{"id":1171,"date":"2009-06-25T18:52:05","date_gmt":"2009-06-25T17:52:05","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=1171"},"modified":"2014-10-31T13:46:56","modified_gmt":"2014-10-31T12:46:56","slug":"ein-punkt-fehlte-zu-den-ersten-ranglistenpunkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=1171","title":{"rendered":"Ein Punkt fehlte zu den ersten Ranglistenpunkten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #008000;\">Irgendwie v\u00f6llig au\u00dfer der Reihe, dieser Beitrag. Aber manchmal erwischt den Admin eine gewisse geistige Minderleistung und dann passiert es schon mal, dass er einen falschen Knopf dr\u00fcckt &#8211; und schon ist der Artikel, zu dem gerade ein sch\u00f6ner Kommentar eingegangen war, pl\u00f6tzlich im Abfalleimer des Internet verschwunden. Dummheit, Unf\u00e4higkeit oder einfach nur Unaufmerksamkeit? Egal, dank Datensicherung und Google-Cache ist der Artikel wieder da und auch der Kommentar von Hugo. Hat doch was, wenn man sich in den Untiefen des Internet ein wenig auskennt &#8211; so kann man auch dumme Fehler noch irgendwie korrigieren. Aber wenigstens zugeben sollte man sie. <\/span><\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Nach einem sehr sch\u00f6nen und erfolgreichen Turniertag v\u00f6llig entspannt: Eberhard, Reiner und Walter.\" href=\"wp-content\/bilder\/2009-04-Hain-Gruendau-Team-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2009-04-Hain-Gruendau-Team-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Nach einem sehr sch\u00f6nen und erfolgreichen Turniertag v\u00f6llig entspannt: Eberhard, Reiner und Walter.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"182\" align=\"left\" \/> <\/a>Der 26. April zeigte sich, wie schon viele Tage in diesem ansonsten sprichw\u00f6rtlich unbest\u00e4ndigen Monat, von seiner besten, sprich sonnigsten Seite. Das Stoppelhopserturnier in Hain-Gr\u00fcndau, in diesem Jahr als hessisches Ranglistenturnier ausgeschrieben, war Grund genug f\u00fcr drei Boulespieler vom Boule Club RHEINGAU, erstmals f\u00fcr ein lizenzpflichtiges Ranglistenturnier zu melden. Die Hoffnungen waren aufgrund der nicht vorhandenen Erfahrung eher zur\u00fcckhaltend oder auch einfach nur realistisch.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Umso \u00fcberraschender das Ergebnis: Im Halbfinale B entwickelte sich zwischen Van Dung Dang, Van Duy Dang und Norbert B\u00e4r (LBJ Wiesbaden \/ BC Tromm &#8211; in der Rangliste vor dem Turnier auf Platz 70, 59 und 24 gef\u00fchrt) und Walter Weishaupt, Reiner Kitzmann und Eberhard Hucke (Boule Club RHEINGAU &#8211; in ihrem ersten Ranglistenturnier \u00fcberhaupt) ein \u00fcberaus spannendes Spiel. Immer knapp und mit wechselnden F\u00fchrungen \u00fcber oftmaligen Gleichstand zog sich das Spiel \u00fcber fast zwei Stunden hin. Nach einem 10:10 Zwischenstand ging das Team aus Wiesbaden \/ Tromm mit 12 : 10 in F\u00fchrung &#8211; in der n\u00e4chsten Aufnahme glichen die Rheingauer aus: 12:12. Die n\u00e4chste Aufnahme musste die Entscheidung bringen. Eng wie das gesamte Spiel gestaltete sich auch diese letzte Aufnahme. Auch hier ein st\u00e4ndiger Wechsel um den entscheidenden 13. Punkt. Die letzte zu spielende Kugel der Begegnung war bei den Rheingauer Spielern &#8211; der Punkt war bei dem Team um Norbert B\u00e4r. Ein Schu\u00df, ein Treffer und die Rheingauer w\u00e4ren im Finale. Leider hat es nicht geklappt &#8211; knapp daneben. Ein tolles Spiel ging zu Ende und hatte in dem Team aus Wiesbaden und Tromm den etwas gl\u00fccklicheren Sieger. Bemerkenswert: W\u00e4hrend des gesamten Spiels