 12 misslang Steffen dann noch ein Schu\u00df f\u00fcr Schluss. Also nur 12:12 statt Sieg. Die letzte Aufnahme wurde von zuschauenden Spielern beider Teams gespannt verfolgt. Eine von Inge vorgelegte Top-Kugel konnte von den Seeheimern nicht mehr entfernt und auch nicht besser gelegt werden und so war endlich der 13:12 Sieg geschafft und f\u00fcr das Team der f\u00fcr jeden Spieltag als Mindestziel anvisierte Siegpunkt erreicht. 3 : 2 gegen einen direkten Mitbewerber &#8211; in anderen Sportarten nennt man das, glaube ich, einen BIG POINT.<\/p>\n<p>Inzwischen war es 15:20 Uhr und die Rheingauer hatten gerade ihre erste Begegnung absolviert &#8211; die Seeheimer nat\u00fcrlich auch. Auf den anderen Pl\u00e4tzen hatte inzwischen schon die 2. Spielrunde begonnen. 15-20 Minuten Pause, ein wenig erfrischen, schnell etwas essen und trinken, dann ging es weiter gegen das Team\u00a0Bornheim Boules 3. Dieses Team\u00a0war vor dem 3. Spieltag einen Platz vor den Rheingauern ebenfalls mit zwei Siegpunkten in der Tabelle platziert. Auch die Bornheimer hatten ihre erste Begegnung an diesem Tag gewonnen: 4 : 1 gegen Arheilgen. Also wieder zwei punktgleiche Teams und wieder ging es um\u00a0Big Points.<\/p>\n<p>Die Bornheimer SpielerInnen, die ein wenig l\u00e4nger\u00a0pausieren konnten, hatten vorgeschlagen, ein Spielfeld in der Ecke des Sportplatzes zu nutzen, auf welche inzwischen etwas Schatten von den nahen B\u00e4umen des Parkplatzes fiel. Dieser Vorschlag wurde von den Rheingauern gerne angenommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Tripletten wurde die Formation ein wenig ge\u00e4ndert. Mit Bart und Eberhard spielte nun Walter an Stelle von Reiner. Klaus kam zu seinem zweiten Einsatz in der Tripletteformation mit Johann und Steffen. Beide Spiele zogen sich endlos hin. Nicht dass langsam gespielt wurde &#8211; aber wenn man immer nur Punkt f\u00fcr Punkt holt und so \u00fcber 20 Aufnahmen spielen muss, dauert das halt seine Zeit. Ein Schie\u00dferwechsel von Steffen zu Eberhard brachte die erste gewonnene Partie: Ein Carreauschu\u00df von Johann war ein w\u00fcrdiges Finale zu einem 13 : 11 Sieg, der gleichzeitig das erste gewonnene Ligaspiel f\u00fcr Klaus bedeutete. Sehr viel enger ging es in der anderen Partie zu. Nach immer wieder wechselnder F\u00fchrung stand es 11 : 12 gegen die Rheingauer und eine Kugel des Gegners lag auf Punkt. Walter, der inzwischen an Stelle von Eberhard scho\u00df, musste also unbedingt treffen. Lange Konzentration, alles genau so wie man es im Training macht und Schuss auf die versteckte gegnerische Kugel &#8211; Treffer, ein Casquette (die gegnerische Kugel wird im Bogen genau auf den Hut \/ Kopf getroffen und springt anschlie\u00dfend durch die aufgenommene Energie\u00a0der abprallenden Schusskugel hinterher). Ein toller Schuss und das auch noch zu einem ausgesprochen wichtigen Zeitpunkt &#8211; da macht es fast nichts, dass man vorher x-mal daneben gesemmelt hat. Nun stand es 12 : 12. Bart legte wieder vor und diese Kugel sollte, ohne dass man das zu diesem Zeitpunkt schon ahnen konnte, bereits die Siegkugel sein. Wie so oft bringt eine solch spektakul\u00e4re Aktion in der Folge einen fast leichten Punkt. Alle, sowohl die Borheimer als auch die Rheingauer waren von diesem spannenden Spiel begeistert. Allerdings war wieder viel Zeit vergangen und die Aussicht, noch das WM-Spiel um den 3. Platz zwischen Uruguay und Deutschland\u00a0von Beginn an sehen zu k\u00f6nnen, schwand zusehends. Aber hier stand es erst mal 2 : 0 f\u00fcr die Rheingauer. Nur noch ein gewonnenes Spiel und der Sack war zu.<\/p>\n<p>Vor der Aufstellung der Doubletten wurden alle SpielerInnen noch einmal abgefragt, wie denn die konditionelle Lage nach diesem extrem langen Spieltag sei &#8211; au\u00dfer uns spielte kaum noch jemand auf dem Platz und die Organisatoren warteten nicht nur auf uns, sondern begannen an entfernten Stellen schon mit dem Abbau.<\/p>\n<p>Dann stand fest: Walter und Reiner spielen in der seit dem Winter nicht mehr gespielten Formation gegen Maik und Horst, der bereits im Triplette durch hohe Treffsicherheit bei den Sch\u00fcssen aufgefallen war. Bart und Eberhard stellen in bew\u00e4hrter Weise die zweite Formation und als drittes Team gehen wieder Inge und Steffen an den Start.