{"id":119,"date":"2008-08-22T15:50:48","date_gmt":"2008-08-22T14:50:48","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=119"},"modified":"2014-11-04T17:29:19","modified_gmt":"2014-11-04T16:29:19","slug":"das-holstentorturnier-in-travemunde-eine-andere-dimension-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=119","title":{"rendered":"Das Holstentorturnier in Travem\u00fcnde: <\/br> Eine andere Dimension (2)"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Gewusel im Br\u00fcgmanngarten zwischen Kurhaus und Ostseestrand - dazwischen wird Boule gespielt. Eine einmalige Atmosph\u00e4re.\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-11-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-11-240.jpg\" alt=\"Gewusel im Br\u00fcgmanngarten zwischen Kurhaus und Ostseestrand - dazwischen wird Boule gespielt. Eine einmalige Atmosph\u00e4re.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Sonntagmorgen &#8211; 9:00 Uhr: Inge und Walter sitzen noch beim Fr\u00fchst\u00fcck. Heute spielen die Beiden nicht und deshalb ist noch etwas Zeit. Es wird bestimmt wieder einen &#8222;offiziellen Teil&#8220; geben und so hat man auch etwas sp\u00e4ter gute Chancen, rechtzeitig zu den ersten Spielen zu kommen. Genauso ist es. Als die Beiden zum Turniergel\u00e4nde kommen, ist gerade die 1. Runde ausgelost. Heute trennen sich die Beiden: Inge geht zum Strand &#8211; Walter will einige Triplettespiele beobachten und heftet sich erst einmal an die Fersen von Maike, Patrick und Jochen (Jay-Jay) aus Rockenhausen. Die Wahl erweist sich als richtig &#8211; es geht zu einem Spielfeld direkt neben den Wasserspielen auf der Kurpromenade und nebendran spielen Jan Garner, Martin Kuball und Jannik Schaake gegen ein Team vom SV Odin, dem Heimatverein von Jan.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Ein gutes Beispiel f\u00fcr Teamzusammengeh\u00f6rigkeit und Konzentration: Martin Kuball, Jannik Schaake und Jan Garner im Spiel gegen die Mannschaft vom SV Odin. Fast perfekt - denn ein gemeinsames Trikot h\u00e4tte sich im Fundus der drei Spieler sicher auch noch gefunden - f\u00fcr die Spieler aus Tunesien, Frankreich, Madagaskar und viele andere eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-8-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-8-240.jpg\" alt=\"Ein gutes Beispiel f\u00fcr Teamzusammengeh\u00f6rigkeit und Konzentration: Martin Kuball, Jannik Schaake und Jan Garner im Spiel gegen die Mannschaft vom SV Odin. Fast perfekt - denn ein gemeinsames Trikot h\u00e4tte sich im Fundus der drei Spieler sicher auch noch gefunden - f\u00fcr die Spieler aus Tunesien, Frankreich, Madagaskar und viele andere eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Da das Team aus Rockenhausen auf einer Bahn spielt, die weiter weg liegt, konzentriert sich Walter auf das Spiel direkt vor ihm. Jan, Martin und Jannick sind den schon etwas \u00e4lteren Herren vom SV Odin deutlich \u00fcberlegen. Trotzdem ist hohe Konzentration angesagt &#8211; wie viele Spiele wurden schon verloren, weil man den Gegner untersch\u00e4tzte. Ehe man sich versieht, ger\u00e4t man in R\u00fcckstand und der Gegner w\u00e4chst \u00fcber sich hinaus. Das sollte hier an diesem Tag nicht passieren. Der Boden, der so leicht aussah, erweist sich als sehr\u00a0 