{"id":118,"date":"2008-08-21T22:58:16","date_gmt":"2008-08-21T21:58:16","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=118"},"modified":"2014-10-31T15:32:48","modified_gmt":"2014-10-31T14:32:48","slug":"das-holstentorturnier-in-travemunde-eine-andere-dimension-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=118","title":{"rendered":"Das Holstentorturnier in Travem\u00fcnde: <\/br>Eine andere Dimension (1)"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Inge und Walter mitten im Br\u00fcgmanngarten im Spiel der Cadrage gegen ein Team aus Hamburg.\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-3-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-3-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Inge und Walter mitten im Br\u00fcgmanngarten im Spiel der Cadrage gegen ein Team aus Hamburg.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Samstag, 16. August, 9:00 Uhr: ein kleines Abenteuer wird Realit\u00e4t. Inge und Walter Weishaupt stehen vor der B\u00fchne im Br\u00fcgmanngarten in Travem\u00fcnde und sind ein wenig nev\u00f6s: Vor Ihnen liegt die Teilnahme am gr\u00f6\u00dften Bouleturnier Deutschlands, dem Holstentorturnier in Travem\u00fcnde.<\/p>\n<p>Die beiden sind gestern aus Nordfriesland her\u00fcber gekommen nach Travem\u00fcnde. Dort war es st\u00fcrmisch und regnerisch &#8211; hier scheint die Sonne und ein wundersch\u00f6ner Sonnentag k\u00fcndigt sich an. Bei Radtouren und ein wenig Bouletraining haben sich die beiden vorbereitet. Man hat die weite Reise nach Schleswig-Holstein einfach mit ein paar Urlaubstagen mit Freunden verbunden. Auch in Travem\u00fcnde will man noch ein paar Tage bleiben. Aber heute soll Boule gespielt werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ein erster Blick auf die abgegrenzten Bahnen hat bereits gestern abend die Dimension dieses Turniers verdeutlicht: Da wurde eine Bahn mit der Nummer 230 gesichtet. Sollte man doch mehr als die urspr\u00fcnglich als Grenze gesetzten 400 Doubletteteams angenommen haben? Die Starterliste nach der Einschreibung der angemeldeten Teams umfasst schlie\u00dflich 443 Teams.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Reinhard Schwertfeger vom Veranstalter 'Compagnie de Boule L\u00fcbeck' und Kurdirektor Uwe Kirchhoff begr\u00fc\u00dfen die Mannschaft aus Madagaskar und verteilen kleine Begr\u00fc\u00dfungsgeschenke. Zouha Majdoub, die Vertreterin der tunesischen Botschaft, B\u00fcrgermeister Bernd Saxe und der Vizepr\u00e4sident Kommunikation des DPV, Lutz-R\u00fcdiger Busse beobachten im Hintergrund.\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-5-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-5-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Reinhard Schwertfeger vom Veranstalter 'Compagnie de Boule L\u00fcbeck' und Kurdirektor Uwe Kirchhoff begr\u00fc\u00dfen die Mannschaft aus Madagaskar und verteilen kleine Begr\u00fc\u00dfungsgeschenke. Zouha Majdoub, die Vertreterin der tunesischen Botschaft, B\u00fcrgermeister Bernd Saxe und der Vizepr\u00e4sident Kommunikation des DPV, Lutz-R\u00fcdiger Busse beobachten im Hintergrund.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"right\" \/> <\/a>Die Anmeldung war ausschlie\u00dflich per eMail m\u00f6glich. Wenige Tage vor dem Turnier wurde die Anmeldebest\u00e4tigung und die Startnummer per eMail \u00fcbermittelt. Mit diesen Unterlagen meldet man sich an einem der f\u00fcnf Anmeldetische. Man erh\u00e4lt einen Button mit der Startnummer und noch ein paar weitere Informationen. Nun kann es also losgehen. Noch nicht ganz! Erst m\u00fcssen noch die Ehreng\u00e4ste begr\u00fc\u00dft werden und der B\u00fcrgermeister der Hansestadt L\u00fcbeck seine Gru\u00dfworte sprechen. Dann werden die ausl\u00e4ndischen Gastmannschaften vorgestellt: Kroatien mit seiner WM-Mannschaft, Schweden mit dem Reinhard-Schwertfeger-Fan-Club, Holland, Frankreich, Ukraine, Madagaskar mit &#8222;Carlos&#8220;, dem Weltmeister der Tireure usw. &#8211; und immer noch fehlt der Ehrengast des diesj\u00e4hrigen Turniers: Die tunesische Nationalmannschaft mit ihrem Trainer und u.a. den Vizeweltmeistern Mohamed &#8222;Momo&#8220; Ferjani und Monia Sahal. Die haben sich auf dem Weg von Hamburg nach Travem\u00fcnde ganz einfach verfahren.