<\/p>\n<p>In dieser Runde sorgten Walter und Reiner mit zwingendem Spiel &#8211; fast wie in alten Zeiten &#8211; f\u00fcr einen klaren Sieg (13 : 4) und damit f\u00fcr Entspannung in den beiden anderen Spielen. Inge und Steffen hatten es gegen Andrea und Christian ausgesprochen schwer und konnten ihre Siegesserie nicht fortsetzen &#8211; 6 : 13, die Luft war irgendwie raus. Unter der Augen des Ligaobmanns wurde nun noch die letzte Partie dieses Spieltages zu Ende gespielt. Alle warteten auf uns. Endlich &#8211; 13 : 8 f\u00fcr Bart und Eberhard und damit in der Endabrechnung ein 4 : 1 f\u00fcr das Rheingauer Team.<\/p>\n<p>Damit war an diesem Spieltag das gesetzte Ziel quasi \u00fcbererf\u00fcllt. Zwei Siegpunkte und 7 : 3 Spielpunkte. Das war doch wirklich Grund zur Freude. Walter hatte inzwischen die anderen Ergebnisse bei der Turnierleitung erfragt. Leider setzte sich an diesem Spieltag das fort, was schon an den vergangenen Spieltagen zu registrieren war: In dieser Ligagruppe kann fast jeder jeden schlagen und tut es auch. Nachdem das Team der TG Winkel in der ersten Begegnung noch mit 3 : 2 gegen J\u00fcgesheim gewonnen hatte, verlor man\u00a0anschlie\u00dfend mit 2 : 3 gegen Seeheim, die damit ihre Niederlage aus der ersten Spielrunde gegen den BC RHEINGAU wieder ausglichen. Noch toller erging es\u00a0der anderen Spitzenmannschaft: Im Spiel der punktgleichen Spitzenreiter fertigte der TSV Raunheim das Team LBJ Wiesbaden 2 mit 5 : 0 ab. Die Wiesbadener verloren anschlie\u00dfend auch noch gegen die SG Arheilgen und verabschiedeten sich so aus der aktuellen Spitzengruppe. Genauso wie Winkel verpasste auch Raunheim in der 2. Spielrunde die alleinige Tabellenf\u00fchrung:\u00a02 : 3 gegen BC Tromm 2 &#8211; wirklich gerechnet hatte auch damit keiner. So blieb die\u00a0insgeheim erhoffte Sch\u00fctzenhilfe f\u00fcr das Team des BC RHEINGAU aus und die privat errechnete Tabelle zeigt ein sonderbares Bild: An Platz 1 und 2 liegen wie schon vor diesem Spieltag der TSV Raunheim und die TG Winkel, nun mit jeweils f\u00fcnf Siegen. Platz 3, man h\u00f6re und staune, belegt das Team der BC RHEINGAU, vorger\u00fcckt vom 7. Tabellenplatz. Gar vom 9. Tabellenplatz r\u00fcckte das Team CdP Dieburg 2 vor, die an diesem Tag ebenfalls zwei Siege mit jeweils 4:1 feiern konnten. F\u00fcnfter mit nach wie vor ebenfalls vier Siegen ist Wiesbaden. Seeheim,\u00a0Bornheim, Tromm und Arheilgen folgen mit jeweils drei Siegen. Schon ein St\u00fcck weit abgeschlagen bleibt J\u00fcgesheim mit nur einem Sieg auf dem letzten Platz.<\/p>\n<p>Fazit: Es ist kaum zu glauben, aber die vier erreichten Siegpunkte reichen den Spielerinnen und Spielern des BC RHEINGAU noch nicht zum sicheren Klassenerhalt. Wenn\u00a0in den ausstehenden Begegnungen weiterhin so unvorhersehbar gewonnen und verloren wird, ist in dieser Gruppe noch fast alles m\u00f6glich. Aber, lassen wir uns nicht bange machen: Ein 3. Platz nach dem dritten Spieltag ist viel mehr, als wir jemals erwartet hatten und nun konzentrieren wir uns auf den letzten Spieltag am 4. September auf der Tromm, wo wir zuerst gegen die Gastgeber von der Tromm und dann gegen den\u00a0derzeitigen Spitzenreiter TSV Raunheim antreten m\u00fcssen. Bis dahin werden wir weiter flei\u00dfig trainieren und dem Rat von Klaus\u00a0Mohr aus dem letzten Trainingwochenende folgen und unsere Schie\u00dfresultate deutlich verbessern &#8211; dann kann nichts mehr schief gehen.<\/p>\n<p>Bis dahin genie\u00dfen wir den Sommer, gratulieren den Spielerinnen und Spielern des BC RHEINGAU zu einem tollen 3. Platz und den Spielerinnen und Spielern der TG Winkel zu einem noch besseren 2. Platz. Gl\u00fcckwunsch, sch\u00f6ne Sommerferien und auf ein erfolgreiches Spiel am letzten Spieltag der Saison.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Brutkasten mit \u00fcber 35 Grad im Schatten erwartete die Boulespieler am 3. Spieltag der P\u00e9tanque-Hessenliga in Gro\u00df-Rohrheim. Dabei waren die S\u00fcdvereine von der 2. Liga bis zur 4. Liga. Die Ausrichter vom ABC Gro\u00df-Rohrheim hatten sich mit Sitzgarnituren unter Zelten und zus\u00e4tzlichen Duschen alle M\u00fche gegeben, die vorhergesagten hei\u00dfen Temperaturen einigerma\u00dfen ertr\u00e4glich zu gestalten. 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