{"id":111,"date":"2008-08-10T00:02:01","date_gmt":"2008-08-09T23:02:01","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=111"},"modified":"2008-08-10T00:11:16","modified_gmt":"2008-08-09T23:11:16","slug":"neunkirchen-unser-erstes-bouleturnier-im-saarland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=111","title":{"rendered":"Neunkirchen &#8211; unser erstes Bouleturnier im Saarland"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Der neu errichtete Gerhard-Baab-Bouleplatz am Rande des Sportfelds in der Sportanlage des FV Neunkirchen - fantastisch gelegen, sch\u00f6n angelegt und sogar mit Flutlicht. Toll!\" href=\"wp-content\/bilder\/WEB-Neunkirchen-Bouleplatz-1024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/WEB-Neunkirchen-Bouleplatz-520.jpg\" border=\"0\" alt=\"Der neu errichtete Gerhard-Baab-Bouleplatz am Rande des Sportfelds in der Sportanlage des FV Neunkirchen - fantastisch gelegen, sch\u00f6n angelegt und sogar mit Flutlicht. Toll!\" hspace=\"10\" width=\"520\" height=\"259\"  \/><\/a><\/p>\n<p>Bouleturniere bilden und sie f\u00fchren durch Gegenden in Deutschland, die auch schon mal voller \u00dcberraschungen stecken. So brachte uns UTE, das ist die angenehme und \u00fcberaus geduldige weibliche Stimme meines Navigationssystems, heute nach Neunkirchen im Saarland. Schon auf der Fahrt an Kaiserslautern vorbei fiel auf, dass wir uns offensichtlich in einer ausgesprochen waldreichen Gegend Deutschlands befinden. Nun, wenn man das erste Mal in\u00a0Richtung Saarland f\u00e4hrt, \u00fcberrascht das schon &#8211; hat man doch irgendwie ganz andere Vorstellungen.<\/p>\n<p>Doch warum f\u00e4hrt man an einem sch\u00f6nen Samstagmittag ins Saarland, wo doch im Rheingau so viel geboten wird? Reiner verzichtete sogar auf das traditionelle Rhein-Schwimmen von Hattenheim nach Oestrich. Das muss doch einen Grund haben. Sonst f\u00e4hrt man doch nicht einfach so mal 150 km und zur\u00fcck.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"wp-content\/bilder\/WEB-Neunkirchen-Walter-u-Eric.jpg\" title=\"Walter bespricht mir Erich die Details der f\u00fcr September geplanten Aktion im Rheingau.\" class=\"thickbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" align=\"right\" width=\"180\" src=\"wp-content\/bilder\/WEB-Neunkirchen-Walter-u-Eric-180.jpg\" hspace=\"10\" alt=\"Walter bespricht mir Erich die Details der f\u00fcr September geplanten Aktion im Rheingau.\" height=\"276\" \/> <\/a>Nun, Walter war von Eric Barthel, einem der beiden Junioren, die man zuletzt in Rockenhausen kennen gelernt hatte, zum 1. Gerhard-Baab-Ged\u00e4chtnisturnier nach Neunkirchen eingeladen worden. Da man mit Eric im September noch etwas gemeinsam vor hat, war es allein schon aus diesem Grund verst\u00e4ndlich, dass man UTE beauftragte, an diesem Tag Neunkirchen anzusteuern. So konnte man einige notwendige Dinge pers\u00f6nlich besprechen. Auch das Gespr\u00e4ch mit dem saarl\u00e4ndischen Jugendwart Dirk Schmidt, konnte so direkt gef\u00fchrt und alle offenen Fragen gekl\u00e4rt werden. Damit hatte sich ein wesentlicher Teil des Besuchs in Neunkirchen schon vor der ersten gespielten Kugel erledigt.<\/p>\n<p>Eric gab sich alle M\u00fche, die beiden G\u00e4ste aus dem Rheingau zumindest teilweise mit den vielen neuen Gesichtern vertraut zu machen. Nat\u00fcrlich gab es einige Spieler, die man auch schon von anderen Turnieren kannte oder die man zumindest schon mal gesehen hatte. Aber in Neunkirchen \u00fcberwogen die Spieler, die den beiden Rheingauern v\u00f6llig unbekannt waren. Wie Eric erkl\u00e4rte, waren viele aktuelle und ehemalige Deutsche Meister und Topspieler zu diesem Turnier gekommen. Das Besondere: Aufgrund der N\u00e4he zu Frankreich war es selbstverst\u00e4ndlich, dass auch viele franz\u00f6sische Teams im Starterfeld waren. Sprachlich war das f\u00fcr viele Einheimische kein Problem &#8211; ein ungeheurer Vorteil einer Grenzregion ist eben die weit verbreitete Zweispachigkeit. Hat schon was!