{"id":1046,"date":"2009-05-31T17:27:00","date_gmt":"2009-05-31T16:27:00","guid":{"rendered":"\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=1046"},"modified":"2014-10-31T13:50:28","modified_gmt":"2014-10-31T12:50:28","slug":"dm-qualifikation-triplette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/boule-im-rheingau.de\/?p=1046","title":{"rendered":"DM-Qualifikation Triplette"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Jugendlicher Nachwuchs beim BC RHEINGAU? Nein, leider nicht. Jinzhao und Robin hatten \u00fcber Steffen nur ein paar Trikots ausgeliehen, weil f\u00fcr die Teams einheitliche Oberbekleidung vorgeschrieben war. Aber gut sieht's schon aus - so ein Jugendteam.\" href=\"wp-content\/bilder\/2009-05-Quali-Hain-Gruendau-Junioren-800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/bilder\/2009-05-Quali-Hain-Gruendau-Junioren-240.jpg\" border=\"0\" alt=\"Jugendlicher Nachwuchs beim BC RHEINGAU? Nein, leider nicht. Jinzhao und Robin hatten \u00fcber Steffen nur ein paar Trikots ausgeliehen, weil f\u00fcr die Teams einheitliche Oberbekleidung vorgeschrieben war. Aber gut sieht's schon aus - so ein Jugendteam.\" hspace=\"10\" width=\"240\" height=\"250\" align=\"left\" \/> <\/a>Ein Qualifikationsturnier f\u00fcr eine Deutsche Meisterschaft ist ein Turnier wie jedes andere P\u00e9tanque-Turnier. Das ist grunds\u00e4tzlich richtig und doch ist Einiges anders als bei anderen Turnieren. Dies zu erfahren machten sich vier Mitglieder des Boule Club RHEINGAU auf nach Hain-Gr\u00fcndau. Dort sollten am Pfingstsonntag \u00a0die restlichen zehn Teilnehmer f\u00fcr die Deutsche Meisterschaft in 14 Tagen in Kassel ermittelt werden. Um 7 Uhr Uhr hie\u00df es f\u00fcr Reiner Kitzmann, Eberhard\u00a0 Hucke und Walter Weishaupt Abfahrt aus dem Rheingau; mit von der Partie war auch Steffen Kitzmann, der mit zwei Jugendspielern aus Dreieichenhain verabredet war.<\/p>\n<p>Der gestrige Ligaspieltag war das beherrschende Thema unter den versammelten Spielerinnen und Spielern. Auch in der Begr\u00fc\u00dfung durch den B\u00fcrgermeister und den Sportkreisvorsitzenden wurde angemerkt, mit welchem Enthusiasmus die Boulesportler ihrem Sport nachgehen. Viele s\u00fcdhessische Ligaspieler beklagten, dass sie vom gestrigen Ligaspieltag in Baunatal erst nach Mitternacht wieder zuhause eingetroffen seien. Und dann heute morgen sp\u00e4testens um 9 Uhr wieder in Hain-Gr\u00fcndau. Nun, liebe S\u00fcdhessen &#8211; bitte nicht allzuviel Selbstmitleid &#8211; habt ihr schon mal \u00fcberlegt, wann ein Spieler in Kassel aufstehen muss, um rechtzeitig zum Einschreibeschluss bei einem Turnier in Hain-Gr\u00fcndau oder gar auf der Tromm zu sein? Und das ist sicher wesentlich h\u00e4ufiger als umgekehrt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dieses Thema zeigte aber auch: Hier waren die Spitzenspieler aus den hessischen Ligen versammelt. Es fehlten lediglich die bereits gesetzten Top-Spieler, die sich den Weg durch die Qualifikation ersparen konnten. Das bedeutet zuerst einmal, dass hier nur Spielerinnen und Spieler mit Lizenz (entspricht einem Spielerpass in anderen Sportarten) versammelt waren. Anders als bei anderen Lizenz- und Ranglistenturnieren wurden die Begegnungen hier nicht frei gelost sondern die Teilnehmer wurden in einem gemischten Setz- \/ Losverfahren in die Vorrundengruppen (Poules) zugeordnet. Von den anwesenden 64 Mannschaften wurden die ersten 32 Mannschaften in 16 Gruppen auf Platz 1 und 2 gesetzt. Das Setzen erfolgte anhand der ermittelten Ranglistenposition, die sich auch in der Startnummer ausdr\u00fcckte. Also, je besser die Ranglistenposition umso kleiner die Startnummer bis hin zum Team mit der Startnummer 1, das die Spieler mit den besten Ranglistenpositionen vereinte. Die Konsequenz: In jeder Vorrundengruppe waren, zumindest nach Platzierung in der Rangliste, zwei starke Teams. Die zweite H\u00e4lfte des Starterfeldes wurde in die Gruppen zugelost.