t\u00fcckisch. Doch hier spielt schlie\u00dflich der Kern der Deutschen Nationalmannschaft und so finden die drei Spieler Mittel, auch auf schwierigem Boden die notwendigen Punkte zu machen. Aber auch in einem solchen Spiel gibt es viele interessante Kleinigkeiten zu beobachten: So wird beim Triplette auf die erste gegnerische Kugel offensichtlich nur einmal geschossen &#8211; geht der Schu\u00df daneben, wird erst einmal gelegt. Eine Beobachtung, die sich sp\u00e4ter bei anderen\u00a0Top-Mannschaften wiederholt. Das Nationalmannschaftsteam gewinnt die Partie deutlich.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Gewonnen - Gl\u00fcckwunsch! Jochen, Maike und Patrick (in den olivgr\u00fcnen Trikots) nehmen die Gratulation des P\u00e9tanqueteam Ukraine entgegen.\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-7-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-7-240.jpg\" alt=\"Gewonnen - Gl\u00fcckwunsch! Jochen, Maike und Patrick (in den olivgr\u00fcnen Trikots) nehmen die Gratulation des P\u00e9tanqueteam Ukraine entgegen.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Inzwischen sind auch\u00a0die Rockenhausener\u00a0in ihrer ersten Begegnung siegreich. Man wartet noch auf den Gegner. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus: Es ist das P\u00e9tanqueteam Ukraine! Aufstellen zum <a href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-13.jpg\" target=\"_blank\">Mannschaftsfoto<\/a> hinter den Wasserspielen\u00a0und dann kann es losgehen. Maike legt perfekt und sofort ist Druck aufgebaut. Aber das\u00a0Team aus der Ukraine, das erstmals an diesem Turnier teilnimmt, zeigt sich der Anforderung gewachsen. Der Schie\u00dfer bef\u00f6rdert die Kugel souver\u00e4n ins Aus. Ist das Team aus Rockenhausen irritiert? Jedenfalls gelingt in dieser ersten Aufnahme nicht mehr viel und schon liegt man 0 : 4 zur\u00fcck. Aber jetzt macht sich die Erfahrung aus der Bundesligazugeh\u00f6rigkeit im vergangenen Jahr bemerkbar. Keine Anzeichen von Nervosit\u00e4t und ein immer sicherer werdender Sch\u00fctze Jay-Jay &#8211; und wenn es eng wird, ist auch noch Patrick da.\u00a0So kommt man \u00fcber 2 : 4, 5 : 4, 8 : 4 und 10 : 4 langsam auf die Siegerstra\u00dfe. Jetzt nur nicht mehr leichtsinnig werden. Der Schie\u00dfer der Ukraine scheint nach einigen Fehlsch\u00fcssen total verunsichert. So ist es dann f\u00fcr Maike, Patrick und Jay-Jay ein Leichtes \u00fcber 11 : 4 zum 13 : 4 &#8222;einzulochen&#8220;. Bravo und herzlichen Gl\u00fcckwunsch. Die Drei sind im A-Turnier und werden in dieser Form hoffentlich noch viel erreichen.<\/p>\n<p>Hoffnungen, die am fr\u00fchen Morgen erbl\u00fchen, laufen Gefahr, in der Sonne des Mittags dahin zu welken. So erging es leider auch dem Team aus Rockenhausen in der Cadrage gegen Ruth Seebach, Andi Globig und Thomas Porcher aus Essen. Nach einem guten Start und eine 5:0 F\u00fchrung fing man sich vier Punkte durch den Gegner ein. &#8222;Zwei L\u00f6cher schie\u00dfen ist einfach zu viel&#8220; so der Kommentar von Esther, der Vorsitzenden der Boulefreunde &#8218;Le Cochonnet&#8216; aus Rockenhausen. Mit einer anschlie\u00dfenden 3-Punkte-Aufnahme zum 7 : 4 schien das Tief \u00fcberwunden. Aber inzwischen hatte man den Gegner stark gemacht und die drei aus NRW kamen immer besser ins Spiel. 