<\/p>\n<p>Jenny Scheuer, die Vorsitzende von Bouchon Neunkirchen, begr\u00fc\u00dfte die Turnierteilnehmer aus nah und fern &#8211; nat\u00fcrlich besonders die G\u00e4ste aus Frankreich. Sie erinnerte in Ihrer Begr\u00fc\u00dfung an den im Vorjahr leider verstorbenen Gr\u00fcnder und langj\u00e4hrigen Vorsitzenden des Vereins Gerhard Baab. Nach ihm wurde auch die an diesem Nachmittag eingeweihte neue Bouleanlage des Clubs benannt. Ein Ged\u00e4chtnisturnier zu seinen Ehren war daf\u00fcr sicher ein angemessener Rahmen und dies wurde von den Anwesenden auch mit lautem Kugelgeklapper best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Boule wurde an diesem Nachmittag nat\u00fcrlich auch gespielt. Interessant auch das System: Nach drei frei gelosten Spielen in einer Vorrunde wurde eine Rangliste erstellt. Die obere H\u00e4lfte der Platzierten spielte dann im A-Turnier weiter, die untere H\u00e4lfte im B-Turnier. In diesen beiden Turnieren wurde dann in bekannter Form eine Cadrage und anschlie\u00dfend im KO-System weitergespielt. Reiner und Walter schafften es nach gutem Spiel an diesem Tag unter die letzten Acht im B-Turnier und es wurde schon dunkel als man die Heimfahrt antreten konnte. Zuhause angekommen fehlte nicht mehr viel bis Mitternacht.<\/p>\n<p>War das den Aufwand wert? JA doch! Will man gegen gute und starke Mannschaften spielen, muss man auf Turniere fahren. Will man auch mal gegen andere Gegner als sonst \u00fcblich spielen, muss man ebenfalls auf Turniere fahren und dazu dann auch mal auf andere Turniere als die altbekannten. Auch wenn man nicht gegen die ganz starken Mannschaften spielt, so ist es zumindest hoch interessant diese ganz starken Spieler einmal pers\u00f6nlich zu sehen und zu beobachten. Oder hast Du schon mal ein Hochport\u00e9e live gesehen, dessen Scheitelpunkt so hoch ist wie der Dachfirst eines Ein-Familienhauses und bei dem die Wurfkugel aus 9m-Entfernung genau 5 cm hinter der Sau aufschl\u00e4gt und dann noch ziemlich genau 5 cm rollt, um ca. 10 cm hinter dem Schweinchen liegen zu bleiben? Na und? Das kann nur jemand fragen, der die Faszination von Boule noch nicht wirklich erfahren hat. Tolle Trefferquoten beim Schie\u00dfen bei excellenter Schie\u00dftechnik sind hier fast Normalit\u00e4t. Und was besonders auffiel und von den beiden Rheingauern unabh\u00e4ngig voneinander hervorgehoben wurde:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8211; Die Atmosph\u00e4re dieses Turniers war v\u00f6llig entspannt<br \/>\n&#8211; Die Sau wurde geworfen und dann sofort die erste Kugel gespielt<br \/>\n&#8211; es gab keine langwierigen Spazierg\u00e4nge zwischen Wurfkreis und Zielkugel<br \/>\n\u00a0\u00a0 warum auch &#8211; schlie\u00dflich war es ein roter Ascheplatz<br \/>\n&#8211; auch \u00fcber die Punkteverteilung haben wir keine l\u00e4ngere Diskussion erlebt<\/p>\n<p>Kurzum: Wirklich entspannt und ein ausgesprochen freundlicher Umgang miteinander. Vielleicht ist die Anwesenheit vieler wirklicher K\u00f6nner ein gutes und probates Mittel gegen allzuviele eitle Selbstdarsteller. Uns hat es jedenfalls sehr gefallen und wenn wir nicht morgen \u00fcberaus Wichtiges vorh\u00e4tten, w\u00e4ren wir gerne noch bis zum Schluss geblieben. Aber sicher werden wir das beim n\u00e4chsten Mal tun.\u00a0<br \/>\nAch ja, eine Einladung zum Ostermontagsturnier in Ensdorf (Saar) haben die Beiden auch noch gleich mitgebracht &#8211; m\u00fcssen sich irgendwie ganz anst\u00e4ndig eingef\u00fchrt haben. Gute G\u00e4ste bei sehr guten Gastgebern. War ein sch\u00f6ner Tag.<br \/>\n&#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bouleturniere bilden und sie f\u00fchren durch Gegenden in Deutschland, die auch schon mal voller \u00dcberraschungen stecken. So brachte uns UTE, das ist die angenehme und \u00fcberaus geduldige weibliche Stimme meines Navigationssystems, heute nach Neunkirchen im Saarland. 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