war die Atmosph\u00e4re zwischen beiden Teams ausgesprochen fair und entspannt und nach dem Ende der Partie freuten sich alle gleicherma\u00dfen \u00fcber ein tolles und spannendes Spiel. Selten waren die Rheingauer so nahe an einer Finalteilnahme, die in diesem Fall sogar mit den ersten Ranglistenpunkten f\u00fcr die \u201cNeulinge\u201d belohnt worden w\u00e4re. Schade, aber es hat auch so wahnsinnig viel Spa\u00df gemacht. F\u00fcr Van Duy, Van Dung und Norbert d\u00fcrften die durch die Finalteilnahme (wahrscheinlich gegen J\u00f6rg Born, Frank L\u00fcckert und Florian Panitz &#8211; Ranglistenplatz 4, 5 und 32) gewonnen Punkte in der Rangliste weiter nach oben f\u00fchren &#8211; dazu herzlichen Gl\u00fcckwunsch an ein sehr sympathisches Team.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Die Turnierleitung mit modernster Ausstattung: Zwischenst\u00e4nde und Spielpaarungen direkt per Videoprojektion angezeigt.\" href=\"wp-content\/bilder\/2009-04-Hain-Gruendau-Turnierleitung-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2009-04-Hain-Gruendau-Turnierleitung-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Die Turnierleitung mit modernster Ausstattung: Zwischenst\u00e4nde und Spielpaarungen direkt per Videoprojektion angezeigt.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"180\" align=\"right\" \/> <\/a>Der Weg in den Main-Kinzig-Kreis war aufgrund vieler Besuche dort kein Problem mehr &#8211; f\u00fcr den Notfall h\u00e4tte auch noch \u201cUTE\u201d, die immer freundliche Dame des Navigationssystems als Hilfe zur Verf\u00fcgung gestanden. Einschreibung, Spielerp\u00e4sse abgeben und Kaffee trinken &#8211; die ersten Aktivit\u00e4ten an diesem Morgen nach der Ankunft auf dem Platz vor der Mehrzweckhalle. Ein \u00fcberaus freundliches Team um Manuel Bechthold fungierte als Turnierleitung absolut unaufgeregt. Die Rheingauer nutzten die Zeit bis zum Turnierstart f\u00fcr die \u201cGel\u00e4ndeerkundung\u201d. Auf allen abgegrenzten Bahnen gab es ein Splittauflage, mal etwas dicker, mal hauchd\u00fcnn und ab und an durchsetzt mit ansehnlichen Schottersteinen. Der Unterschied zwischen harten und weichen Bahnen war betr\u00e4chtlich &#8211; also \u00dcben und Vertrautmachen durchaus angebracht.<\/p>\n<p>Die Auslosung der ersten Runde f\u00fchrte die Rheingauer gegen Linda und Claus Billion aus Langenselbold, die durch Manuel Bechthold vom Ausrichter komplettiert wurden. 13:4 f\u00fcr die Rheingauer &#8211; ein Auftakt nach Ma\u00df. In der zweiten Runde gab es dann nicht wirklich viel zu ernten: Robert Haag, Michael Plamp und Peter Henrici vom 1. FPC von 1980 Frankfurt ( Nr. 17, 18 und 11 der hessischen Rangliste) erwiesen sich als zu stark f\u00fcr die Novizen &#8211; 3 : 13 und damit ab ins B-Turnier.<\/p>\n<p>Nach Ende dieser Partie und w\u00e4hrend der nachfolgenden Cadrage, in der sich die Drei \u00fcber ein Freilos freuen durften, war viel Gelegenheit interessante Partien der Topspieler zu beobachten. Beeindruckend die Sicherheit, mit der manche SpielerInnen legten oder schossen &#8211; ermutigend die Erkenntnis, dass auch dort nicht Alles und Jedes klappt. Nach den\u00a0Erfahrungen aus der Saisonvorbereitung achteten die Drei nicht nur auf die technischen Aspekte des Spiels sondern auch in besonderem Ma\u00dfe auf das Verhalten im Team. Hier gab es hochinteressanten Anschauungsunterricht verschiedener \u201cSchulen\u201d. Allein das machte den Ausflug nach Hain-Gr\u00fcndau schon lohnenswert.