7 : 13 hie\u00df es am Ende und auch f\u00fcr dieses Team war das Turnier damit beendet. Schade, es w\u00e4re mehr drin gewesen.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Ein Erinnerungsfoto f\u00fcr das Vereinsheim: 'Die Erneuerten' (Ursula Schr\u00f6der, J\u00fcrgen Schr\u00f6der und Hermann B\u00fcchel aus Kr\u00e4henwinkel) nach ihrem Spiel gegen die tunesische Nationalmannschaft (Khaled Bougriba, Mootez El Manaa  und Mohamed Ferjani).\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-4-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-4-240.jpg\" alt=\"Ein Erinnerungsfoto f\u00fcr das Vereinsheim: 'Die Erneuerten' (Ursula Schr\u00f6der, J\u00fcrgen Schr\u00f6der und Hermann B\u00fcchel aus Kr\u00e4henwinkel) nach ihrem Spiel gegen die tunesische Nationalmannschaft (Khaled Bougriba, Mootez El Manaa  und Mohamed Ferjani).\" width=\"240\" height=\"210\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Nach der Mittagspause ergab sich dann im 16-tel Finale eine bemerkenswerte Partie: Ein, mit Verlaub, im Alter etwas fortgeschrittenes Team aus Kr\u00e4henwinkel war gegen die tunesische Nationalmannschaft mit Momo und seinen beiden jungen Mitspielern, die \u00fcbrigens gestern das Doubletteturnier gegen die Franzosen gewonnen hatten, ausgelost. &#8222;Die Erneuerten&#8220; &#8211; so wies sie die Aufschrift auf ihrem Trikot aus, nahmen das Los mit heiterer Gelassenheit. &#8222;Was kann einem schon Besseres passieren, als gegen einen Vizeweltmeister aus dem Turnier zu fliegen?&#8220; Also, noch schnell ein paar Fotos f\u00fcrs Vereinsheim und dann konnte es losgehen. Die Nervosit\u00e4t war aber nicht zu \u00fcbersehen und so fragte jemand im Hintergrund nach der ersten Kugel &#8222;Wie haben die das nur bis hierher geschafft?&#8220; Nun, ganz einfach &#8211; sie haben ihre Spiele gewonnen! Dass dies nicht unberechtigt war, zeigte sich dann im Verlauf der Partie. Einige sehr gut gelegte Kugeln und einige prachtvolle Sch\u00fcsse der Schie\u00dferin Ursula Schr\u00f6der reichten nicht aus, gegen das \u00fcberlegene Team aus Nordafrika auch nur einen Blumentopf zu gewinnen. Nun zeigte sich nicht nur die sportliche sondern auch die menschliche Gr\u00f6\u00dfe von Momo: Wo viele andere Spieler nach Entgegennahme der Gratulation wortlos verschwinden, parlierte Momo ganz entspannt mit den Spielern der gegnerischen Mannschaft. Insofern ist es nat\u00fcrlich ein Vorteil in diesem Sport, wenn man der franz\u00f6sischen Sprache m\u00e4chtig ist. Ein kurzes aber sch\u00f6nes Spiel mit einem ausgesprochen freundlichen Nachklang.<\/p>\n<p>Aber dann hagelt es \u00dcberraschungen: Julian Bua, gestern noch im Finale scheidet heute in einer anderen franz\u00f6sischen Mannschaft am Ende ohne Gegenwehr gegen Jan, Martin und Jannik aus. Sascha L\u00f6h, Jo Neu und S\u00f6nke Backens setzen sich nach hartem Kampf mit 13 : 12 gegen ein madegassisches Team durch. Die Spiele laufen nun wegen unterschiedlich langer Dauer der einzelnen Begegnungen etwas auseinander. So entwickelt sich im Viertelfinale zwischen Jan, Martin und Jannik gegen Fahreddin Hass, R\u00fcdiger Kaiser und Robert Haag ein wahrer Krimi. bereits 10 : 3 f\u00fchrt die Mannschaft um Jan und sieht wie der sichere Sieger aus. Die Mannschaft um Fahri, einmal im Besitz des Schweinchens