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Inge und Walter vor ihrem Start beim gr\u00f6\u00dften Bouleturnier Deutschlands - die gr\u00fcnen Trikots sind weithin zu sehen und fallen auch im gr\u00f6\u00dften Gedr\u00e4nge noch auf.\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-10-150.jpg\" border=\"0\" alt=\"Inge und Walter vor ihrem Start beim gr\u00f6\u00dften Bouleturnier Deutschlands - die gr\u00fcnen Trikots sind weithin zu sehen und fallen auch im gr\u00f6\u00dften Gedr\u00e4nge noch auf.\" hspace=\"10\" width=\"150\" height=\"301\" align=\"left\" \/> <\/a>Endlich sind alle Mannschaften komplett. Es ist 11:00 Uhr und das Turnier kann starten. Gespielt wird im \u00fcblichen Modus des A-C-B-D &#8211; ko. Hier haben sich die Veranstalter von der Compagnie de Boule aus L\u00fcbeck etwas Pfiffiges einfallen lassen: Die Bahnen sind ausgelost und zugeteilt. Die beiden ersten Runden werden unter den vier Mannschaften der nebeneinanderliegenden Bahnen ausgespielt ohne erneutes Losen. Also spielen in der zweiten Runde: Gewinner ungerade Bahnnummer gegen Gewinner gerade Bahnnummer; genauso die Verlierer der beiden Bahnen. Damit ist die Aufteilung der Gruppen A,B,C,D bereits sehr schnell abgeschlossen. Genial einfach.<\/p>\n<p>F\u00fcr Inge und Walter bringt die erste Begegnung nach \u00fcberaus engem Verlauf einen Sieg gegen ein Team aus Neum\u00fcnster. Damit ist der ansonsten &#8222;\u00fcbliche&#8220; Gang in die Gruppe C schon mal gestoppt und Inges Minimalziel mindestens eines Sieges bei diesem Turnier bereits erreicht. Da man immer nur einen Punkt nach dem anderen\u00a0geholt oder abgegeben hat, sind nach Beendigung der Partie die n\u00e4chsten Gegner erst einmal aus Ihrer Ruhephase aufzuwecken. Gegen ein Team aus Berlin geht es nun in der Partie der Erstrundengewinner. Schnell ist ein ordentlicher Vorsprung herausgearbeitet: 9 : 3. Aber dann beginnt es zu haken. So kommen die Gegner Punkt um Punkt heran und gehen schlie\u00dflich mit 11 : 9 in F\u00fchrung.\u00a0Pl\u00f6tzlich l\u00e4uft es wieder und schlie\u00dflich steht es 12 : 11 f\u00fcr das Team aus dem Rheingau &#8211; am 13. Punkt fehlen nur wenige Millimeter. Die n\u00e4chste Aufnahme bringt den Ausgleich und so\u00a0kommt es nun zum Shutdown. Die letzte Aufnahme verl\u00e4uft so wechselhaft wie die gesamte Partie am Ende mit dem besseren Schluss f\u00fcr die Berliner. Schade, es war nie einfacher und n\u00e4herliegend als hier, in das A-Turnier zu kommen.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Ein Team aus Rockenhausen: Rolf mit Partner Jay-Jay vor prachtvoller Kulisse in Travem\u00fcnde.\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-6-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-6-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ein Team aus Rockenhausen: Rolf mit Partner Jay-Jay vor prachtvoller Kulisse in Travem\u00fcnde.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Nun folgt eine enorm lange Pause. Die Spielzettel der \u00fcber 440 gespielten Partien m\u00fcssen ausgewertet und in den Computer \u00fcbernommen werden. Nachdem die Cadrage ausgelost ist, m\u00fcssen die Anzeigetafeln f\u00fcr die vier Turniergruppen von Hand gesteckt werden. Das dauert sehr lange. \u00a0Also vertreibt man sich die Zeit mit Mittagessen. Dabei sind, da alle Spiele doch letztlich recht zeitnah beendet werden, vor den Essensst\u00e4nden\u00a0sehr lange Schlangen zu \u00fcberwinden. Aber es bleibt auch noch Zeit Freunde und Bekannte zu begr\u00fc\u00dfen. So wird beim Team aus Rockenhausen Dank abgestattet f\u00fcr den Tipp, nach Travem\u00fcnde zu fahren &#8211; wirklich eine gute Idee. Wenn man flei\u00dfig Turniere besucht, lernt man viele Leute kennen und es ist erstaunlich, wie viele den Weg nach Travem\u00fcnde auf sich genommen haben. Auch in diesem Punkt\u00a0wird die besondere Art des Turniers deutlich: Viele Spielerinnen \/ Spieler\u00a0sind mit Partnerin oder Partner angereist. Wenn man schon nicht zusammen spielt, macht man offensichtlich doch zumindest ein paar Tage Urlaub an der Ostsee &#8211; und das Wetter spielt dabei mit.