<\/p>\n<p>Unser Rheingauer Team erwischte die Vorrundengruppe 8 mit den Mannschaften 9, 25 und 35 &#8211; nicht schlecht. Das erste Spiel f\u00fchrte gegen das Team des 1. FPC Frankfurt mit Michael Plamp, Eric Handouche und Patric Fritsch. Hier ging es realistischer Weise um Schadensbegrenzung. Mit 1:13 wurde wenigstens ein Fanny abgewehrt. Abhaken, diese Trauben hingen zu hoch &#8211; das war auch schon vor drei Wochen beim Ranglistenturnier an gleicher Stelle so, als man mit Michael zumindest einen der heutigen Spieler zusammen mit zwei anderen Frankfurter Spielpartnern zum Gegner hatte.<\/p>\n<p>Auf der Nebenbahn spielten Vanessa Reichert, Daniel Orth und Jenny Schulze, ein jugendliches Team gegen Hans J\u00fcrgen Hildebrand, J\u00f6rg Engelke und \u00a0Mathias Saddei aus Raunheim. Dies Spiel dauerte sehr lange. Nach einem 3 : 9 R\u00fcckstand gelang es den Raunheimern, die Partie noch zu drehen und zu gewinnen. Sie spielten also gegen das Frankfurter Team um den Gruppensieg.<\/p>\n<p>Die Rheingauer spielten um den 3. Platz gegen die beiden Damen aus Tromm und Gr\u00fcndau, verst\u00e4rkt um Daniel aus Mannheim-Sandhofen. 8 : 0 F\u00fchrung und schlie\u00dflich 10 : 3 &#8211; das h\u00f6rte sich gut an. Leider war dann aber die Luft raus. Es ist nicht klar, woran es lag, aber Punkte gingen verloren, die man vorher noch gewonnen hatte und so ging schlie\u00dflich auch die Partie mit 10 : 13 verloren. Man hatte den Eindruck, hier w\u00e4re mehr drin gewesen.\u00a0 Schade. Die H\u00e4rte des Turniermodus wollte es so, dass damit das Turnier f\u00fcr die drei aus dem Rheingau beendet war.<\/p>\n<p>Steffen und seinen Mitstreitern Robin Mrozik und Jinzhao Hu aus Dreieichenhain erging es kaum besser. Im Poule 2 hatten sie es zuerst mit dem Team 2 mit Christian Hirz (W\u00e4chtersbach), Markus Sigusch (Bornheim) und Roman Peter (Gelnhausen) zu tun. Gegen Spieler, die an Position 7, 12 und 38 der hessischen Rangliste stehen, ist auch ein 3 : 13 kein Beinbruch. Eine solche Begegnung ist eher die Chance, etwas zu lernen. Anschlie\u00dfend ging es gegen das Team 30 mit Timo B\u00f6hm, Karlfred Hofmann und Dale Smith aus Langenselbold. Leider war nach einem 4 : 13 in dieser Partie auch f\u00fcr die Junioren Schluss.<\/p>\n<p>So endete dieser Turniertag so fr\u00fch, wie er begonnen hatte: sehr fr\u00fch. Bereits gegen 13:00 Uhr konnte man die Heimreise antreten &#8211; nach dem gestrigen anstrengenden, aber auch erfolgreichen Ligaspieltag hielt sich die Trauer \u00fcber das fr\u00fche Ausscheiden in Grenzen. So konnte man mit einem Mittagsschl\u00e4fchen noch eine M\u00fctze voll des in der vergangenen Nacht entgangenen Schlafs nachholen. Aber es war eine gute Erfahrung und wir werden das sicher irgendwann und irgendwie wiederholen &#8211; dann hoffentlich mit mehr z\u00e4hlbarem Erfolg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Qualifikationsturnier f\u00fcr eine Deutsche Meisterschaft ist ein Turnier wie jedes andere P\u00e9tanque-Turnier. Das ist grunds\u00e4tzlich richtig und doch ist Einiges anders als bei anderen Turnieren. 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