wirft dieses nun konsequent auf 10 m. &#8222;Lieber nochmal neu werfen als zu kurz&#8220; scheint das Motto. Und Fahri hat jetzt keinen einzigen Fehlschuss mehr. Punkt um Punkt des gro\u00dfen Vorsprungs geht verloren. Beim Stand von 11 : 9 werden auch die Nationalspieler sichtbar nerv\u00f6s. Diskussionen um die richtige Aktion sind offensichtlicher Beleg f\u00fcr die Verunsicherung. Fahri als der erfahrenste in seinem Team sorgt f\u00fcr Ruhe und Gelassenheit, obwohl die Nerven sicher zum Zerrei\u00dfen angespannt sind. Nun kommt an ein paar Stellen auch noch Gl\u00fcck dazu, aber man profitiert auch von Fehlern des Gegners. Da nun auch der Milieu in einigen kritischen Situationen trifft, w\u00e4hrend sich beim Gegner die Fehlsch\u00fcsse mehren, ist das Ergebnis letztlich keine \u00dcberraschung mehr: 13 : 12 f\u00fcr die Mannschaft um Fahri, die ihren Sieg gegen den Favoriten ausgelassen feiert. Gef\u00fchlt ca 2,5 Stunden f\u00fcr diese nicht enden wollende Partie ist aber einfach zu lange. Hier sollten sich die Spieler ein Beispiel an den tunesischen oder franz\u00f6sischen Spielern nehmen, die sehr viel schneller zur Tat schreiten. Wo ist z.B. der Sinn zu sehen, wenn Jannik bei einer zu schie\u00dfenden gegnerischen Kugel 2 1\/2 mal das Gel\u00e4nde akribisch inspiziert um dann letztlich doch aufer zu schie\u00dfen? Khaled, Mootez oder Julien gehen in einem solchen Fall in den Kreis und tun, was zu tun ist &#8211; und sie treffen! Ruck zuck und ohne lange Wanderungen. Das verk\u00fcrzt die Spiele betr\u00e4chtlich und vielleicht, falls es einmal zum Standard werden sollte, kann man dann ein Finale sehen, ohne bis nach Mitternacht warten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Diesmal war es jedenfalls nicht so und deshalb war nach dem Viertelfinale f\u00fcr unsere beiden Rheingauer Schluss &#8211; trotz inzwischen nachgeholter Pullover und Str\u00fcmpfe zur Vervollst\u00e4ndigung der sommerlichen Kleidung wurde es nun einfach zu k\u00fchl und au\u00dferdem macht ein solch langer Tag doch sichtbar m\u00fcde &#8211; das gilt auch f\u00fcr einige Spieler. Das war dann vermutlich auch der Grund, warum an beiden Tagen, wie man h\u00f6rt, kein Finale gespielt wurde &#8211; Schade.<\/p>\n<p>So blieb nur das Internet mit der Ver\u00f6ffentlichung der Schlussplatzierung, um festzustellen, dass Mootez Manaa, Khaled Bougriba, diesmal zusammen mit Amine Ayari (? ich meine, die Beiden h\u00e4tten mit Momo gespielt?) nach dem gestrigen Doublette auch das heutige Triplette-Turnier gewonnen haben. Erfreulich dass sich Sascha L\u00f6h, Jo Neu und S\u00f6nke Backens auf den 2. Platz schieben und mit Fahreddin Hass, R\u00fcdiger Kaiser und Robert Haag sich ein weiteres Team aus der deutschen P\u00e9tanqueszene auf Platz 3 gegen die starke internationale Konkurrenz behaupten konnte.<\/p>\n<p>Fazit:<br \/>\n<a class=\"thickbox\" title=\"Auch ein f\u00fcr Bouleturniere ein wenig ausgefallenes Outfit ist Beleg f\u00fcr die Stimmung bei diesem Turnier: Man ist v\u00f6llig entspannt aber wahrt immer die Form. Ein wenig hanseatisch eben. Im Hintergrund arbeitet die Turnierleitung an den Anzeigetafeln.