<\/p>\n<p>Aber es wurde nicht nur aufmerksam beobachtet, sondern auch intensiv mit den anderen Teilnehmern Kontaktpflege betrieben. Mit alten Bekannten und neuen Gesichtern. Auch an diesem Tag haben wir auf Nachfragen aufgrund unseres Vereinslogos auf den Trikots wieder mindestens zehn mal erkl\u00e4rt, wo wir herkommen: Aus dem RHEINGAU, das ist der Bereich am Rhein zwischen Wiesbaden und R\u00fcdesheim (genau genommen geht der Rheingau ja bis Lorchhausen) und genau diesen Bereich deckt auch der Boule Club RHEINGAU ab. Wir haben Mitglieder aus den verschiedenen Orten von Wiesbaden bis R\u00fcdesheim, genauer gesagt bis um die Ecke nach Assmannshausen. Und wof\u00fcr ist der Rheingau bekannt? Nat\u00fcrlich f\u00fcr Wein, vorzugsweise Riesling, eine wundersch\u00f6ne Landschaft mit einigen Boulepl\u00e4tzen in herrlicher Lage und unter Boulespielern f\u00fcr ein Turnier der besonderen Art in Winkel. So entwickelten sich die Drei mit ihren in leuchtendem Fr\u00fchlingsgr\u00fcn strahlenden Trikots zu \u00fcberaus erfolgreichen Botschaftern des Rheingaus. Fehlt nur noch ein Trikotsponsor, der dieses \u00fcberaus positive Auftreten f\u00fcr eine erfolgreiche Interessentenansprache nutzt.<\/p>\n<p>Nach der langen Pause und vor dem schon erw\u00e4hnten Halbfinale musste nat\u00fcrlich noch weiter gespielt werden. Die Partie gegen B\u00e4rbel und Norbert M\u00fcller sowie Erich Hohn entwickelte sich zu einem Nerventhriller. Walter, Eberhard und Reiner hatten in dieser Formation offensichtlich riesige Probleme mit dem sehr weichen Untergrund der zugelosten Bahn. Gleich zwei mal fingen sie sich einen \u201cF\u00fcnfer\u201d ein &#8211; nicht zu fassen. Beim Stand von 6 : 12 gab es nichts mehr zu verlieren. Also wechselte man: Ab jetzt schoss Eberhard und Reiner ging in die Mitte. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck kam man heran. Beim Stand von 9:12 lagen drei Punkte f\u00fcr die Rheingauer und nur noch die letzte Kugel h\u00e4tte kommen m\u00fcssen &#8211; sie war einige Zentimeter zu lang. Statt vier Punkte und Sieg nun 12:12. Wie das so geht: Am Ende h\u00e4tte man fast der vergebenen Chance nachgetrauert. Aber Reiner sorgte mit seiner letzten Kugel f\u00fcr den Schuss f\u00fcr Schluss.\u00a0Erleichterung auf der einen Seite und ein wenig Traurigkeit auf der Seite des Teams vom VIB Heuchelheim &#8211; aber so ist das beim Boule: Gewonnen hat man erst mit 13 Punkten.<\/p>\n<p>Danach kam es zu dem einleitend geschilderten\u00a0Spiel im Halbfinale des B-Turniers. Nach dessen Ausgang konnte man ein v\u00f6llig entspanntes Team aus dem Rheingau erleben, das mit der Turnierleitung noch ein kleines Fotoshooting veranstaltete &#8211; daf\u00fcr herzlichen Dank. Uns hat es in Hain-Gr\u00fcndau ausnehmend gut gefallen und dass wir deutlich \u00fcber unseren Erwartungen abgeschnitten haben, hat unserer Freude zus\u00e4tzlichen Auftrieb gegeben. Es wird sicher Gelegenheit geben, auf diesen sch\u00f6nen Pl\u00e4tzen und bei diesen angenehmen Gastgebern \u00a0irgendwann erneut aufzutauchen &#8211; das soll keine Drohung sein, sondern ein Versprechen.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Das 'Sportlerdorf' am Rande der Spielfelder beim 14. Stoppelhopserturnier in Hain-Gr\u00fcndau.\" href=\"wp-content\/bilder\/2009-04-Hain-Gruendau-Sportlerdorf-1600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2009-04-Hain-Gruendau-Sportlerdorf-550.jpg\" border=\"0\" alt=\"Das 'Sportlerdorf' am Rande der Spielfelder beim 14. Stoppelhopserturnier in Hain-Gr\u00fcndau.\" width=\"550\" height=\"225\" \/> <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwie v\u00f6llig au\u00dfer der Reihe, dieser Beitrag. 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