<\/p>\n<p>Endlich ist es soweit: Die Cadrage steht. Schnell ist die Bahn gefunden, Inge und Walter haben Gl\u00fcck, indem sie Bahnen zugelost bekommen, die sich in unmittelbarer N\u00e4he des zentralen Aufenthaltsbereichs befinden. Jetzt ist der Gegner ein Damenteam aus Hamburg. Ist es die noch nicht wieder aufgebaute Konzentration oder ein Untersch\u00e4tzen des einfach aussehenden Spielgel\u00e4ndes? Jedenfalls hat man sich schnell einen &#8222;Six-Pack&#8220; eingefangen, von dem man sich nicht mehr erholt. Das Spiel ist so schnell vorbei, dass man nicht mal richtig in die Partie gefunden hat. Ein Mangel, den es schon fr\u00fcher gab und an dem man\u00a0arbeiten muss. Jetzt war also das Turnier bereits vorbei.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Vizeweltmeister beobachten aufmerksam das Spiel: Mohamed 'Momo' Ferjani und Monia Sahal gegen ein Team aus Madagaskar und Hamburg\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-2-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-2-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Vizeweltmeister beobachten aufmerksam das Spiel: Mohamed 'Momo' Ferjani und Monia Sahal gegen ein Team aus Madagaskar und Hamburg\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"left\" \/> <\/a>Das war aber nicht wirklich ein Ungl\u00fcck. Nun hatten die Beiden Zeit, sich den anderen Partien zuzuwenden. Da die Veranstalter alle Partien einer Turniergruppe auf nahe beieinander liegenden Bahnen zuordneten, war schnell die Entscheidung f\u00fcr den Bereich des A-Turniers getroffen. Bereits zum 1\/16-tel Finale konzentrierte sich das Geschehen auf bekannte Gesichter aus der deutschen Turnierszene und nat\u00fcrlich auf die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste aus Tunesien, Madagaskar, Frankreich, Holland und Schweden. Es\u00a0ist empfehlenswert, sich auf eine zu beobachtende Partie zu konzentrieren. Nur so kann man den Verlauf und ggf. die \u00c4nderungen im Spiel von Aufnahme zu Aufnahme wirklich verfolgen. Bei den ab Achtelfinale noch im A-Turnier befindlichen Mannschaften k\u00f6nnen die technischen Grundfertigkeiten unbesehen vorausgesetzt werden. Unterschiede sind gering, aber ausgesprochen wirkungsvoll. Ein Fehlschuss oder eine versprungene Kugel k\u00f6nnen den Ausgang der Aufnahme bereits entscheiden. Zwei Fehler in einer Aufnahme f\u00fchren &#8211; und das ist eine beruhigende Erkenntnis &#8211; auch bei einem Vizeweltmeister zum Einpacken eines Six-Pack.<\/p>\n<p>Andererseits ist es faszinierend zu sehen, mit welcher Intensit\u00e4t eine eigene Kugel verteidigt wird. Da wird auf alles geschossen was n\u00e4her liegt als die eigene Kugel &#8211; selbst dann, wenn diese 80 cm von der Zielkugel entfernt liegt. Mit der Zeit kann man deutlich sehen, welchen Stellenwert auf diesem Niveau Zeit- oder gar Kugelvorteil bzw. -nachteil haben. So wird dann schnell der &#8222;Sauschuss&#8220; zur finalen Rettungstat &#8211; so mehrfach beim franz\u00f6sischen Team zu beobachten.<\/p>\n<p>Obwohl Spiele auch recht lange dauern, sind einige doch \u00fcberaus spannend. Dabei speist sich die Spannung weniger aus den spektakul\u00e4ren Einzelaktionen als vielmehr aus dem Verlauf der Partie. Konzentriert man sich auf die Beobachtung einer Partie wird u.U. auch die mentale Verfassung der Spieler deutlich. Wie reagieren\u00a0sie, wenn ein sicher geglaubter Vorsprung dahinschmilzt? Wie\u00a0stellt sich ein Spieler auf einen entscheidenden Schuss ein? Oder auch nur: Welche Taktik wird beim Auswerfen des Schweinchens angewandt?<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"W\u00e4hrend im Vordergrund die Spiele des A-Turniers laufen - zu sehen sind u.a. Hans-Joachim Neu und Sascha L\u00f6h sowie Michel Lauer und Jannik Schaake - hebt im Hintergrund der Ballon ab. Mit auf gro\u00dfer Fahrt die gl\u00fccklichen Gewinner, die aus der Schar der bisher ausgeschiedenen Mannschaften gezogen wurden. Kommt mir irgendwie bekannt vor ;-).