\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-9-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-9-240.jpg\" alt=\"Auch ein f\u00fcr Bouleturniere ein wenig ausgefallenes Outfit ist Beleg f\u00fcr die Stimmung bei diesem Turnier: Man ist v\u00f6llig entspannt aber wahrt immer die Form. Ein wenig hanseatisch eben. Im Hintergrund arbeitet die Turnierleitung an den Anzeigetafeln.\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"10\" \/> <\/a>Das Holstentortunier ist ein besonderes Turnier! Neben nationalen und internationalen Top-Teams spielen Hobbymannschaften, von denen manche kaum \u00fcber das Anf\u00e4ngerstadium hinaus gekommen sind. Aber sie spielen mit einer Begeisterung, die kaum zu \u00fcberbieten ist. So ist die gr\u00f6\u00dfte Stimmung sicher im D-Turnier, wenngleich der eine oder andere Jubel ausschlie\u00dflich einem gl\u00fccklichen Wurf oder Spielzug gilt. Das tut aber der Freude keinen Abbruch.<\/p>\n<p>Es fiel auf, dass, soweit wir das beobachten konnten, Alkohol <strong>w\u00e4hrend der Spiele<\/strong> keine Rolle spielte (bis auf eine unr\u00fchmliche Ausnahme) &#8211; nachdem man ausgeschieden ist, kann man immer noch den Turniertag beim einen oder anderen Bier, Wein oder Pastis ausklingen lassen. Uns\u00e4gliche Kommentare mancher Zuschauer signalisierten, dass vielleicht letztlich doch ein Getr\u00e4nk zuviel konsumiert wurde. Ansonsten zeichnet sich das Turnier durch eine sehr entspannte Atmosph\u00e4re aus. Die Turnierleitung arbeitet mit gro\u00dfem Einsatz und \u00fcberaus genau. Die vielen Helfer\u00a0von der Verpflegung \u00fcber die Abgrenzung der Pl\u00e4tze bis hin zum THW, das die Beleuchtung bereit stellte, haben viele flei\u00dfige H\u00e4nde daf\u00fcr gesorgt, dass viele Boulefreunde aus vielen L\u00e4ndern ein wunderbares Wochenende in Travem\u00fcnde hatten. Die Spielgelegenheiten rund um den Br\u00fcgmanngarten sind vorbildlich, insbesondere F\u00fcr andere Gemeinden, die immer noch glauben, Pl\u00e4tze &#8222;pflegeleicht&#8220; mit Steinen oder Platten zupflastern zu m\u00fcssen. Wie sch\u00f6n eine wassergebundene Wegedecke mit Kiesauflage aussehen kann wird hier deutlich &#8211; vorbildlich und bestens nicht nur f\u00fcr das Boulespiel geeignet.\u00a0Alles hat an diesem Wochenende gestimmt &#8211; daf\u00fcr stellvertretend an Reinhard Schwertfeger einen ganz herzlichen Dank, den er sicher seiner Mitstreitern weiter gibt. Dass man keine Chance hat, zu einer vertretbaren Zeit das Finale (so es denn \u00fcberhaupt noch gespielt wird) zu sehen, ist ein Mangel, den Travem\u00fcnde leider mit vielen anderen Turnieren teilt. Hier sollte man wirklich beginnen, nach L\u00f6sungen zu suchen.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Jahr kann, nein muss man rechtzeitig daran denken, sich einen Startplatz zu sichern und\u00a0dann hei\u00dft es wieder &#8222;Boule zwischen Strand und Kurhaus mit der Stimmung der gro\u00dfen Seefahrt im Hintergrund. Tsch\u00fcss CdB und bis zum n\u00e4chsten Mal!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntagmorgen &#8211; 9:00 Uhr: Inge und Walter sitzen noch beim Fr\u00fchst\u00fcck. Heute spielen die Beiden nicht und deshalb ist noch etwas Zeit. Es wird bestimmt wieder einen &#8222;offiziellen Teil&#8220; geben und so hat man auch etwas sp\u00e4ter gute Chancen, rechtzeitig zu den ersten Spielen zu kommen. Genauso ist es. 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