\" href=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-12-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/Travemuende2008-12-180.jpg\" border=\"0\" alt=\"W\u00e4hrend im Vordergrund die Spiele des A-Turniers laufen - zu sehen sind u.a. Hans-Joachim Neu und Sascha L\u00f6h sowie Michel Lauer und Jannik Schaake - hebt im Hintergrund der Ballon ab. Mit auf gro\u00dfer Fahrt die gl\u00fccklichen Gewinner, die aus der Schar der bisher ausgeschiedenen Mannschaften gezogen wurden. Kommt mir irgendwie bekannt vor ;-).\" hspace=\"10\" width=\"180\" height=\"240\" align=\"right\" \/> <\/a>Im Viertelfinale, es ist schon nach 21:30 Uhr, kommt es zur Begegnung zwischen Mohamed &#8222;Momo&#8220; Ferjani \/ Monia Sahal (Tunesien) und Julian Bua \/ Yvon Lekervern (Frankreich). Gef\u00fchlt h\u00e4tte das auch das Endspiel sein k\u00f6nnen. Walter hat einen Sitzplatz in der ersten Reihe direkt neben der Spielbahn nachdem Inge bereits\u00a0 &#8222;nach Hause&#8220; gegangen ist. Momo hat sich inzwischen entschlossen zu legen, nachdem er noch am Nachmittag als Schie\u00dfer t\u00e4tig war. Das Schweinchen rollt in eine gro\u00dfe Kuhle, die sich nach den vielen Spielen des Tages (und vielleicht schon vorher) gebildet hat. Ohne lange das Gel\u00e4nde zu sondieren wirft Momo seine erste Kugel im Hochport\u00e9e. Die Kugel kommt ca. 60 cm vor dem Schweinchen auf. Doch hier f\u00e4llt das Gel\u00e4nde schr\u00e4g zur Kuhle hin ab. Die Kugel verspringt und landet ca. 2 m neben dem Schweinchen. Auch das passiert. Aber vielleicht ist er einfach nur unkonzentriert oder m\u00fcde von langen Tag (fr\u00fch aufgestanden und mit dem Auto verfahren!).<\/p>\n<p>Doch wenig sp\u00e4ter zeigt sich die Extraklasse der vier Akteure. Momo legt &#8211; ca. 7 cm rechts vom Schweinchen. Julien schie\u00dft &#8211; carreau sur place. Monia schie\u00dft &#8211; carreau. Julien schie\u00dft erneut &#8211; wieder carreau! Vier Kugeln sind gespielt und nur eine liegt halbwegs in der N\u00e4he des Schweinchens. Jetzt erscheint es Momo an der Zeit, erneut zu legen. Und er kann Juliens Kugel erreichen. Seine Kugel liegt direkt vor Juliens Kugel und hat den Punkt. Das alles geht unglaublich schnell. Da gibt es keine langen Wanderungen und keine Diskussion, welche Kugel den nun besser liegt. Das ist einer der augenf\u00e4lligsten Unterschiede zu anderen Spielen, insbesondere, das sei erlaubt zu sagen, zu Begegnungen mit Beteiligung deutscher Spitzenspieler.<\/p>\n<p>Mit der Harmonie zwischen Momo und Monia ist es an diesem Tag nicht besonders gut bestellt. Momo hat offensichtlich seinen &#8222;Meckertag&#8220; &#8211; das fiel schon am Nachmittag auf. So kommt es dann auch in dieser Partie so wie es in solchen F\u00e4llen kommen muss &#8211; die tunesische Mannschaft scheitert an ihrer mentalen Einstellung und fehlender Harmonie im Team &#8211; Julien und Yvon sind \u00fcberzeugend eine Runde weiter. Da das Spiel schnell zu Ende ging, kann man gerade noch die zweite H\u00e4lfte der Partie von Jan Garner und Martin Kuball, den Vorjahressiegern bei diesem Turnier, beobachten. Am Ende m\u00fcssen auch Jan und Martin die Segel streichen. Der Titelverteidiger ist drau\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>Ein \u00fcberaus lehrreicher Tag geht zu Ende. Es ist schon nach 23:00 Uhr und gerade sind die Spiele des Viertelfinals beendet. Es wird langsam kalt und deshalb hei\u00dft es nun, in Richtung der Ferienwohnung aufzubrechen &#8211; Morgen ist auch noch ein Tag!\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 16. August, 9:00 Uhr: ein kleines Abenteuer wird Realit\u00e4t. Inge und Walter Weishaupt stehen vor der B\u00fchne im Br\u00fcgmanngarten in Travem\u00fcnde und sind ein wenig nev\u00f6s: Vor Ihnen liegt die Teilnahme am gr\u00f6\u00dften Bouleturnier Deutschlands, dem Holstentorturnier in Travem\u00fcnde. Die beiden sind gestern aus Nordfriesland her\u00fcber gekommen nach Travem\u00fcnde. 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